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Anleitung für Veranstalter

Willkommen! Mit dieser Plattform organisierst du Karate-Turniere und Lehrgänge von A bis Z – von der Anmeldung über die Auslosung bis zur Live-Wertung am Wettkampftag. Du brauchst kein technisches Vorwissen.

Kapitel 1

Anmelden & Konto einrichten

  1. Öffne die Startseite und klicke oben rechts auf Anmelden.
  2. Am schnellsten geht es mit deinem Google-Konto – ein Klick genügt. Alternativ registrierst du dich mit E-Mail und Passwort.
  3. Bei der Registrierung per E-Mail erhältst du eine Bestätigungs-Mail. Du kannst dein Konto entweder über den Link in der Mail aktivieren oder den enthaltenen 6-stelligen Code eingeben.
  4. Beim ersten Login führt dich ein kurzer Willkommens-Assistent durch deine Grunddaten (Name, Dojo) – das dauert nur eine Minute.

Dein Konto ist gleichzeitig dein Zugang zum Erstellen von Turnieren, zum Anmelden als Dojo und zu allen Ergebnissen.

Passwort vergessen? Klicke auf der Anmeldeseite auf „Passwort vergessen". Du bekommst per E-Mail einen Link, über den du ein neues Passwort vergibst. Dein Passwort ändern kannst du außerdem jederzeit in den Kontoeinstellungen (siehe Kapitel „Dein Profil & Konto").

Zwei-Faktor-Authentisierung: Zusätzlich zum Passwort kannst du dein Konto mit einem zweiten Faktor absichern. Verlangt wird er nur an den Zahlungswegen (Auszahlungskonto, Beitragseinzug) – siehe Kapitel „Zwei-Faktor-Authentisierung“.

Kapitel 2

Dein erstes Turnier erstellen

Ein Assistent begleitet dich in wenigen Schritten:

  1. Klicke auf Turnier erstellen.
  2. Basisdaten: Trage Turniername, Veranstalter und Ausrichter ein und wähle die Stilrichtung(en). Die Beschreibung gestaltest du bequem im Text-Editor (fett, Listen, Links usw.).
  3. Ort & Zeit: Gib Halle, Stadt und Land sowie Start- und Enddatum an. Diese Angaben sind Pflicht, damit dein Turnier gut gefunden wird.
  4. Zeitplan: Lege Einlass- und Startzeit fest.
  5. Disziplinen: Lege direkt die Wettkampfklassen an (siehe Kapitel 3) – oder hole es später nach.
  6. Veröffentlichen: Zum Schluss entscheidest du, ob das Turnier als Entwurf gespeichert oder direkt veröffentlicht wird.

PDF-Import: Hast du eine fertige Ausschreibung als PDF? Nutze den KI-Assistenten („Turnier aus PDF"). Er liest die wichtigsten Angaben aus und legt automatisch einen Turnier-Entwurf an, den du nur noch prüfst.

Solange ein Turnier ein Entwurf ist, sieht es niemand außer dir. Erst nach dem Veröffentlichen wird es öffentlich sichtbar.

Stilrichtung ist Pflicht – ohne mindestens eine gewählte Stilrichtung lässt sich ein Turnier nicht veröffentlichen. Die Stilrichtung steuert außerdem die Kata-Auswahllisten in der Wertung und im Kampfbaum: Sie werden aus den Kata deiner gewählten Stile zusammengestellt (bei mehreren Stilen die Vereinigung) statt fest aus Shotokan. Hinterlegt sind u. a. Shotokan, Shotokan-JKA, Goju-Ryu, Wado-Ryu, Shito-Ryu und Kyokushin. Nur die Shotokan-Liste ist verbands-referenziert (DJKB/WKO); die übrigen Sätze sind gängige Standardlisten – prüfe sie gegen deine Ausschreibung.

Damit dein Turnier gefunden wird: Stilrichtung & Tags

Auf der Startseite können Besucher nach Stilrichtung und Schlagwort filtern. Zwei Felder aus dem Assistenten füttern diesen Filter:

  • Stilrichtung (Schritt Basisdaten): Shotokan, Goju-Ryu, Wado-Ryu, Shito-Ryu und weitere. Mehrfachauswahl ist möglich, mindestens eine ist Pflicht – siehe den Hinweis oben.
  • Tags (Schritt Design & Branding): freie Schlagwörter für alles andere – Verband (DJKB, DKV, JKA, WKF), Zielgruppe (Kinder, Jugend, Master), Charakter (Meisterschaft, International, Regional).

Trage den Verband als Tag ein. Viele Teilnehmer suchen zuerst danach – und ohne Tag taucht dein Turnier in diesem Filter nicht auf.

Beides kannst du jederzeit nachträglich in den Turnier-Einstellungen ändern.

Kapitel 3

Auf Social Media ankündigen (Facebook & Instagram)

Beim Veröffentlichen kannst du deine Veranstaltung kostenlos auf den offiziellen TournaEvent-Kanälen (Facebook & Instagram) ankündigen lassen – für zusätzliche Reichweite ohne eigenen Aufwand. Das gilt für Turniere und Lehrgänge gleichermaßen.

So geht's: Setze im Veröffentlichen-Dialog das Häkchen „Diese Veranstaltung auf den TournaEvent-Social-Media-Kanälen ankündigen". Das Häkchen ist standardmäßig aus – es passiert also nichts, solange du es nicht selbst aktivierst.

Aus deinen Ausschreibungsdaten wird automatisch ein Ankündigungsbild samt Text erzeugt. Veröffentlicht werden nur ohnehin öffentliche Angaben – Titel, Datum, Ort, Disziplinen und der Link zur Ausschreibung. Keine personenbezogenen Daten.

Kurze Prüfung durch TournaEvent. Jeder Beitrag wird vor der Veröffentlichung einmal gesichtet, damit auf den offiziellen Kanälen keine Test- oder Fehleinträge landen. Dein Post erscheint also nicht sofort, sondern nach dieser Freigabe.

Nachträglich ankündigen. Du hast das Häkchen beim Veröffentlichen vergessen? Kein Problem – für bereits veröffentlichte Veranstaltungen gibt es die Aktion „Auf Social Media ankündigen", die denselben Ablauf nachträglich anstößt. Ein zweiter Post pro Veranstaltung wird dabei nicht erzeugt.

Sobald ein Beitrag veröffentlicht ist, erscheint auf der öffentlichen Detailseite deiner Veranstaltung ein Link zum Facebook- bzw. Instagram-Post.

Kapitel 4

Wettkampfklassen (Disziplinen) anlegen

Eine „Disziplin" ist eine einzelne Wettkampfklasse, z. B. Kata Schüler männlich 8–9 Jahre oder Kumite Jugend weiblich -50 kg. Für jede Disziplin legst du fest:

  • Art: Kata (Formenlauf, Bewertung durch Kampfrichter) oder Kumite (Kampf).
  • Alter, Geschlecht und – bei Kumite – Gewichtsklasse.
  • Regelwerk: Wähle das passende Preset.
  • Startnummern-Format: Die Plattform vergibt kurze, automatische Startnummern.

Regelwerk-Presets

PresetStilWertung
WKF / DKVVerbreitete WettkampfregelnYuko, Waza-ari, Ippon
DJKB / JKATraditionelles ShotokanShobu Ippon, eigene Kata-Wertung

Das Regelwerk steuert automatisch Kampfzeiten, Punktevergabe und die Wertungsmasken am Wettkampftag – um die Details musst du dich nicht kümmern.

Die Kampfrichterzahl bei Kata ist 5 oder 7. Sie ist zugleich die Panelgröße und bestimmt die Zahl der Fahnen, die Wertungsspalten und den Streichwert (wie viele höchste und niedrigste Wertungen aus der Rechnung fallen). Die Vorgabe für das ganze Turnier legst du in den Einstellungen fest; einzelne Disziplinen können im Tab Kampfrichter davon abweichen (siehe Kapitel „Kampfrichter").

Zeit sparen: Lege einmal deine Standardwerte fest (z. B. Standard-Regelwerk, Startgebühr). Neue Disziplinen übernehmen diese dann automatisch.

Überschneiden sich zwei Klassen (gleiches Alter/Geschlecht/Gewicht), warnt dich die Plattform.

Zu kleine Klassen zusammenlegen

Nach dem Meldeschluss stehen fast immer ein paar Klassen mit nur einem oder zwei Startern da – vor allem bei Kindern, wo die Altersgruppen eng geschnitten sind. Statt sie zu löschen (die Meldungen wären weg) legst du sie zu einer Klasse zusammen: Disziplinen → Zusammenlegen.

  1. Klassen auswählen. Die schwach besetzten stehen oben. Was nicht zusammenpasst, kannst du gar nicht erst anhaken – daneben steht der Grund.
  2. Zielklasse bestimmen. Sie bleibt bestehen und behält ihre Startgebühr, ihre Kampfrichterzahl und ihren Platz im Zeitplan. Die anderen entfallen, ihre Starter wandern mit. Den Namen schlägt die Plattform vor, du kannst ihn ändern.
  3. Folgen bestätigen. Je nach Fall bestätigst du einzeln: dass die vorhandene Auslosung verworfen wird, dass sich die Gewichtsgrenzen ändern, dass die Klasse gemischt wird oder dass sie auf mehrere Kampfflächen aufgeteilt werden muss.

Kata darf gemischt werden – Jungen und Mädchen in einer Klasse. Kumite niemals: Das lehnt die Plattform ab, auch mit Bestätigung. Ebenfalls nicht möglich ist das Zusammenlegen, sobald in einer der beteiligten Klassen schon gewertet wurde.

Das Alter, die Graduierung und – falls vorhanden – die Gewichtsgrenzen der Zielklasse werden auf die Spanne aller beteiligten Klassen erweitert. Führt eine der Klassen keine Gewichtsklasse, wird die Zielklasse zur offenen Klasse.

[!IMPORTANT] Erst neu auslosen, dann drucken. Die Auslosung wird beim Zusammenlegen verworfen – auch die der Zielklasse, denn sonst stünde am Wettkampftisch ein Baum, in dem die Hälfte des Feldes fehlt. Lose die Zielklasse also neu aus, bevor du das Turnierbuch oder einen Änderungsdruck erzeugst.

An den Gebühren ändert sich nichts. Wer bereits gemeldet und bezahlt hat, behält seinen Betrag – es gibt weder eine Nachforderung noch eine Erstattung. Nur neue Meldungen zahlen die Gebühr der Zielklasse.

Kapitel 5

Die Anmeldung öffnen

  1. Öffne dein Turnier und wähle Anmeldung öffnen.
  2. Ab jetzt können sich Dojos für deine Disziplinen anmelden.
  3. Du kannst einen Meldeschluss setzen – danach sind keine neuen Anmeldungen mehr möglich.
  4. Über Anmeldung schließen beendest du sie jederzeit von Hand, auch ohne Meldeschluss. Das brauchst du, bevor du auslosen kannst.

Möchtest du auch nach dem Meldeschluss noch Nachzügler annehmen? Dann schalte das Nachmelde-Fenster ein – siehe den nächsten Abschnitt.

Was vorher stehen muss

Bevor sich das erste Dojo anmelden kann, brauchst du deine Rechnungsdaten: Name, Anschrift und Land. Bietest du Überweisung an, zusätzlich die Bankverbindung. Du trägst sie unter Einstellungen → Rechnungsdaten ein.

Der Grund ist unbequem, aber einfach: Ab dem Öffnen melden Dojos, und mit jeder Meldung schuldest du einen Beleg. Ohne Name und Anschrift ist der nach § 14 UStG keine Rechnung – und die Daten nachzutragen, wenn schon siebzig Dojos gemeldet haben, heißt siebzig Belege nachzuziehen.

Fehlt etwas, sagt dir der Punkt Zahlung im Veröffentlichungs-Assistenten, welche Felder es sind. Solange sie fehlen, bleibt Anmeldung öffnen gesperrt.

Steuernummer und USt-IdNr. gehören ausdrücklich nicht dazu. Die brauchst du erst, wenn du eine Rechnung mit Betrag versendest.

Die Phasen eines Turniers

Entwurf → Veröffentlicht → Anmeldung offen → Anmeldung geschlossen → Auslosung → Wettkampf → Abgeschlossen

Die Phasenleiste steht oben auf der Turnier-Übersicht. Auf schmalen Bildschirmen wird sie zu einem Balken mit der Zeile „Phase 3 von 7 · Anmeldung" – alle sieben Phasen bleiben sichtbar.

Kapitel 6

Die Übersichtsseite lesen

Turnier, Lehrgang und Dojo haben denselben Aufbau. Wenn du eines davon öffnest, siehst du immer dieselben vier Bereiche:

Oben: Name, Status und die wichtigste Handlung. Die farbigen Kurzhinweise neben dem Namen sagen dir den Zustand auf einen Blick – grau für den Lebenszyklus (Entwurf), grün für veröffentlicht, blau für den Testmodus, gelb für „schau mal drauf", rot für einen echten Defekt wie eine veraltete Auslosung. Rechts steht die Handlung, die in dieser Phase ansteht: im Entwurf Prüfen & veröffentlichen, ab der Auslosung Turnierbuch drucken. Darfst du diese Handlung nicht, rückt die nächste erlaubte nach.

Darunter: die Kennzahlen. Beim Turnier Starter, Dojos, Teams, Disziplinen, Abwesende und offene Zahlungen. Beim Lehrgang Einheiten, Trainingszeit, Trainer, Gebühr, Prüfungen und Tage bis zum Termin. Beim Dojo Personen, Gruppen, Trainingszeiten, Termine dieser Woche, davon erfasste und offene Zuordnungsanträge. Farbe tragen nur die Werte, bei denen du etwas tun solltest.

Links: was zu tun ist. Die Karte Nächste Schritte steht ganz oben, weil sie die wichtigste Frage beantwortet. Jeder Punkt ist anklickbar und führt dorthin, wo du ihn erledigst. Ist alles erledigt, schrumpft die Karte auf eine Zeile.

Rechts: Aktionen und Teilen. Die Aktionen sind nach Verwalten und Kommunikation gruppiert, Löschen steht abgesetzt darunter. Du siehst nur, was deine Rolle darf.

Die Disziplinen stehen nicht mehr als lange Liste auf der Turnier-Übersicht. Dort siehst du jetzt die Gesamtzahl, das Verhältnis Kata/Kumite, wie viele schon ausgelost sind und wie viele noch ohne Teilnehmer. Die einzelnen Disziplinen bearbeitest du über Disziplinen verwalten.

QR-Code für Ausschreibung und Aushang

Ganz unten rechts findest du Teilen & Aushang. Der QR-Code führt direkt auf die öffentliche Seite deines Turniers, Lehrgangs oder Dojos – gedacht für Flyer, Ausschreibung und den Aushang im Dojo.

  • Link kopieren legt die Adresse in die Zwischenablage.
  • Als PNG herunterladen erzeugt eine druckfertige Bilddatei: QR-Code, Name, Datum und Ort sowie die ausgeschriebene Adresse auf weißem Grund. Die kannst du direkt in deine Ausschreibung setzen.

Solange dein Turnier oder Lehrgang noch ein Entwurf ist, steht ein Hinweis darunter: Der Link funktioniert erst nach der Veröffentlichung. Ein Dojo bekommt seinen QR-Code überhaupt erst mit der Veröffentlichung, weil vorher noch keine öffentliche Adresse existiert.

Kapitel 7

Nachmeldung: melden nach dem Meldeschluss

Auf echten Turnieren ist die Nachmeldung der Normalfall: Jemand wird krank, ein anderer springt ein, ein Dojo meldet drei Tage zu spät, jemand steht am Turniertag an der Meldestelle. Damit du das nicht mehr von Hand pflegen musst, gibt es das Nachmelde-Fenster.

Du findest den Schalter in den Turnier-Einstellungen unter Nachmeldung. Er ist standardmäßig aus – solange er aus bleibt, verhält sich dein Turnier genau wie bisher: Am Meldeschluss ist Schluss.

Was sich mit eingeschaltetem Fenster ändert

Der Meldeschluss hört auf, eine Sperre zu sein, und wird zur Preisgrenze: Davor gilt der reguläre Preis, danach der Nachmelde-Tarif, am Turniertag der Turniertag-Tarif (siehe Gebührenstaffel).

Gemeldet werden kann dann je Disziplin so lange, bis dort der erste Kampf beginnt. Das ist der entscheidende Punkt: Läuft Kumite bereits, kann für Kata weiter gemeldet werden. Sobald in einer Disziplin gekämpft wird, ist sie zu – für alle, auch für dich.

Im Anmelde-Assistenten sehen die Dojos gestartete Disziplinen weiterhin, aber ausgegraut und mit dem Hinweis „Hat bereits begonnen". Auf der öffentlichen Turnierseite steht bei jeder Disziplin, ob noch gemeldet werden kann und ob ein Aufschlag fällig wird.

Was mit dem Kampfbaum passiert

Ist die Disziplin schon ausgelost, wird der Nachzügler eingefügt, nicht neu ausgelost – sobald seine Zahlung eingegangen ist:

  • Ist noch ein Platz frei, rückt er dort hinein. Alle bestehenden Paarungen bleiben unverändert. Wer seinen Gegner morgens im Baum gesehen hat, hat ihn mittags noch.
  • Ist der Baum exakt voll, wird die Disziplin neu ausgelost. Dann bekommen alle neue Gegner – anders geht es nicht.
  • Würde die Nachmeldung eine zusätzliche Kampffläche nötig machen, passiert nichts automatisch. Du bekommst den Hinweis „Auslosung veraltet" und entscheidest selbst, ob du neu auslost.

Betroffene Dojos werden benachrichtigt, wenn sich ihr Baum geändert hat.

Das gilt für Einzelstarter wie für Mannschaften: Ein nachgemeldetes Team wird bei bestätigter Zahlung genauso in den Baum aufgenommen – mit seinen Mitgliedern, damit die Einzelkämpfe der Begegnung von Anfang an feststehen.

[!IMPORTANT] Ohne Zahlung kein Start. Ein Nachzügler kommt erst in den Kampfbaum, wenn seine Zahlung bestätigt ist. Vorher ist er eine Meldung, kein Teilnehmer – im Teilnehmer-Bereich erkennst du ihn am Hinweis „Zahlung ausstehend". Wer nicht bezahlt, bevor seine Disziplin startet, ist ohne weiteres Zutun draußen. Das gilt auch für Starter, die du selbst vor Ort nachträgst: Barzahlung kennt die Plattform nicht.

Vor Ort an der Meldestelle nachtragen

Steht jemand am Turniertag vor dir, kannst du ihn als Ausrichter direkt zu einer bestehenden Meldung des Dojos hinzufügen. Die Startnummer wird automatisch vergeben, der Turniertag-Tarif festgeschrieben. Bezahlt wird auch hier online.

Kapitel 8

Teilnehmer & Dojos verwalten

Im Bereich Teilnehmer verwalten hast du alles im Blick. Es gibt Reiter für Dojos, Starter, Teams, Disziplinen und Registrierungen. Oben zeigt eine Kennzahlen-Leiste die wichtigsten Werte auf einen Blick (Dojos, Starter, Teams, Disziplinen, offene Beträge). Die Ansicht funktioniert auch auf dem Smartphone: Lange Listen laden schrittweise über „Weitere anzeigen" nach, und Detailbereiche öffnest du per Antippen.

Starter und Teams ansehen

Als Veranstalter siehst du hier alle gemeldeten Starter und Teams. Teilnehmer werden ausschließlich über die Anmeldung erfasst – die Dojos melden ihre eigenen Starter selbst an und bezahlen die Startgebühr. Nur bezahlte Teilnehmer nehmen am Turnier teil. Ein manuelles Anlegen oder Bearbeiten einzelner Starter durch den Veranstalter gibt es nicht (das verhindert unbezahlte Teilnahmen). Startnummern vergibst du weiterhin per Knopfdruck, und Abwesenheiten meldest du wie unten beschrieben.

Wie die Startnummern aussehen

Das Format bestimmst du unter Einstellungen → Teilnehmer-ID Vorlage. Die Vorlage ist ein kurzer Text mit einem Token für die laufende Nummer – etwa TN-{0:000} für „TN-001", „TN-002" … Die Nullen im Token legen die Stellenzahl fest; feste Zeichen davor oder dahinter übernimmt die Plattform unverändert. Eine Vorschau zeigt dir sofort, wie die erste Nummer aussehen wird. Für Teams gibt es dieselbe Einstellung getrennt (Team-ID Vorlage).

Änderst du die Vorlage später, kannst du die bestehenden Nummern per Knopfdruck neu formatieren.

[!IMPORTANT] Das geht nur bis zum Veröffentlichen der Auslosung. Danach ist die Startnummer fester Bestandteil der Kampfbäume, und ein Neuformatieren würde Baum und Meldung auseinanderlaufen lassen – die Plattform lehnt es dann ab. Lege dir das Format also fest, bevor du auslost.

Falsche Teilnehmerdaten korrigieren

Meldedaten kommen von den Dojos, und dort passieren Fehler: ein Name falsch geschrieben, der falsche Kyu-Grad, das falsche Geschlecht oder Alter. Oft fällt das erst auf, wenn das Turnierbuch gedruckt vor dir liegt.

Im Tab „Starter" hat jede Zeile dafür die Aktion „Daten korrigieren" (Stift-Symbol). Der Dialog trennt zwei Gruppen, und der Unterschied ist wichtig:

  • Schreibweise – Vor- und Nachname. Eine reine Korrektur auf dem Papier.
  • Kategorie-Angaben – Alter, Geschlecht, Graduierung und Gewicht. Diese Angaben entscheiden, in welche Disziplin der Starter gehört.

Passt der Starter nach einer Kategorie-Änderung nicht mehr in eine seiner gemeldeten Disziplinen, sagt dir die Plattform genau das („Alter 13 liegt außerhalb von 10–11"). Umgetragen wird er nicht automatisch – ein stiller Eingriff in die Auslosung wäre schlimmer als die falsche Angabe. Du entscheidest, ob du ihn umträgst.

[!IMPORTANT] Ist die Disziplin schon ausgelost, erscheint zusätzlich der Hinweis „Auslosung veraltet" – und zwar dauerhaft im Turnier-Dashboard, nicht nur im Dialog. Er steht dort, weil der Starter sonst unbemerkt im falschen Bewerb weiterläuft. Die Reihenfolge ist wichtig: erst umtragen, dann neu auslosen. Umgekehrt lost du denselben falschen Bewerb ein zweites Mal aus.

Der Hinweis erscheint nur bei einem echten Verstoß. Korrigierst du ein Gewicht von 62 auf 63 kg und die Gewichtsklasse bleibt dieselbe, ändert sich am Bewerb nichts – dann meldet sich auch nichts.

Der korrigierte Name wird in die Auslosung nachgezogen. Beim Auslosen wird der Name in die Kampfbäume übernommen; ohne dieses Nachziehen stünde der Tippfehler weiterhin auf jedem gedruckten Blatt, auf den Hallen-Monitoren und auf der Urkunde. Die Plattform meldet dir hinterher, in wie vielen Kampfbäumen der Name angepasst wurde — und sagt es auch, wenn das nicht möglich war (etwa weil dem Starter noch eine Startnummer fehlt).

Weil sich mit dem Namen ein gedrucktes Blatt ändert, taucht die betroffene Disziplin anschließend im Hinweis „Turnierbuch geändert" auf. Du druckst dann nur diese Seiten nach (siehe „Finaler Stand & nur die Änderungen nachdrucken").

Bei Kategorie-Angaben ist das anders: Alter, Geschlecht, Graduierung und Gewicht stehen auf keinem Blatt – im Kampfbaum und auf der Anwesenheitsliste stehen Name, Dojo und Startnummer. Solange der Starter auf seinem Platz im Baum steht, ändert sich am gedruckten Papier also nichts, und es meldet sich auch kein Nachdruck. Nötig wird er erst, nachdem du umgetragen und neu ausgelost hast – dann ist der Baum anders besetzt, und die Disziplin erscheint von selbst unter „Turnierbuch geändert".

Korrigieren dürfen Eigentümer, Turnier-Admins und Co-Organisatoren — und weiterhin das meldende Dojo selbst. Ändert die Turnierleitung fremde Meldedaten, wird das Dojo darüber benachrichtigt.

Abwesenheit melden statt löschen

Ein bereits bezahlter Starter kann nicht einfach gelöscht werden. Erscheint jemand nicht, meldest du ihn stattdessen als abwesend. Die Plattform merkt sich, wer wann abgemeldet hat, und nimmt die Person automatisch aus der Auslosung.

Wer abwesend gemeldet ist, fehlt in allen seinen Disziplinen — einzeln wie im Team. Er zählt auch nirgends mehr mit: nicht bei der Aufteilung auf die Kampfflächen, nicht bei den Poolgrößen, nicht bei den Freilosen.

Wenn jemand am Wettkampftag nicht kommt

Die Abmeldung im Dojo-Bereich funktioniert nur vor dem Turnier. Am Wettkampftag geht es an zwei weiteren Stellen:

  • Tab „Starter" — die Wettkampfleitung markiert dort jeden Starter als abwesend oder nimmt die Meldung zurück. Anders als im Dojo-Bereich spielt es hier keine Rolle, ob bezahlt wurde: Wer nicht in der Halle ist, ist nicht da.
  • An der Kampffläche — beim Überspringen eines Kampfes fragt die App nach dem Grund: „Kiken (Aufgabe)" oder „Nicht angetreten". Nur der zweite meldet den Starter zusätzlich als abwesend. Der Unterschied zählt: Kiken ist die Aufgabe von jemandem, der da war.

Das ist wichtig für die Ergebnisse: Ein Starter, der weder gewertet noch als abwesend gemeldet ist, gilt als „noch nicht dran" — und die Disziplin bleibt damit unvollständig (siehe „Ergebnisse & Medaillenspiegel").

Eine Abwesenheit lässt sich zurücknehmen, solange für die Person noch nicht gewertet wurde. Danach nicht mehr: Ihr Kampf ist dann bereits entschieden und der Gegner weitergerückt.

Teams: Ein Kata-Team braucht alle 3 Personen — fehlt eine, tritt das Team nicht an und wird nicht ausgelost. Ein Kumite-Team braucht mindestens 2 Kämpfer; es kämpft dann 2 gegen 3, und der Kampf des Fehlenden zählt als Kiken für die Gegenseite.

Teams ohne Namen melden – die Aufstellung steht erst am Wettkampftag fest

Manche Dojos wissen am Meldeschluss noch nicht, wer im Team antritt: Entschieden wird nach Krankheit, Wiegen und Anreise. Dafür lässt sich beim Melden ein Platz frei lassen – im Team-Editor der Anmeldung neben „Aus Dojo übernehmen" der Knopf „Platz frei lassen".

Wichtig ist der Unterschied zwischen zwei Dingen, die beide „unvollständig" heißen könnten:

  • Die Mitgliederzahl stimmt nicht – dann ist die Meldung nicht abgabefähig (roter Hinweis „Unvollständig").
  • Die Zahl stimmt, es fehlen nur Namen – das ist eine gültige Meldung (gelber Hinweis „Namen offen"). Das Team ist in voller Stärke gemeldet, wird ganz normal ausgelost und kostet dieselbe Startgebühr. Auf Kampfbaum, Hallen-Monitor und Startliste steht bis zum Nachtragen „N.N.".

Namen nachtragen geht bis zum Wettkampftag – auch bei bereits bezahlten Teams, wo sonst nichts mehr geändert werden kann. In der Anmeldung erscheint dafür der Knopf „Namen nachtragen". Dieser Weg füllt ausschließlich offene Plätze: Teamgröße, Disziplin und Gebühr bleiben unberührt, und ein bereits besetzter Platz wird nicht überschrieben. Wer sich vertan hat, lässt die Daten über „Daten korrigieren" berichtigen.

Die Wettkampfleitung sieht offene Plätze sofort. Im Reiter Teams stehen betroffene Teams ganz oben, mit der Zahl der offenen Plätze und einem Filter, der nur diese zeigt. Über „Aufstellung pflegen" trägt die Turnierleitung die Namen selbst ein, wenn das Dojo nicht erreichbar ist. Erlaubt ist das für Eigentümer, Turnier-Admins und Co-Organisatoren – nicht für den Kampfrichtertisch. Trägt die Turnierleitung ein, wird das Dojo benachrichtigt.

Passt eine nachgetragene Person nicht zur Kategorie des Teams (Alter, Geschlecht oder Graduierung), wird sie trotzdem gespeichert und der Widerspruch angezeigt. Ein stiller Eingriff in eine laufende Auslosung wäre schlimmer als die falsche Angabe.

Wurde bereits ausgelost, zieht die Plattform den Namen in den Kampfbaum nach, damit Hallen-Monitor, Live-Ticker und die Wertung ihn zeigen. Ein Nachdruck des Turnierbuchs ist nicht nötig: Auf dem gedruckten Blatt stehen die Teamnamen, nicht die einzelnen Kämpfer – es sieht nach dem Nachtragen genauso aus wie vorher.

[!IMPORTANT] Nach Meldeschluss lassen sich keine neuen offenen Plätze mehr anlegen – die Zahl der Startplätze ist dann fest. Bestehende Plätze kannst du weiterhin füllen. Sieben Tage und einen Tag vor dem Turnier erinnert die Plattform das Dojo an noch offene Plätze; mehrere betroffene Teams ergeben eine Nachricht, nicht mehrere.

Kapitel 9

Startgebühren & Bezahlung

Wenn deine Teilnehmer die Startgebühr direkt bei der Anmeldung online bezahlen sollen, richtest du einmalig die Zahlungsabwicklung ein. Keine Sorge – du brauchst dafür kein technisches Wissen. Diese Anleitung führt dich Schritt für Schritt durch alles.

Startgebühr pro Disziplin festlegen

Lege für jede Disziplin die Startgebühr fest – getrennt für Einzelstarter und Teams. Das machst du beim Anlegen oder Bearbeiten der Disziplin (siehe Kapitel 3). Möchtest du gar kein Geld online einsammeln, lässt du die Gebühr einfach auf 0 – dann ist die Anmeldung kostenlos und du brauchst die folgenden Schritte nicht.

Änderst du die Startgebühr später, gilt der neue Preis nur für neue Meldungen. Bereits gemeldete Starter behalten den Preis, der bei ihrer Anmeldung galt.

Gebührenstaffel: Frühbucher, Nachmeldung, Turniertag

Viele Ausschreibungen nennen nicht einen Preis, sondern mehrere – je nachdem, wann gemeldet wird. Genau das bildet die Gebührenstaffel ab. Du findest sie in den Turnier-Einstellungen und bei den Standardwerten der Disziplinen, jeweils im Block „Gebührenstaffel"; ein Schalter blendet sie ein und aus. Sie gilt für das ganze Turnier: Die Startgebühr der Disziplin bleibt der Grundpreis, die Staffel legt nur etwas drauf oder zieht etwas ab.

Drei Stufen stehen zur Wahl, jeweils getrennt für Einzel und Team:

StufeWann sie greiftWas du einträgst
Frühbucherbis zu einem Stichtag, den du selbst wählstein Rabatt in Euro
Nachmeldungautomatisch ab dem Tag nach dem Meldeschlussein Aufschlag in Euro
Turniertagautomatisch ab dem Turnierstartein Aufschlag in Euro

Die Stichtage für Nachmeldung und Turniertag musst du nicht pflegen – sie ergeben sich aus dem Meldeschluss und dem Turnierdatum. Nur der Frühbucher-Stichtag ist Pflicht: ohne ihn könnte der Rabatt nie greifen, deshalb bleibt die Stufe ohne Datum aus. Alle Beträge trägst du als positive Zahl ein – Tourna Event weiß, dass ein Rabatt abgezogen und ein Aufschlag addiert wird.

Ein Beispiel: Startgebühr 12 € pro Disziplin, Nachmeldung +5 €, Turniertag +10 €. Wer vor dem Meldeschluss meldet, zahlt 12 €. Wer danach meldet, zahlt 17 €. Wer am Turniertag noch nachgetragen wird, zahlt 22 €.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Aufschlag und Rabatt:

  • Der Aufschlag wird beim Melden festgeschrieben. Wer pünktlich meldet, zahlt den regulären Preis – auch dann, wenn der Kassenwart erst Wochen später überweist. Niemand wird dafür bestraft, dass die Zahlung dauert.
  • Der Rabatt wird beim Bezahlen gewährt. Frühbucher heißt frühes Geld, nicht früher Klick: Wer im Frühbucher-Zeitraum meldet, aber erst danach bezahlt, bekommt keinen Rabatt.

Nimmt ein Dojo später eine weitere Disziplin für einen bereits gemeldeten Starter dazu, wird nur diese neue Position zum dann geltenden Tarif berechnet. Die bereits gemeldeten Disziplinen behalten ihren Preis.

Das anmeldende Dojo sieht die Aufschläge in der Kostenübersicht – als eigene Zeile bei jeder Position, nicht erst in der Summe. Auf der öffentlichen Turnierseite steht die Staffel dort, wo auch die Startgebühr steht.

Trägst du gar keine Staffel ein, ändert sich nichts: Es gilt überall die reguläre Startgebühr, so wie bisher.

Was ist Stripe – und warum brauche ich es?

Tourna Event wickelt Zahlungen über Stripe ab, einen der größten und sichersten Zahlungsdienstleister der Welt. Stell dir Stripe wie eine digitale Kasse vor: Der Teilnehmer bezahlt bei der Anmeldung, das Geld landet zuerst auf deinem Stripe-Konto und wird von dort automatisch auf dein normales Bankkonto überwiesen.

Warum ein eigener Dienst? Damit dein Geld direkt an dich fließt und nicht über Tourna Event läuft. Deine Bank- und Ausweisdaten liegen ausschließlich bei Stripe – eine Firma, die auf sichere Zahlungen spezialisiert ist.

  • Ein Stripe-Konto zu erstellen ist kostenlos. Es fallen nur Gebühren pro Zahlung an (ein kleiner Prozentsatz plus ein fester Betrag je Buchung).
  • Mehr über Stripe: stripe.com

Lege dir vor dem Start diese Dinge bereit: deine IBAN (für die Auszahlung), einen Ausweis oder Reisepass (zur Identitätsprüfung), sowie – falls du für einen Verein oder ein Unternehmen abrechnest – die entsprechenden Vereins-/Firmendaten (Name, Adresse, ggf. Steuer- oder USt-ID).

Was kostet mich Tourna Event?

Tourna Event ist bewusst nutzungsbasiert – du zahlst nur, wenn auch wirklich Geld fließt:

  • Turnier erstellen, konfigurieren und die Auslosung erzeugen: kostenlos.
  • Turniere, die vor dem 01.02.2027 starten, sind komplett kostenlos. Bis dahin fällt gar keine Plattformgebühr an.
  • Ab dem 01.02.2027 behält Tourna Event 0,99 € je angemeldeter Disziplin ein (jede Disziplin, in der ein Starter gemeldet ist, zählt einzeln; ein Team zählt als eine Position). Bei einer Online-Zahlung wird die Gebühr automatisch abgezogen – du bekommst dafür keine separate Rechnung.
  • Zusätzlich fallen die Transaktionsgebühren von Stripe an (siehe oben).
  • Ist die Anmeldung kostenlos (Startgebühr 0 €), entsteht keine Plattformgebühr.

Beispiel: Ein Starter, der in 2 Disziplinen kämpft, verursacht 1,98 € Plattformgebühr. Sie wird von der eingesammelten Startgebühr einbehalten, bevor der Rest auf dein Bankkonto ausgezahlt wird.

Läuft das Geld an Stripe vorbei – Überweisung, PayPal oder Bar an der Kasse –, kann die Gebühr nicht abgezogen werden. Sie wird dann nachträglich in Rechnung gestellt. Was über Stripe lief, ist damit erledigt und taucht dort nicht noch einmal auf. Diese Belege findest du später unter Einstellungen → Rechnungsdaten (siehe „Deine eigenen Rechnungen von Tourna Event").

Schritt 1: Die Stripe-Einstellungen öffnen

Öffne die Einstellungen und wechsle in den Bereich Stripe. Oben findest du einen Statuspunkt: Solange noch nichts eingerichtet ist, steht dort Nicht verbunden.

Schritt 2: Die Gebühren zur Kenntnis nehmen

Setze den Haken bei „Ich habe die Stripe-Gebühren zur Kenntnis genommen …". Erst danach lässt sich dein Konto verbinden. Die aktuellen Gebühren kannst du jederzeit direkt bei Stripe nachlesen: Stripe-Preisübersicht.

Schritt 3: Konto verbinden

Klicke auf Verbinden. Es öffnet sich ein neues Fenster direkt bei Stripe. Dort führt dich Stripe durch die Einrichtung – das dauert nur wenige Minuten:

  1. Konto anlegen oder anmelden – mit deiner E-Mail-Adresse. Hast du schon ein Stripe-Konto, meldest du dich einfach an.
  2. Angaben zu deiner Person oder Organisation – Name, Adresse, Geburtsdatum; bei Vereinen/Firmen zusätzlich die Organisationsdaten.
  3. Bankverbindung (IBAN) – auf dieses Konto zahlt Stripe deine Einnahmen aus.
  4. Identität bestätigen – meist per Foto deines Ausweises. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und schützt vor Missbrauch.

Wenn du alle Angaben abgeschlossen hast, kehrst du automatisch zu Tourna Event zurück. Der Status springt jetzt auf Verbunden (grün) – dein Konto ist empfangsbereit.

Stripe fragt manchmal nicht alles auf einmal ab. Es kann sein, dass du erst ein paar Angaben machst und Stripe später (z. B. ab einer bestimmten Einnahmehöhe) weitere Nachweise verlangt. Du wirst dann rechtzeitig aufgefordert.

Test- oder Live-Modus?

Im Bereich Stripe kannst du zwischen zwei Modi umschalten:

  • Testmodus – zum gefahrlosen Ausprobieren. Hier fließt kein echtes Geld; du kannst den kompletten Anmelde- und Bezahlvorgang mit einer Test-Kreditkartennummer durchspielen (z. B. 4242 4242 4242 4242 mit beliebigem zukünftigem Datum und beliebiger Prüfziffer).
  • Live – der Echtbetrieb. Hier werden echte Zahlungen von echten Teilnehmern abgewickelt.

Probiere den kompletten Ablauf zuerst im Testmodus aus. Wenn alles läuft, schaltest du auf Live um – am besten kurz bevor du die Anmeldung öffnest.

Zahlungsmethoden wählen

Unter Zahlungsmethoden legst du fest, womit deine Teilnehmer bezahlen dürfen – z. B. Karte, SEPA-Lastschrift, Klarna oder PayPal. Welche Methoden tatsächlich angeboten werden, hängt von deinem Land und deinen Stripe-Einstellungen ab.

Publishable Key (nur bei Bedarf)

Das Feld Publishable Key (beginnt mit pk_test_ oder pk_live_) ist ein öffentlicher Schlüssel für die Kartenzahlung. In der Regel musst du hier nichts ändern. Fass dieses Feld nur an, wenn du ausdrücklich dazu aufgefordert wirst.

Was die Teilnehmer sehen

Bei der Anmeldung wird die Startgebühr angezeigt, und die Teilnehmer bezahlen direkt online über die von dir freigeschalteten Methoden. Erst nach erfolgreicher Zahlung ist die Anmeldung verbindlich.

Auszahlung an dein Bankkonto

Die eingesammelten Startgebühren sammeln sich auf deinem Stripe-Konto und werden von dort automatisch auf deine hinterlegte Bankverbindung ausgezahlt (Stripe macht das nach einem festen Rhythmus, anfangs oft etwas verzögert). Sobald eine Auszahlung unterwegs ist, bekommst du eine Benachrichtigung.

Konto später verwalten

Sobald dein Konto verbunden ist, wird aus dem Button Verbinden ein Verwalten-Button. Darüber öffnest du dein persönliches Stripe-Dashboard (dashboard.stripe.com) – dort siehst du alle Zahlungen, Auszahlungen und kannst deine Daten ändern.

Tourna Event speichert niemals die Kartendaten, Bankverbindungen oder Ausweisdokumente deiner Teilnehmer oder von dir – all das liegt ausschließlich bei Stripe. Eine ausführliche Erklärung findest du in der offiziellen Stripe-Dokumentation: docs.stripe.com/connect.

Rabatte für Dojos, Verbände und Nationen

Manchmal soll nicht jeder dasselbe zahlen: ein Partner-Dojo, das seit Jahren kommt, eine Nation mit langer Anreise, ein Verband, mit dem du eine Vereinbarung hast. Dafür gibt es Rabatte.

Du vergibst sie im Reiter Starter (bzw. Nationen bei internationalen Turnieren): Wähle das Dojo aus und klicke auf Rabatt vergeben. Vier Arten stehen zur Wahl:

ArtWas sie bewirkt
Prozentzieht einen Prozentsatz von der Gesamtsumme ab
Fixbetrag je Startzieht einen festen Betrag von jeder Position ab
Fixbetrag gesamtzieht einen festen Betrag einmalig von der Summe ab
Freistartsdie teuersten Starts sind kostenlos

Der Rabatt gilt für alle noch offenen Meldungen dieses Dojos. Bereits bezahlte Anmeldungen behalten ihren Preis – eine Rechnung ändert sich nicht rückwirkend.

Nur ein Rabatt gilt. Ist ein Dojo sowohl als Dojo als auch über seine Nation begünstigt, greift der spezifischere: Dojo vor Verband vor Nation. Rabatte werden nie gestapelt.

Du kannst den Rabatt sofort setzen oder ihn per E-Mail anbieten. Bei einer Einladung gilt er erst, wenn das Dojo sie annimmt – bis dahin steht er als „eingeladen" in der Übersicht und wird nicht abgezogen.

Über das Prozentzeichen neben der Suche öffnest du die Rabatt-Übersicht: Dort siehst du alle vergebenen Rabatte, was sie auf die offenen Meldungen ausmachen, und kannst sie widerrufen.

Ein Widerruf gilt nur für offene Meldungen. Wer schon bezahlt hat, behält seinen Preis – der Rabatt ist dort eingefroren.

100 % Rabatt geht nur, wenn für dein Turnier gar keine Plattformgebühr anfällt (etwa während der kostenlosen Phase oder bei Sponsoring). Sonst bleibt der Rechnungsbetrag bei der Plattformgebühr stehen – Tourna Event sagt dir das beim Anlegen.

Andere Zahlungswege: Überweisung, PayPal, Barzahlung

Nicht jedes Dojo will oder darf online mit Karte zahlen. Viele Vereinskassen überweisen, manche zahlen bar an der Kasse. Dafür kannst du Zahlungswege ausserhalb Stripe anbieten.

Das ist keine Standardfunktion. Sie wird für dein Turnier einzeln freigeschaltet – wende dich dafür an den Support. Solange sie nicht freigeschaltet ist, erscheint der Bereich gar nicht.

Ist sie freigeschaltet, findest du in den Einstellungen den Bereich Zahlungswege. Dort schaltest du einzeln ein, was du anbieten willst:

  • Überweisung – das Dojo bekommt eine Rechnung mit deiner Kontoverbindung. Dafür trägst du Kontoinhaber und IBAN ein; die BIC brauchst du innerhalb des SEPA-Raums nicht. Die IBAN wird auf ihre Prüfziffer geprüft: Ein Zahlendreher fällt sofort auf und nicht erst, wenn zwanzig Überweisungen ins Leere gelaufen sind. Richtest du ausserhalb des IBAN-Raums aus – USA, Japan, Kanada und die meisten Länder Asiens und Afrikas –, fragt Tourna Event stattdessen nach Kontonummer und Bankleitzahl/Routing. Welche Form gilt, entscheidet das Land in deinen Rechnungsdaten.
  • PayPal – Zahlung direkt auf dein PayPal-Konto. Dafür brauchst du Client-ID und Secret aus deiner PayPal-App unter „Apps & Credentials". Achte auf die Umgebung: In der Sandbox fliesst kein echtes Geld.
  • Barzahlung – das Dojo zahlt am Wettkampftag an der Kasse.

Schaltest du einen Weg wieder ab, bleiben die eingetragenen Daten erhalten – sie werden nur gesperrt.

Unter Rechnungspräfix legst du fest, was vor jeder Rechnungsnummer dieses Turniers steht, zum Beispiel KWM26.

Was das Dojo sieht: Im Bezahldialog erscheint eine Auswahl, sobald es mehr als einen Weg gibt. Zu jeder Option steht, was danach passiert – „sofort bezahlt" ist etwas anderes als „Rechnung kommt, Plätze bleiben 14 Tage reserviert". Wählt es die Überweisung, entsteht sofort eine Rechnung, und ihre Nummer ist zugleich der Verwendungszweck.

Deine Rechnungsdaten

Unter Einstellungen → Rechnungsdaten stehen die Angaben, mit denen du gegenüber den Dojos auftrittst: Name, Anschrift, Land, Registereintrag, Steuernummer, USt-IdNr., Bankverbindung, Steuerregel und Zahlungsziel.

Sie hängen an dir, nicht am einzelnen Turnier – einmal eingetragen, gelten sie für alle deine Turniere. Den Bereich sieht nur, wer selbst Turniere ausrichtet; in den Feldern steht deine Bankverbindung.

Welche Bankfelder erscheinen, richtet sich nach dem Land: im IBAN-Raum IBAN und BIC, ausserhalb Kontonummer und Bankleitzahl. Ausserhalb prüft Tourna Event das Format nicht – die amerikanische Routing-Number hat eine Prüfziffer, die japanische nicht, die indische ein festes Muster. Eine halbe Prüfung würde gültige Konten abweisen.

Deine eigenen Rechnungen von Tourna Event

Lief Geld an Stripe vorbei – Überweisung, PayPal oder Bar –, stellt Tourna Event dir die Plattformgebühr nachträglich in Rechnung (siehe „Was kostet mich Tourna Event?"). Diese Belege stehen im selben Bereich Einstellungen → Rechnungsdaten, unter deinen Stammdaten: Nummer, Status, Betrag und PDF öffnen.

Bisher kamst du an sie nur über den Link in der E-Mail – wer die Mail löschte, hatte den Beleg verloren. Genau wie beim Dojo, das seine Rechnung in der eigenen Anmeldung wiederfindet, liegt sie jetzt auch bei dir dauerhaft.

Entwürfe stehen nicht dabei; du siehst nur, was verbindlich ausgestellt ist. Gibt es noch keine Rechnung, erscheint die Liste gar nicht.

Was über Stripe lief, taucht hier nicht auf – dort wird die Gebühr sofort einbehalten, und es entsteht keine separate Rechnung.

Rechnungen an die Dojos

Sobald eine Anmeldung bezahlt ist, entsteht die Rechnung von allein – bei jedem Zahlungsweg, auch bei Stripe. Sie geht sofort per E-Mail an das Dojo. Du findest sie im Reiter Starter → Registrierungen über den Knopf Rechnung; in der Rechnungsspalte jeder Zeile steht Beleg öffnen, damit du nicht erst die Übersicht aufklappen musst.

Im Testmodus passiert das nicht – dort wird weder eine Rechnung erzeugt noch eine Mail verschickt. Ein Probeturnier mit 500 Anmeldungen würde sonst 500 Rechnungsnummern verbrauchen, und die lassen sich nicht zurückdrehen.

Rechnungen gibt es unabhängig vom Zahlungsweg. Auch wenn dein Turnier nur über Stripe läuft, kannst du Belege ausstellen – viele Dojos brauchen sie für ihre Buchhaltung. Der Unterschied liegt darin, was auf dem Beleg steht:

ZahlungswegWas die Rechnung ist
Überweisung, PayPal, Bareine Zahlungsaufforderung über den offenen Betrag
Stripeein Beleg über das, was schon bezahlt wurde

Ein Stripe-Beleg gilt sofort als bezahlt und bekommt kein Zahlungsziel – eine Aufforderung an jemanden, der längst gezahlt hat, stünde sonst in jeder Offen-Liste.

Über den Knopf Rechnungen erzeugen legst du sie für mehrere Anmeldungen auf einmal an. Bei Überweisung, PayPal und Bar entstehen dabei Entwürfe: Der Versand ist ein zweiter, ausdrücklicher Schritt, und dabei entsteht auch erst die Rechnungsnummer. Ein Fehlschlag hält den Lauf nie auf; am Ende steht, wie viele nicht geklappt haben.

Die Liste unterscheidet zwei Zustände:

  • Entwurf – noch keine Nummer, für das Dojo unsichtbar. Du kannst ihn versenden.
  • Versendet oder bezahlt – trägt eine Nummer und lässt sich als PDF öffnen.

Bevor du eine Rechnung mit Betrag versenden kannst, brauchst du zusätzlich Steuernummer oder USt-IdNr. Das verlangt § 14 UStG; ohne diese Angabe kann das Dojo den Beleg nicht verbuchen. Name und Anschrift stehen zu diesem Zeitpunkt längst – die verlangt Tourna Event schon, bevor du die Anmeldung öffnest.

Dort wählst du auch die Steuerregel. Voreingestellt ist „Gemeinnütziger Verein", denn das ist der Regelfall: Startgebühren eines gemeinnützigen Sportvereins sind nach § 4 Nr. 22b UStG umsatzsteuerfrei. Passt das nicht, stell es um.

Die Steuerregeln sind nach bestem Wissen hinterlegt, aber nicht steuerlich geprüft. Im Zweifel klär es mit deinem Steuerberater.

Die Rechnung geht als PDF per E-Mail an das Dojo, in dessen Sprache. Bei einer Überweisung stehen Kontoverbindung und Verwendungszweck auch im Mailtext – wer auf dem Handy liest, öffnet keinen Anhang, um eine IBAN abzutippen.

Belege drucken und per Post verschicken

Nicht jedes Dojo liest seine Mails. Über Alle Belege drucken im Reiter Starter → Registrierungen bekommst du sämtliche ausgestellten Rechnungen in einer PDF-Datei – ein Druckauftrag statt zweiundzwanzig.

Der Stapel ist nach Rechnungsnummer sortiert, damit er in derselben Reihenfolge liegt wie in deiner Buchhaltung. Jeder Beleg beginnt auf einer neuen Seite; zwei Dojos landen nie auf einem Blatt.

Entwürfe sind nicht dabei – sie tragen noch keine Nummer und sind nicht verbindlich. Die Zahl auf dem Knopf nennt deshalb, wie viele Belege wirklich in der Datei landen.

Sehr große Turniere werden bei 200 Belegen gekappt. Passiert das, erscheint nach dem Download eine Meldung mit beiden Zahlen – wie viele in der Datei stehen und wie viele fehlen. Belege, die sich nicht laden ließen, werden mit ihrer Rechnungsnummer genannt, damit du ihnen einzeln nachgehen kannst. Ohne Kappung passiert nichts weiter: Du bekommst die Datei, sonst nichts.

Ein Beleg bleibt, wie er verschickt wurde. Beim Ausstellen wird das PDF einmal erzeugt und aufbewahrt; jeder spätere Download liefert genau diese Datei. Das ist wichtiger, als es klingt: Ändert sich später das Layout oder ein Steuertext, sähe ein neu erzeugter Beleg anders aus als der, den das Dojo damals bekommen hat – beide plausibel, und niemand würde den Unterschied bemerken. Deshalb bekommst du beim Herunterladen auch die Sprachfassung des Dojos, nicht deine eigene. Es gibt genau einen Beleg, und das ist der verschickte.

Fehlende Rechnungsanschriften anmahnen

Seit Kurzem trägt jedes Dojo seine Rechnungsanschrift ein, bevor es sich anmeldet. Dojos, die vorher gemeldet haben, stehen ohne da – für sie lässt sich keine gültige Rechnung ausstellen, und es fällt erst auf, wenn du abrechnen willst.

Im Reiter Registrierungen erscheint dann der Knopf Anschrift anmahnen. Er zeigt zuerst, wen es betrifft und was jeweils fehlt; erst danach geht etwas raus. Jedes betroffene Dojo bekommt eine E-Mail in seiner Sprache, die sagt, warum es klemmt und direkt in die eigene Anmeldung verlinkt.

Ein paar Feinheiten, die du kennen solltest:

  • Angeschrieben werden Personen, geprüft wird das Dojo. Haben zwei Leute mit demselben Dojo gemeldet, bekommen beide eine Mail – wer sich kümmert, ist nicht vorhersagbar, und eine Anschrift genügt für beide.
  • Wer mit zwei Dojos gemeldet hat, bekommt eine Mail, die beide nennt.
  • Nach einer Erinnerung sind drei Tage Pause. In der Liste steht, wann zuletzt erinnert wurde und wie oft schon – so siehst du, wer sich beharrlich nicht meldet.
  • Der Knopf erscheint nur, wenn es tatsächlich Betroffene gibt.

Zahlungseingang bestätigen

Bei einer Überweisung siehst du den Eingang auf deinem Kontoauszug – Tourna Event weiss davon nichts. Du bestätigst ihn selbst.

Im Reiter Starter → Registrierungen suchst du nach der Rechnungsnummer (sie steht im Verwendungszweck) und klickst in der Zeile auf Als bezahlt markieren. Ein Feld für die Referenz gibt es dazu; bei Bargeld an der Kasse darf es leer bleiben.

Über die Filter oben lässt sich die Liste auf einen Zahlungsweg einschränken – etwa nur die Überweisungen.

Mit dieser Bestätigung gelten die Startplätze als bezahlt: Ausweise gehen raus, Nachmeldungen kommen in die Auslosung. Das lässt sich nicht zurücknehmen.

Kapitel 10

Stornieren, Erstatten & Turnier absagen

Einen einzelnen Start zurückziehen

Ein Starter zieht zurück, eine Disziplin wurde falsch gemeldet, jemand ist verletzt: Im Reiter Starter findest du in der Zeile die Aktion Start stornieren.

Die Aktion sieht nur der Eigentümer des Turniers. Ein Storno bewegt Geld und verändert die Grundlage der Plattformgebühr – ein Turnier-Admin findet die Zeile deshalb ohne diesen Knopf.

Storniert ist nicht dasselbe wie abwesend – und der Unterschied kostet Geld:

BetragPlattformgebühr
abwesend – gemeldet, bezahlt, nicht angetretenbleibtbleibt
storniert – zurückgezogenggf. erstattetentfällt

Der Dialog stellt beides nebeneinander, bevor du etwas ausfüllst. Wer nur nicht erschienen ist, wird abwesend gemeldet, nicht storniert.

Du gibst einen Grund an – Verletzung, Fehlmeldung, Rückzug oder Sonstiges. Das ist Pflicht, weil dir die Auswertung später sagt, warum Dojos zurückziehen. Und du entscheidest, ob der Betrag erstattet wird oder beim Veranstalter bleibt. Bei einer unbezahlten Position entfällt die Frage.

Ist für diese Anmeldung schon eine Rechnung raus, entsteht automatisch eine Korrekturrechnung. Die Originalrechnung bleibt unverändert – sie liegt beim Dojo, und zwei Fassungen desselben Belegs wären schlimmer als eine Gutschrift daneben.

Rückerstattungen abarbeiten

Stornierte Positionen mit Erstattung landen im Rückerstattungs-Panel im Reiter Registrierungen. Ein Klick auf Lauf starten arbeitet sie ab.

Zwei Welten, und nur eine läuft von selbst:

  • Stripe-Zahlungen werden automatisch zurückgebucht.
  • Überweisung, PayPal und Bar kann Tourna Event nicht zurückbuchen – dieses Geld ist nie über die Plattform gelaufen. Diese Fälle stehen als „Selbst zu erstatten" da. Du überweist selbst und markierst es dann als erledigt.

Fehlgeschlagene Rückbuchungen sammeln sich mit ihrem Grund in der Zeile und lassen sich einzeln oder gesammelt wiederholen. Ein Fehler hält den Lauf nie auf. Über CSV lädst du die ganze Liste für die Buchhaltung herunter.

Eine Korrekturrechnung von Hand erstellen

Nicht jede Gutschrift folgt aus einem Storno: ein zu hoch abgerechneter Betrag, ein nachträglich gewährter Nachlass. Im Rechnungsfenster steht an jeder versendeten Rechnung die Aktion Korrigieren.

Du gibst den Gutschriftsbetrag und einen Grund an – der Grund steht als Position auf dem Beleg und sollte auch in einem Jahr noch verständlich sein. Mehr als der Rechnungsbetrag geht nicht.

Das ganze Turnier absagen

Fällt das Turnier aus, findest du in der Übersicht unter den letzten Aktionen Turnier absagen. Vor der Bestätigung siehst du den Umfang: wie viele Positionen storniert werden, wie viele Dojos benachrichtigt werden, wie viel zurückfliesst – und wie viel davon du selbst überweisen musst.

Zur Bestätigung tippst du den Turniernamen ab. Danach passiert Folgendes:

  1. Die Anmeldung wird sofort geschlossen.
  2. Alle Positionen werden storniert.
  3. Jedes Dojo bekommt eine E-Mail in seiner Sprache – mit dem Hinweis, was aus dem gezahlten Startgeld wird.
  4. Die Erstattungen stehen im Rückerstattungs-Panel bereit.

„Absagen" ist nicht „Löschen". Beim Absagen bleiben Anmeldungen, Rechnungen und Belege erhalten – du brauchst sie für die Buchhaltung. Löschen nimmt alles mit.

Kapitel 11

Simulationsmodus – dein Turnier testen

Bevor du live gehst, kannst du dein Turnier kostenlos und risikofrei testen. Im Simulationsmodus erzeugt das System Testteilnehmer (keine echten Anmeldungen), und du kannst Auslosung und Wertung ausprobieren. Ein Turnier im Testmodus zeigt den Badge „Testmodus".

So startest du: Öffne den Dialog „Turnier veröffentlichen". Dort findest du die Karte Simulationsmodus mit dem Button „Simulation starten" (verfügbar, sobald du mindestens eine Disziplin angelegt hast).

Was du testen kannst:

  • Testdaten generieren – füllt je Disziplin-Typ (Kata Einzel/Team, Kumite Einzel/Team) eine Disziplin mit erfundenen Teilnehmern.
  • Auslosung und Wertung – für diese aktiven Disziplinen komplett durchspielbar.
  • Bezahlung – bis zu 3 Test-Anmeldungen über Stripe im Testmodus.

Was im Testmodus gesperrt ist: echtes Veröffentlichen, öffentliches Freigeben der Anmeldung, das Veröffentlichen der Auslosung und der ungeschützte Listen-Export. Die Auslosung kannst du intern trotzdem erstellen und ansehen – nur für Besucher sichtbar wird sie nicht.

Wenn du fertig getestet hast, hast du in derselben Karte zwei Möglichkeiten:

  • Simulation beenden – schaltet den Testmodus aus. Alle Testdaten werden gelöscht; du kannst später erneut testen.
  • Live gehen – schaltet das Turnier endgültig in den Echtbetrieb. Alle Testdaten werden gelöscht, und der Simulationsmodus lässt sich danach nicht mehr aktivieren. Voraussetzung ist ein vollständig eingerichtetes Stripe-Konto im Live-Modus.

Deine Konfiguration (Turnierdaten, Disziplinen, Einstellungen) bleibt beim Beenden oder Live-Gehen erhalten – nur die Testteilnehmer, die Test-Auslosung und die Test-Wertungen werden entfernt.

Kapitel 12

Die Auslosung erstellen

  1. Schließe zuerst die Anmeldung – entweder läuft der Meldeschluss ab, oder du wählst Anmeldung schließen. Solange sie offen ist, lässt sich nicht auslosen; sonst wäre der Baum schon veraltet, bevor der erste Kampf beginnt.
  2. Öffne den Auslosungs-/Brackets-Bereich und erzeuge die Auslosung – die Plattform verteilt die Starter automatisch in die Kampfbäume (bei vielen Teilnehmern auch auf mehrere Tatami/Kampfflächen).
  3. Prüfe das Ergebnis. Passt alles, klickst du auf Auslosung veröffentlichen.

Erst nach dem Veröffentlichen sehen Teilnehmer und Zuschauer die Kampfpaarungen.

Wann wird aufgeteilt? Das steuerst du selbst: In den Einstellungen → Kapazität pro Kampffläche legst du fest, wie viele Starter höchstens auf einer Fläche laufen. Wird eine Disziplin größer, verteilt die Auslosung sie automatisch auf mehrere Flächen. Der Wert gilt als Standard für neue Disziplinen; einzelne Disziplinen dürfen davon abweichen. Kleiner Wert = mehr Flächen und kürzere Vorrunden, größerer Wert = weniger Flächen und längere Bäume.

Mehrere Kampfflächen, Finale & Trostrunde: Bei sehr großen Klassen laufen die Vorrunden getrennt pro Tatami; die Sieger treffen anschließend in einem gemeinsamen Finale aufeinander. Je nach Regelwerk gibt es zusätzlich einen Kampf um Platz 3 bzw. eine Trostrunde (Repechage) mit zwei Bronzemedaillen. Unter DJKB erhalten die Verlierer der Tatami-Finals automatisch den 3. Platz. Um diese Feinheiten musst du dich nicht kümmern – die Auslosung baut sie passend zum gewählten Regelwerk auf.

Hat eine Disziplin nur einen Starter, wird sie automatisch als „Sieg ohne Kampf" gewertet.

[!IMPORTANT] Nur bezahlte Starter kommen in die Auslosung. Wer sein Startgeld noch schuldet, ist nicht startberechtigt und taucht im Kampfbaum nicht auf – du erkennst diese Starter im Teilnehmer-Bereich am Hinweis „Zahlung ausstehend". Löst du also aus, bevor die Dojos bezahlt haben, fehlt ein Teil des Feldes. Bei Turnieren ohne Startgebühren ändert sich nichts: Wo nichts zu zahlen ist, ist auch niemand gesperrt.

Änderst du nach dem Veröffentlichen noch etwas, das die Auslosung betrifft, erscheint der Hinweis „Auslosung veraltet". Erzeuge die Auslosung dann neu und veröffentliche sie erneut. Ausgelöst wird er von:

  • Einstellungen – Anzahl der Kampfflächen, Regelwerk, Trostrunde und Ähnliches;
  • Disziplinen – die Alters-, Gewichts- bzw. Geschlechtsgrenzen einer Disziplin;
  • Meldungen – Nachmeldungen und Abmeldungen;
  • Starter-Korrekturen, die einen Starter aus seiner Disziplin fallen lassen (siehe „Falsche Teilnehmerdaten korrigieren");
  • Setzlisten – eine geänderte Setzung wirkt erst bei der nächsten Auslosung.

Setzliste: die Favoriten auseinanderhalten

Treffen die zwei stärksten Starter einer Klasse schon in der ersten Runde aufeinander, ist die Klasse sportlich entwertet, bevor sie richtig begonnen hat. Genau dagegen gibt es die Setzliste (WKF Kumite Art. 3.3).

Du findest sie im Teilnehmer-Bereich: Disziplin auswählen, dann der Knopf „Setzliste". Dort hakst du bis zu vier Starter an – und zwar in der Reihenfolge, in der du sie anklickst: der erste Klick ist Setzkopf 1, der zweite Setzkopf 2 und so fort. Die Reihenfolge ist keine Formsache, sondern die eigentliche Aussage.

Beim Auslosen verteilt die Plattform sie dann so:

  • Setzkopf 1 kommt an den Anfang des Baums, Setzkopf 2 ganz ans Ende – also in die andere Hälfte.
  • Setzkopf 3 und 4 landen in den beiden mittleren Vierteln.

Damit können sich Setzkopf 1 und 2 frühestens im Finale begegnen, alle vier frühestens im Halbfinale. Die übrigen Starter werden wie gewohnt zufällig verteilt, weiterhin unter Rücksicht auf die Vereinszugehörigkeit.

Drei Dinge solltest du wissen:

  • Die Setzung wirkt erst bei der nächsten Auslosung. Sie ist eine Vorgabe, kein Eingriff in einen bestehenden Baum. Setzt du nach dem Auslosen um, erscheint der Hinweis „Auslosung veraltet" – erst mit dem Neu-Auslosen greift die Setzung wirklich.
  • Sie gilt nur bei einer einzigen Kampffläche. Wird die Disziplin auf mehrere Tatami aufgeteilt (siehe „Wann wird aufgeteilt?"), laufen die Vorrunden getrennt und die Setzung bleibt außen vor.
  • Sie braucht einen Kampfbaum. Bei reiner Punkte-Kata gibt es keinen, also auch nichts zu setzen.

Setzköpfe, die zwischenzeitlich abgemeldet wurden, werden beim Auslosen still übergangen – die übrigen rücken auf ihre Positionen.

Gesperrt wird die Setzliste erst mit der ersten Wertung, nicht schon mit dem Veröffentlichen. Bis dahin darfst du sie ändern und neu auslosen. Läuft die Disziplin bereits, meldet die Plattform „Gesperrt" – eine nachträgliche Setzung würde eine spätere Neu-Auslosung gegen die bereits gekämpften Ergebnisse laufen lassen.

Setzen dürfen Eigentümer, Turnier-Admins und Co-Organisatoren – dieselbe Stufe wie das Auslosen selbst.

Änderungen nach dem Veröffentlichen

Zwei Dinge nehmen dir hier Sorgen ab:

  • Gewertete Disziplinen sind geschützt. Sobald in einer Disziplin die erste Wertung vorliegt, kann ihre Auslosung nicht mehr versehentlich überschrieben werden – auch „Auslosung neu erstellen" lässt sie unangetastet und meldet dir, wie viele Disziplinen deshalb übersprungen wurden. So gehen laufende oder fertige Ergebnisse nie verloren. Bis zur ersten Wertung bleibt alles frei änderbar (auch Nachmeldungen und Abwesenheiten). Musst du eine bereits gewertete Disziplin wirklich neu auslosen, geht das nur bewusst mit doppelter Rückfrage – die bisherigen Ergebnisse werden dabei gelöscht.
  • Dojos gezielt benachrichtigen. Hat sich an einer bereits veröffentlichten Auslosung etwas geändert, kannst du über den Knopf „Dojos benachrichtigen" (im „Auslosung veraltet"-Hinweis) die angemeldeten Dojos per Push informieren – ohne neu auslosen zu müssen.

Startnummern lassen sich nach dem Veröffentlichen der Auslosung nicht mehr neu formatieren – sie sind fester Bestandteil der Kampfbäume.

Einzelne Starter im Baum umsetzen

Manchmal stimmt die Auslosung im Kleinen nicht: Zwei Starter sind offensichtlich falsch gesetzt, oder jemand gehört in ein bestimmtes Freilos. Dafür musst du nicht die ganze Disziplin neu auslosen – das würde alles über den Haufen werfen, was bereits gedruckt und ausgehängt ist.

Im Tab „Auslosung" gibt es dafür die Aktion „Starter umsetzen":

  1. Wähle die Disziplin.
  2. Klicke den Starter an, den du umsetzen willst.
  3. Klicke sein Ziel an. Ist das Ziel besetzt, werden beide getauscht; ist es frei, wird der Starter dorthin gesetzt. Du musst die Unterscheidung nicht selbst treffen.
  4. Bestätige – beide Namen stehen noch einmal im Klartext vor dir.

Die Baumstruktur bleibt dabei unangetastet: Es kommt keine Runde hinzu, es verschwindet kein Kampf. Umgesetzt wird immer innerhalb einer Kampffläche.

[!IMPORTANT] Sobald in einer Disziplin die erste Wertung vorliegt, ist das Umsetzen dort gesperrt – auch für Kämpfe, die noch gar nicht dran waren. Ein Ergebnis darf nicht nachträglich einer anderen Person zugeordnet werden. Das Umsetzen ist damit ein Werkzeug für die Zeit zwischen Auslosung und erstem Kampf. Tritt am Wettkampftag jemand nicht an, meldest du ihn als abwesend (siehe „Wenn jemand am Wettkampftag nicht kommt") – das wirkt auch auf dem gedruckten Blatt.

Jeder Eingriff wird protokolliert, und die Disziplin erscheint danach im Hinweis „Turnierbuch geändert" – du druckst also nur diese Seiten nach. Umsetzen dürfen Eigentümer, Turnier-Admins und Co-Organisatoren.

Öffentliche Kampfbaum-Ansicht & Turnierbuch

Nach dem Veröffentlichen der Auslosung sind die Kampfbäume ohne Anmeldung einsehbar – ideal zum Teilen oder Aushängen. Über den Turnierbuch-/Druck-Bereich exportierst du alle Bäume gebündelt als PDF (Turnierbuch) im Turnier-Branding. Die Optik der Kampfbäume passt du in den Einstellungen → Design an.

Wer als Starter abwesend gemeldet ist, erscheint im Turnierbuch durchgestrichen mit dem Vermerk „abgemeldet" – so stimmt das gedruckte Blatt am Wettkampftisch auch dann noch, wenn jemand kurzfristig ausfällt.

Anwesenheitsliste je Tatami

Vor dem ersten Kampf einer Disziplin ruft der Wettkampftisch die Starter auf und prüft, wer da ist. Dafür steht im Turnierbuch vor den Kampfbäumen jeder Disziplin eine Anwesenheitsliste zum Abhaken – bei aufgeteilten Disziplinen je Tatami eine eigene Liste mit genau den Startern dieser Fläche.

Die Liste ist ein Hochformat-Blatt mit vier Spalten: Ankreuzkästchen, Startnummer, Name und Dojo (bei internationalen Turnieren steht dort die Nation). Sortiert wird nach Startnummer, nicht nach Auslosungsreihenfolge – am Tisch werden Nummern vorgelesen. Im Seitenkopf steht, um welches Tatami es geht und wie viele Starter erwartet werden.

Wer schon vorab abwesend gemeldet wurde, steht durchgestrichen an seiner Nummernposition in der Liste – ohne Ankreuzkästchen, mit dem Vermerk „abgemeldet". So gehst du die Nummern beim Aufrufen einfach der Reihe nach durch und siehst trotzdem, dass niemand vergessen wurde. Die Kopfzeile nennt beide Zahlen, zum Beispiel „24 Starter · 6 abwesend gemeldet". Lange Listen verteilen sich auf mehrere Blätter, jedes mit eigener Kopfzeile.

Die Liste entsteht allein aus der Auslosung – du brauchst dafür keinen gepflegten Zeitplan. Ändert sich die Auslosung oder kommt eine Abmeldung dazu, erscheint die Disziplin im Hinweis „Turnierbuch geändert" und du druckst die Liste mit den übrigen Seiten der Disziplin nach.

Finaler Stand & nur die Änderungen nachdrucken

In der Regel gehst du mit dem kompletten Turnierbuch in die Druckerei. Danach ändert sich aber fast immer noch etwas: eine Nachmeldung, eine Abmeldung, eine korrigierte Auslosung, am Turniertag eine Absage. Damit du dann nicht das ganze Buch neu drucken musst, merkt sich die Plattform, welchen Stand du gedruckt hast.

  1. Nach dem Druck fragt dich die Plattform: „Turnierbuch als finalen Stand markieren?" Bestätige das, sobald der Ausdruck bei dir liegt. Mit „Später" wird nichts festgeschrieben – die Frage kommt beim nächsten Druck wieder.
  2. Ändert sich danach etwas, siehst du im Turnier-Dashboard sofort den Hinweis „Turnierbuch geändert" mit den betroffenen Disziplinen.
  3. Klick auf „Änderungen drucken" – du wählst zwischen „Nur Änderungen" und „Ganzes Buch". Der Änderungsdruck enthält nur die Seiten der betroffenen Disziplinen, mit einem Deckblatt, das auflistet, welche Blätter du im Ordner austauschen und welche du entfernen musst (falls eine Disziplin ganz entfallen ist). Wurde eine Disziplin zusammengelegt statt gelöscht, steht das dort ausdrücklich dabei – samt der Klasse, in der ihre Starter jetzt antreten. Unter jeder Disziplin steht außerdem, wohin die Blätter gehören: Kampffläche und geplante Uhrzeit, getrennt nach Vorrunde und Finale – etwa „Vorrunde ab 16:04 auf Pool A, Pool D · Finale ca. 17:51 auf Pool A". Wer den Stapel vom Drucker holt, sieht damit sofort, an welchen Tisch er muss. Ist kein Zeitplan gepflegt, entfällt die Angabe.
  4. Danach fragt die Plattform erneut, ob die nachgedruckten Seiten der neue finale Stand sind. Bestätigst du, tauchen genau diese Disziplinen beim nächsten Mal nicht wieder auf.

Steht nur die Finalisten-Aufstellung neu fest, brauchst du nicht den ganzen Satz. Der Druckdialog zeigt dann je Disziplin, was sich geändert hat, und du hakst an, von welchen nur Finalblatt und Finalisten-Liste gedruckt werden sollen. Vorbelegt ist das dort, wo wirklich nur die Finalisten neu sind – die Vorrundenbäume liegen ja ausgefüllt im Ordner und sollen dort bleiben. Kam gleichzeitig etwas anderes dazu (eine neue Startnummer etwa), bleibt der volle Satz vorbelegt: Die Nummer steht auch auf Anwesenheitsliste und Baum. Druckst du verkürzt, meldet sich die Disziplin danach weiterhin – für die übrigen Blätter.

Die Anwesenheitslisten der Kampfflächen kommen nicht mit, sobald die Finalisten feststehen. Sie wurden vor der Vorrunde abgehakt – das Blatt im Ordner trägt deine Häkchen, ein Nachdruck ersetzte es durch ein leeres. Stattdessen liegt die Anwesenheitsliste der Finalisten dieser Disziplin dabei: wer zum Finalblock antreten muss. Das gilt auch für den vollen Satz. Im kompletten Turnierbuch bleiben die Flächenlisten unverändert – das ist der Erstdruck vor dem Turnier und zugleich dein Archiv.

Ergebnisse zählen nicht als Änderung – mit einer Ausnahme. Eingetragene Siege, Punkte und Fahnen verändern das gedruckte Formular nicht; sonst würde dir während des laufenden Turniers dauernd „geändert" gemeldet. Gemeldet wird nur, was wirklich anders auf dem Papier steht: Kopfzeile, Baumform, die Auslosung selbst, Teilnehmerlisten und Abmeldungen – und die Finalisten (siehe nächster Abschnitt). Deren Blatt war beim ersten Druck ja bewusst leer.

Wenn die Finalisten feststehen

Läuft eine Disziplin über mehrere Kampfflächen, treffen sich die Sieger anschließend im Finale über alle Flächen. Beim Kata-Hybrid (Flaggen-Vorrunde, dann Punktefinale) ist es dasselbe Muster mit anderem Blatt. In beiden Fällen kann das Finalblatt beim ersten Druck noch keine Namen tragen – die entstehen erst durch die Vorrunden. Es geht deshalb leer in die Druckerei.

Sobald die Vorrunden durch sind und die Finalisten vollständig feststehen, passiert dreierlei:

  1. Du wirst sofort benachrichtigt – per Push auf dem Handy, in der Glocke im Kopfbereich und, wenn du das Turnier-Dashboard gerade offen hast, als Hinweis direkt auf dem Bildschirm. So erfährst du es auch dann, wenn du gerade an der Kampffläche stehst.
  2. Die Disziplin erscheint im Hinweis „Turnierbuch geändert" – wie jede andere Änderung auch.
  3. Der Nachdruck trägt die Namen. Auf dem Finalblatt stehen jetzt die echten Finalisten mit Startnummer und Dojo statt „Sieger Tatami 1". Bei zwei Kampfflächen füllt sich auch das Spiel um Platz 3 – dort stehen dann die beiden Verlierer der Flächen-Finals.

Du tauschst also nur dieses eine Blatt im Ordner aus, statt die Namen von Hand abzuschreiben.

Gemeldet wird erst, wenn alle Finalisten feststehen. Sind zwei von vier Flächen durch, passiert noch nichts – ein Nachdruck wäre nach der dritten Fläche ohnehin Makulatur. Und wenn das Finale danach gewertet wird, meldet sich die Disziplin nicht erneut: Punkte und Sieger gehören auf das Blatt, das du gerade gedruckt hast.

Wechselt ein Finalist noch (Abmeldung, Korrektur, Disqualifikation), wirst du erneut benachrichtigt – die Aufstellung hat sich geändert, also stimmt das Blatt im Ordner wieder nicht.

Änderst du Turniername oder Print-Logo, betrifft das jede einzelne Seite. Die Plattform bietet dann bewusst keinen Änderungsdruck an, sondern weist auf den nötigen Vollausdruck hin – sonst trügen die getauschten Blätter ein anderes Logo als der Rest des Ordners.

Den finalen Stand markieren und Änderungen drucken dürfen Eigentümer, Turnier-Admins und Co-Organisatoren – dieselbe Stufe wie das Drucken selbst.

Finalisten-Liste für den Wettkampftisch

Der Änderungsdruck liefert die Blätter einer Disziplin, sortiert für den Ordner. Wer am Tisch wissen will, wer als Nächstes zum Finalblock antreten muss – und zwar über alle Disziplinen hinweg –, müsste dafür mehrere Nachdrucke nebeneinanderlegen.

Dafür gibt es im Tab Brackets den Knopf Finalisten-Liste drucken: ein einziges Blatt mit allen Finalisten des Turniers, nach Disziplin gruppiert, mit Startnummer, Name, Dojo und einem Kästchen zum Abhaken – aufgebaut wie die Anwesenheitslisten der Vorrunden.

Aufgeführt sind nur Disziplinen, deren Finalisten vollständig feststehen; bei zwei Flächen gehören die beiden Kämpfer um Platz 3 dazu. Steht noch nirgends eine vollständige Aufstellung, sagt die Plattform das, statt ein leeres Blatt zu drucken. Abgemeldete stehen durchgestrichen drin.

Die Liste ist ein Arbeitszettel, kein Ordnerblatt: Sie wird bei jedem Klick frisch erzeugt und gehört nicht zum Turnierbuch. Deshalb erscheint sie auch nicht im Hinweis „Turnierbuch geändert" – drucke sie am besten kurz vor dem Finalblock.

Drucken darf sie jeder mit Wertungs-Zugang, also auch der Kampfrichter-Tisch (Scorer) – nicht nur die Veranstaltungsleitung. Sie zeigt nichts, was in der Kampfbaum-Ansicht nicht ohnehin steht.

Kapitel 13

Zeitplan-Management

Im Zeitplan-Tab planst du den Ablauf des Turniertags: Welche Disziplin läuft wann und auf welcher Kampffläche (Tatami)? Ergänzt um Siegerehrungen, Pausen und freie Blöcke wie den Einlass.

Zeitplan automatisch erstellen

  1. Öffne den Zeitplan-Tab und klicke auf Zeitplan automatisch erstellen.
  2. Die Plattform verteilt alle Disziplinen aus deinen Startzeiten, der Anzahl der Kampfflächen und den Teilnehmerzahlen über den Tag – sortiert nach Altersgruppe und gebündelt: erst die Vorrunden, dann das Finale, dann die Siegerehrung je Gruppe.
  3. Die geschätzte Dauer jedes Blocks richtet sich nach der Teilnehmerzahl und gelernten Durchschnittszeiten – je öfter du Turniere durchführst, desto genauer werden die Schätzungen.

Der automatische Plan ist konfliktfrei: Ein Starter, der in mehreren Disziplinen antritt (bis zu vier), wird nie zur selben Zeit auf zwei Flächen eingeplant.

Über Ablauf-Strategien (im Auswahlmenü beim Generieren) bestimmst du die Reihenfolge – z. B. „nach Altersgruppe", „erst alle Kata, dann alle Kumite" oder „Finals am Ende".

Die Strategie „Finals am Ende (Vorrunden zuerst)" verschiebt sämtliche Finals und Siegerehrungen hinter die letzte Vorrunde des Tages. Das ist der Ablauf, den viele Ausrichter für den Nachmittag wollen: erst alles durchkämpfen, dann der Finalblock am Stück. Bei den übrigen Strategien füllen die Finals dagegen die Lücken zwischen den Vorrunden – der Plan ist dann stärker verzahnt.

Bei mehrtägigen Turnieren: Welche Disziplin an welchem Tag?

Geht dein Turnier über mehrere Tage, entscheidest du, was am Samstag und was am Sonntag läuft – nicht die Rechenreihenfolge. Sonst steht erst nach dem Generieren fest, wann eine Altersklasse antritt, und beim nächsten Lauf womöglich anders. Familien planen ihre Anreise danach.

  1. Öffne Disziplinen verwalten. Bei einem mehrtägigen Turnier erscheint oben rechts der Umschalter Liste | Tage.
  2. In der Tage-Ansicht steht je Turniertag eine Spalte, davor die Spalte Automatisch. Jede Spaltenüberschrift nennt Datum, Anzahl der Disziplinen und die Summe der Starter – daran siehst du sofort, ob ein Tag überladen ist.
  3. Ziehe eine Disziplin in die Spalte des gewünschten Tages. Zurück in Automatisch heißt: Die Plattform verteilt sie wieder selbst.
  4. Mehrere auf einmal: Kreuze die Disziplinen an und lege die ganze Auswahl über die Leiste oben auf einen Tag. Zusammen mit den Filtern (Kata, Kumite, Einzel, Team) wird daraus ein Handgriff – filtern, alles auswählen, einmal ziehen.

Ohne Ziehen geht es auch: Das Kalender-Symbol an jeder Karte öffnet ein Menü mit den Turniertagen. Im Disziplin-Formular selbst gibt es dazu die Kachel Turniertag.

Beim Generieren hält sich der Zeitplan daran: Eine zugeordnete Disziplin beginnt frühestens am Morgen ihres Tages, und Vorrunde, Trostrunde, Finale und Siegerehrung bleiben zusammen – eine Siegerehrung am Folgetag wäre kein Zeitplan, sondern ein Fehler. Nicht zugeordnete Disziplinen füllen weiterhin die Lücken.

Die Zuordnung ist eine Vorgabe, kein Eingriff in den fertigen Plan. Änderst du sie, wenn der Zeitplan schon steht, weist die Plattform darauf hin, dass er neu generiert werden muss – bestehende Blöcke werden nie stillschweigend umgebucht. Passt ein Tag nicht mehr (weil du das Turnier verkürzt hast), erscheint an der Disziplin Tag entfallen, damit die verfallene Entscheidung nicht unbemerkt liegen bleibt.

Von Hand anpassen

  • Verschieben: Ziehe einen Block per Drag-and-drop auf eine andere Uhrzeit oder Fläche. Du darfst ihn dabei zwischen zwei bestehende Blöcke setzen: Alles, was auf derselben Fläche danach kommt, rückt automatisch um denselben Betrag nach hinten – geplante Pausen und Umziehzeiten zwischen den Blöcken bleiben dabei erhalten. An der alten Stelle bleibt kein Loch: Die Blöcke dahinter rücken nach vorn. In einem lückenlos gepackten Tag heißt das, dass ein Block beim Verschieben um wenige Minuten mit seinem Nachbarn tauscht – dort ist einfach kein Platz für „ein bisschen später". Ein Block, der bereits läuft oder fertig ist, wird nie automatisch mitverschoben; ablegen darfst du trotzdem überall.
  • + Eintrag: Füge manuell eine Disziplin/Pool (mit Suche nach Name oder ID), eine Siegerehrung, eine Pause oder einen freien Block hinzu.
  • Finale platzieren: An jedem Finalblock sitzt der Knopf Flächen. Dort siehst du zuerst, wie viele Teil-Finals in diesem Block stecken und welche das sind – erst dann ist die Wahl der Flächenzahl eine bewusste Entscheidung. Übergreifend heißt: alle Teil-Finals nacheinander auf einer Fläche, die du selbst wählst. Auf Flächen verteilen legt sie parallel auf mehrere Kampfflächen – der Finalblock wird dadurch kürzer. Enthält ein Block nur ein einziges Teil-Finale, gibt es nichts zu verteilen; dann bietet die Plattform nur den Flächenwechsel an.
  • Änderungen werden erst mit Speichern übernommen.

Findet die Plattform beim Speichern oder Generieren eine Überschneidung (derselbe Starter zeitgleich doppelt verplant), erscheint oben ein Warnhinweis und die betroffenen Blöcke werden gelb markiert. Verschiebe sie dann zeitlich oder auf eine andere Fläche.

Zwei Ansichten stehen bereit: die Pool-Zeitachse (Spalten je Fläche) und die Agenda (chronologische Liste). Über Drucken / PDF erzeugst du einen Aushang für den Turniertag.

Die Kampfrichter-Planung (Bedarf, Personal, Engpässe) findest du nicht hier, sondern im eigenen Tab Kampfrichter direkt neben dem Zeitplan – siehe nächstes Kapitel.

Veröffentlichen: „Wann bin ich dran?"

Sobald der Plan steht, schalte oben Veröffentlicht ein. Auf der öffentlichen Turnierseite erscheint dann der Button Zeitplan, der die Ansicht in einem neuen Tab öffnet.

Teilnehmer und Trainer suchen dort einfach ihre Startnummer oder ihr Dojo – und sehen sofort „Deine Auftritte": welche Disziplin wann und auf welcher Fläche, inklusive einer „Als Nächstes"-Markierung.

Wer eingeloggt ist und mit seinem Dojo am Turnier teilnimmt, findet oben zusätzlich zwei Tabs: Gesamtübersicht (die komplette Timeline mit Suche) und Mein Zeitplan. Der Tab Mein Zeitplan listet ohne Suchen alle eigenen Starts des Dojos chronologisch auf – mit „Als Nächstes"-Markierung und dem Hinweis, dass 30 Minuten vor jedem Start eine Erinnerung per Push und im Turnier-Chat kommt. Er erscheint nur, wenn eine eigene Anmeldung mit veröffentlichtem Zeitplan vorliegt.

Läuft das Turnier hinterher, ziehen die Zeiten mit. Am Turniertag (und im Testmodus) rechnen alle Zeitplan-Ansichten – öffentlicher Zeitplan, Agenda, Pool-Zeitachse, Live-Wertung und Live-Ticker – den aktuellen Stand ein: Eine Disziplin, die über ihre geplante Endzeit hinaus läuft, zeigt „im Verzug" mit den Verzugsminuten; noch nicht gestartete Blöcke bekommen eine voraussichtliche Startzeit („geplant 10:00 → vsl. 10:52"). So sieht jeder die realistische Zeit statt eines längst überholten Plans. Vor dem Turniertag bleibt alles bei den geplanten Zeiten.

Kapitel 14

Kampfrichter

Im Kampfrichter-Tab planst du die Offiziellen für den Turniertag. Er hat zwei Ansichten: Bedarf (wie viele Kampfrichter du zu welcher Zeit brauchst) und Personal (wer kommt, wann und an welchem Pool).

Scorer und Kampfrichter sind zwei verschiedene Rollen. Der Scorer ist die Tischbesatzung – er sitzt am Wettkampftisch und tippt die Wertung ins Tablet. Der Kampfrichter ist der Offizielle an der Matte und hat kein Tablet. Ein Kampfrichter ist nie ein Scorer.

Personal: Kampfrichter anlegen und einladen

Meist weißt du zuerst nur, wie viele kommen – die Namen folgen später:

  1. Lege deine Kampfrichter pauschal an: Zahl eintragen und z. B. auf „20 Kampfrichter anlegen" klicken. Es entstehen Platzhalter („Kampfrichter 1" bis „Kampfrichter 20").
  2. Sobald die Namen feststehen, benennst du die Einträge einzeln um – direkt in der Liste. Das geht, solange die Einladung noch offen ist. Hat der Kampfrichter angenommen, ist der Name gesperrt und kommt automatisch aus seinem Profil.
  3. Über das Brief-Symbol lädst du einen Kampfrichter per E-Mail ein, optional mit einer persönlichen Nachricht. Nach der Annahme erscheint automatisch sein registrierter Name. Eine offene Einladung kannst du jederzeit zurückziehen.
  4. Nicht mehr benötigte Einträge löschst du über das Papierkorb-Symbol.

Abgelehnte Einladungen fallen rot auf – dann weißt du sofort, dass du Ersatz einplanen musst.

Ankunft und Abreise

Standardmäßig gilt jeder Kampfrichter als ganztags anwesend (Checkbox Ganztag). Ist jemand nur zeitweise da, hakst du sie ab und trägst Ankunft und Abreise ein – bei mehrtägigen Turnieren mit Datum, sonst nur die Uhrzeit.

Ein eingeladener Kampfrichter darf seine eigenen Zeiten selbst ändern – und nur diese. So bleibt deine Planung aktuell, ohne dass du hinterhertelefonieren musst.

Pools und Obmann

Jeden Kampfrichter kannst du einer Kampffläche (Pool) zuordnen – von Hand über die Auswahlliste oder mit einem Klick auf Automatisch einteilen. Die Einteilung ist eine Planungshilfe, keine Pflicht: Entscheidend ist, dass zu jeder Zeit genug Kampfrichter da sind, nicht wer an welcher Fläche steht. Am Wettkampftag darf deshalb auch die Tischbesatzung (Scorer) die Pool-Zuordnung noch ändern.

Die Checkbox Obmann ist eine Befähigung („diese Person kann Obmann sein"), keine feste Position. Es dürfen und sollen mehrere Befähigte je Pool sein: Das Amt rotiert zwischen den Disziplinen unter den befähigten Kampfrichtern des Pools – nie während einer laufenden Disziplin. Hat ein Pool keinen oder nur einen Befähigten, markiert die Liste das, denn dann ist keine Rotation möglich. Im Wertungsboard erscheint der amtierende Obmann mit Namen und einem Obmann-Kennzeichen.

Lizenzen

Kampfrichter-Lizenzen sind für internationale Turniere entscheidend. Die App kennt zwei Regelwerke und hält sie bewusst getrennt – umgerechnet wird nichts:

  • DJKB/JKA führt eine Leiter, die die Funktion an der Matte bestimmt: D Seitenkampfrichter, C Hauptkampfrichter, B Mattenchef, A international (dazu die JKA-Klasse International).
  • Die WKF vergibt mehrere Lizenzen nebeneinander, getrennt nach Kata und Kumite: Kata Judge B/A, Kumite Judge B/A, Kumite Referee B, Karate Referee, Tatami Manager.

In der Spalte Lizenz trägst du sie für jeden Eintrag ein – solange die Einladung offen ist. Hat der Kampfrichter angenommen, kommen die Lizenzen aus seinem Profil, genau wie der Name; die Spalte ist dann nicht mehr bearbeitbar. Deine Kollegen sehen in der Liste die Stufe; Lizenznummer und Gültigkeitsdatum sehen nur die Turnierleitung und der Kampfrichter selbst.

Abgelaufene Lizenzen werden markiert und zählen für Warnungen nicht mehr mit. Verhindern tun sie nichts – am Turniertag entscheidest du, nicht die Software.

Was die App mit den Lizenzen macht:

  • Obmann-Vorschlag. Deckt die Lizenz das Mattenchef-Amt ab (DJKB B oder höher, WKF Tatami Manager), wird die Obmann-Befähigung beim Anlegen gleich gesetzt und in der Liste begründet. Fehlt die Deckung, steht nur ein Hinweis daneben.
  • Automatisch einteilen verteilt die stärksten Lizenzen reihum auf verschiedene Flächen, statt sie auf einer zu häufen. Die Ankunftszeit bleibt das Hauptkriterium: Wer erst um 14 Uhr kommt, besetzt die Fläche um 9 Uhr auch mit A-Lizenz nicht.
  • Mindestlizenz je Turnier. In den Einstellungen legst du unter Mindestlizenz der Kampfrichter fest, was deine Offiziellen mindestens brauchen. Erfüllt ist die Anforderung, wer eine der gewählten Lizenzen erreicht – die WKF fordert wörtlich „Kumite Judge B and/or Kata Judge B". Ist die Auswahl leer, gibt es keine Anforderung. Die automatische Einteilung stellt dann zuerst jeder Fläche einen qualifizierten Kampfrichter hin, und die Veröffentlichungs-Prüfung meldet, wo das nicht aufgeht.

JKA/WF-Mitgliedschaft. Für internationale DJKB-Einsätze verlangt der Verband zusätzlich zur Lizenz eine JKA/WF Individual Membership (jährlich bis 31. Januar). Kampfrichter tragen sie im Profil-Tab Kampfrichter ein. Fehlt sie bei jemandem mit A-Lizenz auf einem internationalen Turnier, warnt die Veröffentlichungs-Prüfung.

Alle Lizenz-Prüfungen sind Warnungen, keine Sperren – und sie schweigen ganz, solange es nichts zu prüfen gibt.

Bedarf: Reichen meine Kampfrichter?

Der Zeitplan verlangt zu jedem Zeitpunkt eine bestimmte Zahl Kampfrichter gleichzeitig – auf mehreren Flächen laufen Disziplinen parallel. Die Ansicht Bedarf zeigt beides in einer Kurve: den Bedarf aus dem Zeitplan und die Anwesenheit aus den Ankunfts- und Abreisezeiten. Wo der Bedarf über der Anwesenheit liegt, ist ein Engpass – er wird hervorgehoben und mit konkretem Zeitfenster aufgelistet, z. B. „10:20–11:05 – 4 Kampfrichter fehlen".

Die Kurve ist bewusst optimistisch: Pausen der Kampfrichter sind nicht berücksichtigt, und wer keine Zeiten eingetragen hat, zählt als ganztags anwesend. Plane also lieber etwas Reserve ein.

In derselben Ansicht legst du die Soll- und Mindestanzahl je Disziplin fest – oder du übernimmst die Turnier-Vorgabe. Bei Kata ist die Soll-Zahl zugleich die Panelgröße: Sie bestimmt die Zahl der Fahnen, die Wertungsspalten und den Streichwert (wie viele höchste und niedrigste Wertungen gestrichen werden). Deshalb sind nur 5 oder 7 möglich. Bei Kumite ist die Zahl eine reine Planungsgröße ohne Einfluss auf die Wertung.

Was ein eingeladener Kampfrichter sieht

Nimmt jemand deine Einladung an, bekommt er im Dashboard eine eigene, schlanke Sicht auf dein Turnier: die Tabs Übersicht, Brackets, Zeitplan, Kampfrichter und Ergebnisse. Im Tab Kampfrichter sieht er die vollständige Liste mit den Zeiten und Pools aller Kollegen – ändern darf er ausschließlich seine eigenen Ankunfts- und Abreisezeiten. Alles andere ist für ihn nur lesbar. Er sieht keine Starterdaten, keine Anmeldungen und keine Zahlungen, und er kann nicht werten.

Kampfrichter werden automatisch per Push benachrichtigt, wenn sich der Zeitplan oder ihre Pool-Einteilung ändert – und am Vortag des Turniers erinnert sie eine Nachricht an Beginn und Pool (siehe Kapitel „Benachrichtigungen im Blick behalten").

Der Dialog „Turnier veröffentlichen" hat einen eigenen Abschnitt Kampfrichter: Er warnt dich, wenn noch keine Kampfrichter angelegt sind, ein Engpass besteht, ein Pool keinen (oder nur einen) Obmann-Befähigten hat, Einladungen offen oder abgelehnt sind oder Zeiten fehlen. Das sind Hinweise, keine Blockaden – die Veröffentlichung bleibt möglich.

Kapitel 15

Am Wettkampftag: Live-Wertung

Am Turniertag wertest du die Kämpfe direkt in der App – am besten auf einem Smartphone oder Tablet an der Kampffläche.

  1. Wähle dein aktives Turnier und öffne die mobile Wertung.
  2. Du siehst alle Disziplinen mit ihrem Status (z. B. noch nicht ausgelost, läuft, teilweise fertig, abgeschlossen).
  3. Wähle eine Disziplin, starte den nächsten Kampf und trage die Wertung ein:
    • Kumite: Punkte für beide Kämpfer, Strafen, Kampfende. Die Regeln sind je nach Regelwerk hinterlegt.
    • Kata: Flaggen-Entscheid, Punktewertung oder – unter WKF-Regelwerk – Stimmenmehrheit der Kampfrichter. Im Stimmen-Entscheid trägst du je Seite ein, welche Kata gelaufen ist (AKA und AO getrennt, da unter WKF jeder Starter seine eigene Kata wählt). Die Angabe ist freiwillig; verstößt sie gegen die Rundenregeln der WKF – dieselbe Kata zweimal hintereinander, öfter als zweimal insgesamt oder mehr als fünf verschiedene je Wettbewerb (U14 vier) – erscheint ein Hinweis. Gewertet und beendet werden kann der Kampf trotzdem. Nur im Stimmen-Entscheid läuft über der Wertung außerdem die Zeit seit Kampfbeginn mit und warnt ab 5:00 (Zeitlimit eines Auftritts, bei Team inklusive Bunkai); die Disqualifikation setzt du selbst, indem du die Wertung 0,0 vergibst. Beim Flaggen-Entscheid und bei der Punktewertung gibt es keine Uhr – dort läuft nichts mit, weder hoch noch runter. Eine echte Kampfuhr mit Start, Pause und Gong hat ohnehin nur Kumite.
    • Team-Kumite: Die Begegnung läuft als Folge von Einzelkämpfen (Bouts) zwischen den Teams; jeder Bout wird einzeln gewertet. Steht es am Ende unentschieden, entscheidet ein Stichkampf.
  4. Mit Aktualisieren holst du jederzeit den neuesten Stand, falls parallel an einer anderen Fläche gewertet wird.

Jeder abgeschlossene Kampf schiebt den Kampfbaum automatisch weiter.

Die Kampfzeit: Leertaste und Gong

Bei Kumite läuft die Uhr auf dem Server – alle Ansichten zeigen dieselbe Zeit, auch der Monitor in der Halle.

  • Leertaste = Start und Pause. Beim „Yame" musst du in Sekundenbruchteilen stoppen; die Leertaste ist der Griff, den jede Stoppuhr hat. Sie wirkt nur dort, wo du auch wertest – in Eingabefeldern, auf Knöpfen und bei geöffnetem Dialog bleibt sie eine normale Leertaste. Am Start/Pause-Knopf steht der Hinweis Leertaste.
  • Der Gong kommt von allein, nach Regelwerk: Das Vorsignal ertönt unter WKF/DKV bei 0:15 Restzeit („Atoshi Baraku"), unter DJKB/JKA bei 0:30 („Ato-shibaraku"). Am Ende der Kampfzeit folgt das Endsignal – unter DJKB zweimal und hörbar anders, wie es die Wettkampfordnung verlangt. Beide Signale kommen je Durchgang nur einmal; Pausieren und Fortsetzen löst kein zweites Vorsignal aus. Nach einem Reset und in der Verlängerung fangen sie von vorn an. Ist die Kampfzeit kürzer als die Vorwarnschwelle, entfällt das Vorsignal.
  • An der Wertung ändert der Gong nichts. Er beendet keinen Kampf und kürt keinen Sieger – das bleibt beim Hauptkampfrichter.
  • Ton an oder aus: Der Lautsprecher-Knopf neben der Uhr schaltet den Gong für deine Kampffläche – Fläche 1 stummzuschalten lässt Fläche 2 unberührt. Zusätzlich kann jedes Gerät für sich stumm bleiben; das hilft, wenn dein Tablet und der Hallenmonitor nebeneinander stehen und doppelt gongen.
  • Steht auf dem Knopf „Ton aktivieren"? Dann wartet der Browser noch auf deine Erlaubnis. Ein Klick darauf genügt, und ab dem nächsten Signal kommt der Ton. Browser geben Ton erst nach einem Klick frei – ein Tastendruck reicht ihnen nicht immer, gerade in Safari.

Verlängerung (Saishiai): wenn es nach der Kampfzeit gleich steht

Steht es unter DJKB/JKA bei abgelaufener Zeit punktgleich und ist noch kein Sieger gesetzt, erscheint unter der Wertung der Knopf Verlängerung (Saishiai).

  • Es beginnt ein frischer Kampf. Punkte stehen wieder auf 0:0, und die Verwarnungen aus der regulären Zeit werden nicht übernommen – so schreibt es die Wettkampfordnung vor (WKO B 4.3). Der Stand der regulären Zeit geht dabei nicht verloren, die App merkt ihn sich.
  • Die Uhr springt auf 2:00. Die Verlängerung dauert immer zwei Minuten – auch dann, wenn der Kampf selbst länger angesetzt war. Ein Finale läuft bis zu fünf Minuten, seine Verlängerung trotzdem nur zwei.
  • Sie läuft nicht von allein los. Wie zu Kampfbeginn startest du sie beim „Hajime" selbst – per Knopf oder Leertaste.
  • Über der Uhr steht „Verlängerung". Daran erkennst du (und die Halle am Monitor), dass gerade der Zusatzkampf läuft und nicht jemand versehentlich die Uhr zurückgesetzt hat.
  • Der Gong fängt von vorn an: Vorsignal bei 0:30, am Ende wieder das doppelte Endsignal.
  • Bleibt es auch danach gleich, entscheiden die Kampfrichter per Hantei – das trägst du über „Sieger + Sieg-Art" ein. Eine zweite Verlängerung gibt es nicht, der Knopf erscheint deshalb nur einmal.

Unter WKF/DKV gibt es keine Verlängerung. Die Regeln 2026 lösen den Gleichstand anders auf: erst über Senshu (den ersten ungekonterten Punktvorteil), dann über die Zahl der Ippon und Waza-ari, zuletzt per Hantei (Art. 12.2). Der Knopf erscheint dort deshalb gar nicht.

Wer wertet an welcher Kampffläche

Zu Turnierbeginn wird das Personal den Kampfflächen zugeteilt: Übernimmst du eine Fläche, bleibst du dort – auch über mehrere Tage hinweg. Eine zweite Fläche kannst du nicht zusätzlich übernehmen; umsetzen oder freigeben kann dich nur die Turnierleitung. So springt niemand versehentlich zwischen den Flächen.

  • Direkt aus dem Zeitplan: Übernimmst du eine Fläche, startet die Wertung sofort mit dem, was der Zeitplan dort vorsieht – keine zusätzliche Pool- oder Tatami-Auswahl mehr. Sind alle Vorrunden einer Kampffläche durch, erscheint der Knopf Finale starten; steht danach noch die Trostrunde an, kommst du genauso direkt hinein.
  • Mehrere an einer Fläche: Ihr dürft euch eine Fläche teilen (die Tischbesatzung wechselt sich ab, Vertretung). Oben im Wertungs-Header steht „Am Tisch: …" mit allen Zugeteilten; wer gerade wertet, ist hervorgehoben. Ein Kollege übernimmt per Hier fortsetzen.
  • Übersicht: In der Pool-Übersicht siehst du je Fläche, wer ihr zugeteilt ist – auch für die anderen Flächen (nur zum Ansehen). Fremde Flächen kannst du nicht übernehmen; ein Hinweis zeigt dir, welcher Fläche du zugeteilt bist.
  • Turnierleitung: Owner, Mit-Organisator und Turnier-Admin können eine ganze Fläche freigeben oder einzelne Scorer entfernen.
  • Vertippt? Hast du versehentlich die falsche Fläche übernommen und dort noch nichts gewertet, gibst du sie mit Fläche verlassen selbst wieder ab. Sobald der erste Kampf gewertet ist, übernimmt das die Turnierleitung.

Disqualifikation (Shikkaku): Freigabe durch die Wettkampfleitung

Setzt du an der Matte eine Shikkaku-Strafe und beendest den Kampf, gewinnt der Gegner sofort. Neu ist: Eine Shikkaku ist mehr als der verlorene Kampf. Sie sperrt den Starter aus der Disziplin – keine Trostrunde, keine Platzierung; im WKF sogar aus dem gesamten Turnier. Weil das schwer wiegt, wird die Sperre erst wirksam, wenn die Wettkampfleitung sie bestätigt (Vier-Augen-Prinzip).

  • Automatisch erfasst: Sobald du den Kampf mit Shikkaku beendest, legt die App die Sperre als „wartet auf Freigabe" an. Das Kampfergebnis (Gegner gewinnt und rückt weiter) gilt sofort.
  • „Freigabe ausstehend": Über der Wertungsmaske erscheint ein roter Hinweis. Ist jemand mit Leitungsrechten (Owner, Mit-Organisator, Turnier-Admin) am Gerät, bestätigt er direkt mit Bestätigen. Ist niemand vor Ort, geht eine Push-Benachrichtigung an die Wettkampfleitung.
  • Vier-Augen: Bestätigen muss jemand anderes als die Person, die die Shikkaku erfasst hat.
  • Erst danach greift die Sperre: Der Starter fällt aus Trostrunde und Platzierung (kein 3. Platz für den Tatami-Final-Verlierer, keine Medaille). Hansoku dagegen ist nur der verlorene Kampf – der Starter bleibt regulär im Wettbewerb und darf in die Trostrunde.

Ippon wird immer über die Wertetafel gesetzt. „Sieger + Sieg-Art" gibt es nur noch für die echten Kampfrichter-Entscheide Hantei und Kiken-gachi – für alles mit Punktwert (Ippon, Awasete Ippon) nutzt du die Wertungsknöpfe, für Hansoku die Verwarnungen. So kann kein „0:0 mit Ippon" mehr entstehen.

Stichkata: wenn es nach Punkten unentschieden steht

Bei der DJKB-Punktewertung wird die höchste und die niedrigste Kampfrichter-Wertung gestrichen, der Rest summiert. Stehen danach zwei Starter gleichauf, greift die Regel (WKO C 4.1) in dieser Reihenfolge:

  1. Die niedrigste gestrichene Wertung wird zurückgenommen und mitgezählt.
  2. Hilft das nicht, kommt zusätzlich die höchste gestrichene Wertung dazu.
  3. Bleibt es gleich, muss gestochen werden: Die Betroffenen treten erneut an.

Die App macht das von allein. Sobald alle gelaufen sind und ein Medaillenrang strittig ist, erscheint in der Wertung und auf dem Hallen-Monitor der Hinweis „Stichkata erforderlich", und du bekommst den Knopf Stichkata werten. Die Betroffenen laufen dann wie bei einem normalen Auftritt noch einmal; ihre regulären Punkte bleiben dabei erhalten — die Stichkata legt nur die Reihenfolge fest. Endet auch sie unentschieden, wird erneut gestochen.

Bis das entschieden ist, gilt die Disziplin als nicht abgeschlossen: keine Platzierung, kein Medaillenspiegel, keine Urkunden.

Nur die Medaillenränge werden ausgestochen. Weiter hinten teilen sich Gleichstehende den Platz (z. B. zweimal Platz 5, danach folgt Platz 7).

[!IMPORTANT] Trägst du bei der Kata nur die Gesamtpunktzahl ein statt der einzelnen Kampfrichter-Wertungen, kann die App die Streichwertungen nicht zurücknehmen — die Regel läuft dann ins Leere. Jeder Punktgleichstand führt in dem Fall zwangsläufig zur Stichkata. Wer die Kaskade nutzen will, erfasst die Einzeltafeln.

Unter WKF/DKV gilt dieselbe Mechanik mit einer anderen Regel: Dort wird bei Gleichstand nichts zurückgenommen — die Rücknahme der Streichwertungen ist eine DJKB-Regel. Gleiche Gesamtwertung heißt unter WKF schlicht Gleichstand, und der wird auf einem Medaillenrang mit einer Extra-Kata entschieden (Art. 5.11). Bis dahin gilt die Disziplin ebenso als nicht abgeschlossen; weiter hinten teilen sich die Beteiligten auch hier den Platz.

Hast du im Tab Kampfrichter Personen den Pools zugeordnet, tragen die Richterkarten die Namen der zugeteilten Kampfrichter statt bloßer Nummern; der amtierende Obmann ist gekennzeichnet. Auf dem Smartphone sind die Felder schmaler – dort steht der Nachname, den vollen Namen siehst du, wenn du das Feld antippst. Sind keine Kampfrichter hinterlegt, bleibt es bei den durchnummerierten Feldern – die Wertung funktioniert in beiden Fällen gleich.

Entscheidungskampf: wenn im WKF-Modus ein Rang strittig ist

Im WKF-Round-Robin (kleine Kumite-Kategorien, „jeder gegen jeden") können mehrere Starter auf einem Medaillenrang punktgleich sein, und auch die Regel-Kaskade (direkter Vergleich, erzielte und erhaltene Wertungen, Ippon, Waza-ari) trennt sie nicht. Dann setzt die App einen Entscheidungskampf an – erst wenn alle regulären Kämpfe gewertet sind:

  • Genau zwei gleichauf: ein zusätzlicher Kampf zwischen beiden. Ein Unentschieden gibt es hier nicht – steht es am Ende gleich, entscheiden die Kampfrichter per Hantei.
  • Mehr als zwei gleichauf: eine Mini-Entscheidungsrunde – jeder der Gleichstehenden kämpft einmal gegen jeden anderen; die Tabelle dieser Extra-Runde legt die Reihenfolge fest (hier ist ein Unentschieden zulässig, wie in jeder Round-Robin-Runde).

Es erscheint der Hinweis „Entscheidungskampf erforderlich" bzw. „Mini-Entscheidungsrunde" mit den betroffenen Namen und dem Knopf zum Ansetzen. Bis alles gewertet ist, gilt die Disziplin als nicht abgeschlossen (keine Platzierung), und der Hallen-Monitor zeigt weiter die Fläche statt „fertig".

Bei der WKF-Kata (Wertung per Kampfrichter-Stimmen) kann ein Kampf durch Enthaltungen stimmengleich enden. Dann bietet die App ein Extra-Kata an: Beide treten noch einmal an, es wird neu abgestimmt. Der Sieger rückt im Kampfbaum vor. Bleibt es erneut gleich, wird noch einmal angesetzt.

Wie bei der Stichkata werden nur die Medaillenränge ausgekämpft; weiter hinten teilen sich Gleichstehende den Platz.

Kapitel 16

Der Live-Ticker für Zuschauer

Über den Live-Ticker verfolgen Trainer, Eltern und Zuschauer, was gerade auf den Kampfflächen passiert – und vor allem, wann sie selbst dran sind. Er braucht keinen Login und aktualisiert sich von selbst.

Für jede Kampffläche gibt es eine Karte. Ihr Zustand steht oben: Läuft, Pause, Wartet oder Fertig.

Der laufende Kampf

Bei Kumite stehen Kampfzeit und Punktestand im Vordergrund, dazu beide Kämpfer mit Dojo. Die Farben entsprechen dem Regelwerk deines Turniers: bei WKF/DKV AKA (Rot) gegen AO (Blau), bei DJKB AKA (Rot) gegen SHIRO (Weiß). Sie kommen aus der Auslosung, stehen also schon fest, bevor der Kampf aufgerufen wird.

Verwarnungen stehen direkt beim jeweiligen Kämpfer und sind nach Schwere eingefärbt. Steht jemand eine Stufe vor der Disqualifikation, weist die Karte eigens darauf hin.

Bei Kata steht die angesagte Kata groß auf der Karte. Im Punktemodus erscheint nach jedem Auftritt eine Wertungstafel: die Einzelwertungen der Kampfrichter, die höchste und niedrigste durchgestrichen, dazu die Gesamtwertung. Sie bleibt stehen, bis der nächste Starter dran ist. Endet ein Flaggen-Entscheid unentschieden (Hikiwake), wird der Kampf wiederholt – die Karte zeigt dann 2. Durchgang und den Hinweis, dass nun entschieden werden muss.

Zwischen zwei Kämpfen bleibt die Karte nicht leer: Sie zeigt die nächste Paarung mit Dojo, oder – wenn die Fläche für heute durch ist – die Platzierungen der letzten Disziplin.

Nur bestimmte Flächen anzeigen

Ab drei Kampfflächen erscheinen oben Filter-Chips. Tippe die Flächen an, die dich interessieren – etwa nur Pool A und Pool D. Du kannst beliebig viele auswählen; die Farbe des Chips verrät nebenbei, wo gerade gekämpft wird.

Deine Auswahl bleibt gespeichert, auch wenn du den Ticker zwischendurch schließt. Ein Hinweis erinnert dich daran, dass ein Filter aktiv ist; Zurücksetzen zeigt wieder alles. Läuft auf einer ausgeblendeten Fläche etwas, meldet der Ticker das und du kannst sie mit einem Klick einblenden.

Wann geht es weiter?

Hast du den Zeitplan veröffentlicht, zeigt der Ticker zu jeder kommenden Disziplin die Startzeit. Läuft eine Fläche aus dem Takt, rechnet er mit: Dann steht dort vsl. und die geschätzte Zeit statt der geplanten. So sieht die Tribüne, wann es wirklich losgeht, statt sich auf einen Plan zu verlassen, der längst überholt ist. Ohne veröffentlichten Zeitplan bleiben die Zeiten weg.

Ergebnisse und Medaillenspiegel

Der Tab Ergebnisse zeigt die Platzierungen jeder abgeschlossenen Disziplin und daneben den Medaillenspiegel nach Dojo. Gezählt wird das Dojo, für das jemand gemeldet ist; eine Team-Medaille zählt einmal für das Dojo, nicht für jedes Mitglied. Geteilte dritte Plätze sind gekennzeichnet.

Sichtbar wird der Tab, sobald du die Auslosung veröffentlicht hast – vorher steht dort ein entsprechender Hinweis.

Auf dem großen Bildschirm

Mit Vollbild zieht sich der Ticker auf das ganze Browserfenster – praktisch für einen Laptop an der Tribüne. Für fest installierte Bildschirme in der Halle gibt es die Monitore (siehe nächster Abschnitt).

Kapitel 17

Monitore in der Halle

Stehen in der Halle Bildschirme – an den Kampfflächen, am Tisch der Wettkampfleitung oder zur Tribüne hin –, kannst du sie von deinem Platz aus steuern. Du brauchst das nicht: hast du keine Monitore eingerichtet, ändert sich für dich nichts.

Monitore einrichten

Öffne Einstellungen → Monitor und lege für jeden Bildschirm einen Eintrag an:

  • Name – wie du ihn wiedererkennst, z. B. Monitor Pool A oder Wettkampfleitung.
  • Zuweisung – Wettkampfleitung (zeigt die Übersicht aller Kampfflächen) und/oder einzelne Kampfflächen. Weist du genau eine Fläche zu, zeigt der Monitor diese Fläche groß; weist du mehrere zu, wechselt er zwischen ihnen.

Jeder Monitor bekommt eine eigene Anzeige-URL und einen QR-Code. Scanne den Code am Fernseher, Tablet oder Beamer-Laptop – die Anzeige läuft dann dauerhaft, ohne Anmeldung. Löschst du einen Monitor, wird seine URL ungültig.

Bei jedem Bildschirmwechsel läuft kurz die Tourna-Event-Animation. Dringende Durchsagen und der „Letzte Aufruf" überspringen sie und erscheinen sofort.

Was ein Monitor an der Kampffläche von allein zeigt

Du musst dort nichts steuern:

  • Vor dem ersten Kampf läuft die Starterliste der Disziplin langsam durch – Startnummer, Name, Dojo. So sehen Starter und Trainer, wer aufgerufen ist, während die Anwesenheit geprüft wird.
  • Während des Wettkampfs der laufende Kampf bzw. der aktuelle Kata-Starter mit Punktestand.
  • Drückt die Tischbesatzung auf Pause, erscheint der Pause-Screen. „Fortsetzen" bringt die Anzeige zurück.
  • Ist die Fläche durch, zeigt der Monitor, welche Disziplin dort als Nächstes läuft.

Vom Tisch der Wettkampfleitung steuern

Im Turnier findest du den Tab Monitore. Dort siehst du jeden eingerichteten Bildschirm mit einer kleinen Vorschau und kannst ihn umschalten:

  • Automatik – der Normalfall (siehe oben).
  • Begrüßung – Turniername, Datum und Ort, „Turnier beginnt in Kürze".
  • Pause
  • Nachricht – freier Text mit Überschrift. Für die häufigen Fälle gibt es Vorlagen zum Anklicken: „{Name} bitte zur Wettkampfleitung", „Mittagspause bis {Uhrzeit}", „Siegerehrung {Disziplin} findet jetzt statt". Du füllst nur die Lücke aus.
  • Starterliste und Nur Logo

Alle Bildschirme überschreiben: Für Ansagen, die jeder sehen soll – etwa eine Siegerehrung –, legst du dieselbe Nachricht mit einem Klick auf alle Monitore. Ein rotes Banner erinnert dich daran, sie wieder zu beenden; auf Wunsch endet sie nach einigen Minuten von selbst. Beendest du sie, kehrt jeder Monitor in den Zustand zurück, in dem er vorher war – nicht pauschal in die Automatik.

„Letzter Aufruf" – wenn jemand fehlt

Fehlt ein Starter an der Matte, nützt der Monitor an dieser Fläche nichts: Der Gesuchte steht ja gerade nicht davor. Die Tischbesatzung kann ihn deshalb direkt aus der Wertung heraus auf allen Bildschirmen der Halle aufrufen.

Dafür wählt sie den Starter aus der Liste ihres eigenen Kampfs – es lässt sich kein beliebiger Text senden. Der Aufruf erscheint sofort und verschwindet nach 45 Sekunden von allein; sie kann ihn auch vorzeitig beenden, sobald die Person da ist. Du siehst laufende Aufrufe im Tab Monitore und kannst sie ebenfalls beenden.

Einzelne Kampfflächen steuern

Der Zustand hängt an der Kampffläche, nicht am Bildschirm. Im Tab Monitore findest du deshalb einen eigenen Abschnitt Kampfflächen – eine Karte je Fläche.

Schaltest du dort Pool B → Pause, zeigt jeder Bildschirm, der Pool B darstellt, die Pause: der Monitor an Pool B als Vollbild, und in einer Gesamt-Übersicht die Kachel von Pool B – während Pool A ungerührt weiterläuft. Genauso kannst du einer einzelnen Fläche eine Nachricht oder ihre Starterliste geben.

Zwei Dinge lösen dieselbe Pause aus, und das ist Absicht: die Tischbesatzung an der Matte und du im Steuerpult. Für die Zuschauer ist es einerlei, wer pausiert hat.

Der Bildschirm-Zustand sticht den Flächen-Zustand: Legst du einen Monitor auf Begrüßung oder Nur Logo, gilt das für den ganzen Schirm – eine Begrüßung gehört nun einmal keiner einzelnen Fläche.

Gong auf den Monitoren

Der Monitor an der Kampffläche hängt meist an der Beschallung – dort gehört das Zeitnehmer-Signal hin. Im Tab Monitore schaltest du auf der Karte der Wettkampfleitung mit Gong auf allen Monitoren das Signal für sämtliche Monitore des Turniers auf einmal.

Dieser Schalter steht über den einzelnen Kampfflächen: Ist er aus, schweigen alle Monitore. Ist er an, entscheidet weiterhin jede Fläche für sich – über den Lautsprecher-Knopf der Tischbesatzung. Wertungsgeräte und Live-Ticker bleiben unberührt; du schaltest die Hallenlautsprecher, nicht das Signal des Zeitnehmers an seinem Tisch.

Beim Aufbau zu beachten: Browser geben Ton erst frei, wenn jemand die Seite einmal berührt hat. Ein Monitor im Kiosk-Betrieb wird nie berührt – deshalb bleibt er zunächst stumm.

Ein einziges Antippen genügt. Tippe beim Aufbau einmal irgendwo auf den Bildschirm; du musst nichts treffen. Der Ton ist damit für diese Sitzung freigegeben. Solange er fehlt, zeigt der Monitor unten rechts einen kleinen Hinweis „Ton blockiert" – verschwindet er, sitzt der Ton.

Safaris Einstellung Automatische Wiedergabe: Alle erlauben hilft hier nicht – sie gilt für Video- und Tondateien, nicht für den Klang, mit dem der Gong erzeugt wird. Wirklich ohne Berührung auskommt nur Chrome im Kiosk-Modus, gestartet mit --autoplay-policy=no-user-gesture-required.

Prüfe den Ton deshalb beim Aufbau, nicht beim ersten Kampf.

Den Hauptschalter bedienen Ausrichter, Turnier-Administratoren und Mit-Organisatoren. Die Tischbesatzung nicht – sie schaltet den Ton ihrer eigenen Kampffläche.

Wer darf was

  • Monitore anlegen und zuweisen: Ausrichter und Turnier-Administratoren.
  • Live steuern (Durchsagen, Pause, alle Bildschirme überschreiben): zusätzlich Mit-Organisatoren.
  • Tischbesatzung (Werter): steuert die Monitore nicht. Sie hat genau zwei Einflüsse – den Pause-Button und den „Letzter Aufruf" – und beide wirken nur für ihre eigene Kampffläche. Auch „Monitor öffnen" bietet ihr nur die eigene Fläche an.
Kapitel 18

Ergebnisse & Medaillenspiegel

  • Sobald die Auslosung veröffentlicht und gewertet wird, entstehen die Ergebnisse automatisch.
  • Es gibt eine Übersicht der Platzierungen (Platz 1–3) je Disziplin und einen Medaillenspiegel nach Dojo.
  • Nach dem Turnier bleiben abgeschlossene Turniere abrufbar, sodass alle die Ergebnisse nachschauen können.

Ergebnisse öffentlich zeigen – dein eigener Schalter

Ob die Ergebnisse deines Turniers öffentlich sind, entscheidest du selbst. Den Schalter findest du oben im Tab Ergebnisse. Neue Turniere starten ohne öffentliche Ergebnisse; die Freigabe der Auslosung schaltet sie nicht mit frei. Beides ist bewusst getrennt: Die Auslosung ist eine sportliche Entscheidung, die Veröffentlichung eine über personenbezogene Daten.

Schaltest du ein, sind Vor- und Nachname, Verein oder Nation und die Disziplin aller Platzierten ohne Anmeldung im Internet abrufbar, und die Seite wird über Suchmaschinen auffindbar. Aus der Disziplin ergeben sich außerdem Altersklasse, Geschlecht und Graduierung. Ein großer Teil der Starter ist minderjährig — deshalb fragt die Plattform vor dem Einschalten nach und nennt dir genau diese Felder.

Du kannst die Veröffentlichung jederzeit zurücknehmen. Dann ist die öffentliche Ergebnisseite nicht mehr erreichbar. Zwei Dinge solltest du dabei wissen:

  • Suchmaschinen führen die Seite unter Umständen noch eine Weile in ihrem Bestand. Die Rücknahme wirkt nicht überall sofort.
  • Zurücknehmen ist keine Löschung. Intern bleibt alles erhalten: Urkunden, Turnierbuch, Siegerehrungsliste und Datenexport funktionieren unverändert weiter, und auch deine interne Vorschau im Tab Ergebnisse bleibt vollständig.

Die Jahresrangliste bleibt vom Schalter unberührt. Sie führt nur Medaillen und Punkte über die Saison und nennt kein einzelnes Turnier; Athleten steuern ihre Sichtbarkeit dort selbst in ihrem Profil.

Umschalten dürfen Eigentümer und Turnier-Admins. Co-Organisatoren und die Tischbesatzung sehen die Ergebnisse intern wie bisher, können die Veröffentlichung aber nicht ändern. Wer sie wann geändert hat, wird festgehalten.

„Noch im Wettkampf" – warum eine Disziplin fehlt

Ergebnisse zeigen nur Endstände. Eine Disziplin erscheint erst, wenn sie wirklich fertig ist:

  • Kata nach Punkten: Jeder Starter muss gewertet sein.
  • Kata mit Flaggen-Vorrunde: Alle Finalisten müssen gewertet sein.
  • Kumite und K.-o.: Das Finale muss entschieden sein.

Solange das nicht der Fall ist, steht im Tab Ergebnisse ein Hinweis wie „3 Disziplinen sind noch im Wettkampf" — die Disziplin fehlt dann bewusst in der Liste und im Medaillenspiegel, und es lassen sich auch keine Urkunden dafür drucken. Das schützt davor, Sieger auszurufen, bevor der letzte Starter gelaufen ist.

Fehlt eine Disziplin, obwohl gefühlt alles gelaufen ist, sind meist einzelne Starter weder gewertet noch als abwesend gemeldet (siehe „Wenn jemand am Wettkampftag nicht kommt").

Im Tab Brackets siehst du dagegen weiterhin den Zwischenstand — er ist das Arbeitsmittel der Tischbesatzung. Dort tragen noch nicht gelaufene Starter ein „—" statt einer Punktzahl, und Medaillen erscheinen erst, wenn die Disziplin abgeschlossen ist.

Kapitel 19

Urkunden drucken

Direkt neben den Ergebnissen findest du im Turnier-Dashboard den Bereich Urkunden. Damit gestaltest und druckst du Urkunden für die Platzierten – einzeln oder gesammelt. Pro Turnier gibt es genau eine Urkunden-Vorlage, die für das jeweilige Turnier gespeichert wird.

Der Bereich hat vier Ansichten:

  • Vorlagen: Wähle aus 30 fertigen, druckfreundlichen Vorlagen (Verband, klassisch, japanisch, modern, Kinder). Ein Klick auf Verwenden öffnet die Vorlage im Editor.
  • Meine Urkunden: Deine persönliche, turnierübergreifende Bibliothek. Hier liegen alle Urkunden, die du in den Editor gespeichert hast – sie gehören dir und lassen sich bei jedem Turnier wiederverwenden. Pro Karte kannst du eine Urkunde öffnen (lädt sie in den Editor), umbenennen oder löschen.
  • Editor: Passe die Urkunde frei an – Texte, Linien und Bilder per Ziehen platzieren, Schriftart, Größe, Farbe und Position ändern, ein eigenes Logo oder Hintergrundbild hochladen. Über Platzhalter (z. B. Name, Platzierung, Disziplin, Verein, Datum) werden beim Druck automatisch die echten Teilnehmerdaten eingesetzt. Zum Speichern hast du zwei Möglichkeiten: Für dieses Turnier speichern legt das Design als die Urkunde dieses Turniers fest (die auch deine Mit-Organisatoren und die Tischbesatzung drucken); In meiner Bibliothek speichern legt eine Kopie in Meine Urkunden ab, damit du sie später beim nächsten Turnier wieder öffnen kannst.
  • Druck: Hier siehst du die Ergebnisliste (Plätze 1 bis zur gewählten Grenze). Wähle einzelne Zeilen oder alle aus und drucke die Urkunden über den Browser-Druckdialog – einzeln oder als Stapel. Gedruckte Urkunden werden automatisch markiert; über Gedruckte ausblenden blendest du sie aus, und mit Zurücksetzen markierst du eine Urkunde wieder als ungedruckt.

Das Gestalten der Urkunde im Editor sowie die persönliche Bibliothek Meine Urkunden sind der Turnierleitung vorbehalten (Organisator, Turnier-Admin, Co-Organisator). Den Druck – einzeln oder als Stapel – darf zusätzlich die Tischbesatzung (Scorer) durchführen.

Mit dem Schalter Beispieldaten im Editor siehst du sofort, wie die fertige Urkunde mit echten Werten aussieht.

So sparst du beim nächsten Turnier Zeit: Gestalte deine Urkunde einmal, speichere sie mit In meiner Bibliothek speichern, und öffne sie beim nächsten Mal einfach unter Meine Urkunden wieder – anpassen und für das neue Turnier speichern.

Kapitel 20

Siegerehrungsliste drucken

Zur Siegerehrung steht jemand am Mikrofon und ruft die Platzierten auf. Der Urkundenstapel taugt dafür schlecht: Er ist nach Platz aufsteigend sortiert, geehrt wird aber von unten nach oben, und das Dojo steht nicht in Vorlesereihenfolge darauf.

Dafür gibt es im Turnier-Dashboard die Schnellaktion Siegerehrungsliste drucken. Sie liefert je Disziplin ein eigenes Blatt – in Aufruf-Reihenfolge:

  • 3. Platz zuerst, dann 2., dann 1. Bei DJKB und bei der WKF-Trostrunde gibt es zwei dritte Plätze; beide stehen drauf.
  • Je Platz: Startnummer, voller Name und Dojo – bei internationalen Turnieren die Nation statt des Dojos. Bei Mannschaften der Teamname mit den Mitgliedern darunter.
  • Die Namen sind deutlich größer gesetzt als im Turnierbuch: Die Liste wird in Hallenbeleuchtung auf Armlänge gelesen, nicht am Tisch aus 30 Zentimetern.
  • Vor jedem Platz steht ein Kästchen zum Abhaken, damit du während der Ehrung mitführen kannst, wer schon auf dem Podest war.

Ein Blatt je Disziplin heißt: Wer geehrt ist, wird weggelegt.

Welche Disziplinen zur Wahl stehen

Vor dem Druck wählst du aus, welche Siegerehrungen du brauchst. Zur Wahl stehen nur abgeschlossene Disziplinen – dieselbe Regel wie bei den Ergebnissen und den Urkunden (siehe „Noch im Wettkampf"). Eine halbfertige Liste am Mikrofon wäre schlimmer als gar keine: Du würdest jemanden aufs Podest rufen, der noch kämpft.

Ist noch keine Disziplin fertig, sagt dir die Plattform das direkt, statt ein leeres Auswahlfenster zu öffnen.

Bereits gedruckte Listen sind in der Auswahl abgewählt, lassen sich aber wieder anhaken – für den Fall, dass ein Blatt verloren geht. Ändert sich die Platzierung nachträglich (Korrektur, nachträgliche Disqualifikation), gilt die Disziplin automatisch wieder als nicht gedruckt: Du sollst nicht nach einem veralteten Blatt ehren.

Die Siegerehrungsliste dürfen Eigentümer, Turnier-Admins und Co-Organisatoren abrufen und drucken. Die Tischbesatzung (Scorer) nicht – sie erzeugt die Ergebnisse, die Siegerehrung ist Sache der Veranstaltungsleitung.

Kapitel 21

Turnierdaten exportieren

Alle Daten deines Turniers lassen sich als Archiv herunterladen – für die eigene Ablage, für den Verband oder zur Weiterverarbeitung in Excel. Den Knopf findest du im Turnier-Dashboard unter Übersicht › Daten exportieren.

Nur der Turnier-Inhaber darf exportieren. Turnier-Administratoren und Co-Organisatoren nicht: Im Archiv steht die vollständige Teilnehmerliste einschließlich der Kontaktdaten aller meldenden Vereine.

Du erhältst eine ZIP-Datei mit:

  • je Bereich einer CSV-Datei – registrations.csv, competitors.csv, teams.csv, draw.csv, kata-scores.csv, results.csv, disqualifications.csv. Diese Dateien öffnest du direkt in Excel.
  • tournament.json – derselbe Inhalt, aber vollständig, samt der internen Auslosungsdaten (Pools, Trostrunde, Stichkata). Für Programme, die die Daten weiterverarbeiten.
  • README.txt – erklärt, was in welcher Datei steht.

Dateinamen und Spaltenüberschriften sind englisch, unabhängig von deiner Anmeldesprache. Eine CSV-Datei trägt keine Sprache, und ein Archiv, dessen Spalten je nach Nutzer anders heißen, lässt sich nicht auswerten. Namen von Disziplinen, Vereinen und Personen stehen dagegen genau so darin, wie sie in der Plattform erfasst sind.

Beim Lesen der Tabellen hilft es zu wissen:

  • In competitors.csv steht eine Zeile je Starter, auch wenn er in drei Disziplinen gemeldet ist. Die Disziplinen stehen in einer eigenen Spalte.
  • In teams.csv ist dagegen jeder Platz eine eigene Zeile – so siehst du auch einen noch unbesetzten Platz mitten in einer Aufstellung (slot_open = yes).
  • Eine Disziplin ohne Endstand erscheint in results.csv mit dem Grund in der Spalte pending_reason (etwa: noch im Wettkampf oder offene Disqualifikation).

Der Export ist jederzeit möglich – auch im Entwurf oder mitten im Wettkampf; dann ist er eben ein Zwischenstand. Läuft dein Turnier im Simulationsmodus, steht das schon im Dateinamen, damit ein Übungsdatensatz später nicht neben einem echten liegt.

Das Archiv enthält personenbezogene Daten und ist entsprechend zu behandeln. Es deckt zugleich die Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO ab: Fordert ein Verband oder eine Person die Daten an, ist das der Weg.

Kapitel 22

Helfer & Mit-Organisatoren einladen

Du musst nicht alles allein machen. Du kannst anderen Personen unterschiedliche Rechte geben:

  • Scorer: darf am Wettkampftag Wertungen eintragen (Tischbesatzung im Live-Wertungssystem).
  • Co-Organisator: darf Teilnehmer und Einstellungen verwalten.
  • Turnier-Admin: hat weitreichende Rechte für das Turnier – Einstellungen, Disziplinen, Teilnehmer, Zeitplan. Was mit Geld zu tun hat, bleibt bei dir: Rechnungen, Rabatte, Zahlungswege, Rückerstattungen und das Zurückziehen eines Starts sieht nur der Eigentümer des Turniers. Dort gehen die Anschriften und Beträge aller Dojos heraus – das ist keine Verwaltungsaufgabe, die man delegiert.
  • Kampfrichter: der Offizielle an der Matte. Er sieht Übersicht, Brackets, Zeitplan, die Kampfrichter-Liste und die Ergebnisse – alles nur lesend – und kann ausschließlich seine eigenen Ankunfts- und Abreisezeiten ändern. Werten darf er nicht. Eingeladen wird er nicht hier, sondern im Tab Kampfrichter (siehe Kapitel „Kampfrichter").
  • Kassenwart: die Person am Eingang. Sie scannt Eintrittskarten, lässt Zuschauer ein und verkauft Restkarten bar. Sie sieht nur die Kassen-App (Scanner, Kartenliste, Übersicht) – nicht die Wertung, nicht die Einstellungen (siehe Kapitel „Eintrittskarten für Zuschauer").
  • Einlass: die Person am Innenbereich. Sie scannt Teilnehmer-Ausweise und setzt die Anwesenheit. Sie hat nichts mit Geld zu tun (das ist der Kassenwart) und nichts mit der Wertung (siehe Kapitel „Teilnehmer-Ausweise").

Scorer ≠ Kampfrichter – das ist die häufigste Verwechslung: Der Scorer sitzt am Wettkampftisch und tippt die Wertung ins Tablet. Der Kampfrichter steht an der Matte und hat kein Tablet. Ein Kampfrichter ist nie ein Scorer – lade die Tischbesatzung als Scorer ein, die Offiziellen als Kampfrichter.

So lädst du jemanden ein

  1. Öffne bei deinem Turnier Rollen & Zugriff.
  2. Wähle die Rolle und gib die E-Mail-Adresse ein.
  3. Die Person erhält einen Einladungslink (Magic Link). Nach dem Anklicken und Anmelden hat sie sofort die passenden Rechte.

Einladungslinks sind persönlich, nur einmal verwendbar und laufen nach einiger Zeit ab.

Kapitel 23

Eintrittskarten für Zuschauer

Bei größeren Turnieren ist die Halle irgendwann voll. Damit du weißt, wie viele Zuschauer kommen – und damit niemand vor verschlossener Tür steht – kannst du Eintrittskarten online verkaufen und am Eingang per QR-Code kontrollieren.

Zuschauer brauchen dafür kein Konto. Sie geben Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse an, bezahlen, und bekommen die Karten sofort per Mail.

Verkauf einschalten

  1. Öffne bei deinem Turnier die Einstellungen und dort den Abschnitt Eintrittskarten.
  2. Schalte Eintrittskarten verkaufen ein.
  3. Trage Preis pro Karte und Zuschauerplätze ein. Optional: Einlass für Zuschauer – die Uhrzeit steht dann auf den Karten und in der Bestätigungsmail.
  4. Speichern. Ab sofort erscheint auf deiner öffentlichen Turnierseite ein Kartenbereich.

Der Verkauf setzt ein verbundenes Stripe-Konto voraus – das Geld geht direkt an deinen Verein, nicht über uns. Ist noch keins verbunden, zeigt der Abschnitt den Weg dorthin.

[!WARNING] Sobald die erste Karte verkauft ist, steht der Preis fest. Alle Käufer zahlen denselben Betrag – sonst würde die Bestätigungsmail eines früheren Käufers einen Betrag behaupten, den niemand mehr nachvollziehen kann. Die Zuschauerplätze kannst du jederzeit erhöhen, aber nicht unter die Zahl bereits vergebener Karten senken.

Was der Zuschauer bekommt

Nach der Zahlung kommt eine Mail mit einem QR-Code je gekaufter Karte. Wer drei Karten kauft, bekommt drei Codes – am Eingang zeigt jede Person ihren eigenen vor. Die Karten sind außerdem direkt nach dem Kauf auf der Bestätigungsseite abrufbar und lassen sich einzeln ausdrucken.

Freikarten verschenken

Für Ehrengäste, Sponsoren oder Helfer vergibst du Freikarten: Vorname, Nachname, E-Mail – die Karte geht sofort raus, mit eigenem QR-Code und ohne Preisangabe.

[!IMPORTANT] Freikarten belegen reguläre Zuschauerplätze. Bei 300 Plätzen und 12 Freikarten bleiben 288 zum Verkauf – die Halle unterscheidet nicht zwischen bezahltem und geschenktem Gast.

Eine noch nicht eingelöste Freikarte kannst du zurückziehen; der Code wird ungültig und der Platz wieder frei. Wer schon in der Halle steht, lässt sich nicht nachträglich ausladen.

Restkarten für die Tageskasse

Kurz vor dem Wettkampftag druckst du die übrig gebliebenen Karten aus, um sie an der Kasse bar zu verkaufen. Sind 260 von 300 Karten weg, druckst du 40 Karten – jede mit eigenem QR-Code, vier pro A4-Seite mit Schnittmarken.

[!WARNING] Mit dem Ausdruck endet der Online-Verkauf endgültig. Das lässt sich nicht rückgängig machen. Der Grund: Die gedruckten Karten liegen dann physisch bei dir in der Kasse, und die Plattform kann nicht wissen, welche davon schon verkauft sind. Würde weiter online verkauft, wäre die Halle überbucht.

So geht es weiter: drucken → mit der Schere zuschneiden → in die Kasse legen → am Wettkampftag bar verkaufen und beim Einlass ganz normal scannen. Bei einem Papierstau kannst du denselben Bogen jederzeit erneut drucken – es entstehen dabei keine neuen Karten, es sind dieselben Codes.

Am Eingang scannen

Die Kasse öffnest du im Turnier unter Übersicht → Kasse öffnen – am besten mit dem Handy. Der Punkt erscheint, sobald der Kartenverkauf aktiv ist; die Adresse lautet /box-office/dein-turnier. Wer als Kassenwart eingeladen wurde, landet nach dem Anmelden direkt dort.

Die App hat drei Punkte: Scanner, Karten, Übersicht.

  1. Scanner: Kamera freigeben, QR-Code in den Rahmen halten.
  2. Das Ergebnis erscheint großflächig – gültig, schon eingelöst, ungültig, anderes Turnier oder Tageskasse.
  3. Erst dein Tippen auf Einlass bestätigen entwertet die Karte.

Der Scan allein lässt niemanden herein. Prüfen und Entwerten sind bewusst zwei Schritte – so verbrennt ein Handy, das in der Hosentasche zufällig einen Code erfasst, keine bezahlte Karte.

Zwei Fälle, die am Eingang regelmäßig vorkommen:

  • „Bereits eingelöst" mit Uhrzeit: Mit dieser Karte ist schon jemand hereingekommen – meistens über denselben Screenshot. Die Uhrzeit ist dein Beweisstück.
  • „Tageskasse – noch nicht bezahlt": eine gedruckte Restkarte. Erst kassieren, dann bestätigen. Der Bildschirm zeigt den Betrag groß und sieht bewusst anders aus als „gültig", damit niemand versehentlich kostenlos durchkommt.

Handy vergessen? Such die Person im Punkt Karten nach Name oder E-Mail und lass sie von dort ein. Das wirkt genau wie ein Scan – die Karte ist danach entwertet, mit Vermerk „manuell eingelassen".

Bei schlechtem Netz meldet der Scanner das ausdrücklich und versichert dir, dass nichts geprüft und nichts entwertet wurde. Du kannst gefahrlos erneut scannen.

Behalte den Überblick

Der Punkt Übersicht beantwortet die eine Frage des Wettkampftags: Passen die noch alle rein? Ein Balken zeigt, wer schon drin ist, wer noch erwartet wird und wie viele Karten an der Kasse liegen. Dazu Umsatz, online verkauft, verschenkt und bar verkauft.

Kapitel 24

Teilnehmer-Ausweise (Akkreditierung)

In der Halle darf nur in den Innenbereich, wer dazugehört – keine Eltern, keine Freunde. Die Lösung ist analog und uralt: ein Namensschild am Schlüsselband, in einer durchsichtigen Hülle, um den Hals. Neu ist nur, dass die Plattform diese Ausweise erzeugt, dass ein QR-Code darauf steckt – und dass der Scan am Eingang zugleich die Anwesenheit setzt. Damit fällt die Anwesenheitsliste nebenbei ab, die sonst mit Kugelschreiber auf Papier geführt wird.

Es gibt fünf Arten von Ausweisen: Starter, Betreuer, Orga-Team, Kampfrichter und Gastkarten für Menschen ohne Anmeldung (Arzt, Presse, Ehrengäste).

Ein Mensch, ein Ausweis. Wer mehrere Rollen hat – wer also selbst startet, sein Dojo betreut und zum Orga-Team gehört –, bekommt trotzdem nur eine Karte, nicht drei Schlüsselbänder um denselben Hals. Es gilt die Starterkarte, weil nur sie die Startnummer trägt; die weiteren Rollen stehen darunter. Ist eine Orga-Rolle dabei, ist diese Zeile zusätzlich auffällig gekennzeichnet.

Ausweise einschalten

  1. Öffne bei deinem Turnier die Einstellungen, Abschnitt Teilnehmer-Ausweise.
  2. Schalte Teilnehmer-Ausweise verwenden ein.
  3. Entscheide vier Dinge: Foto, Druckweg, was neben dem Namen steht, und Farb- oder Schwarz-Weiß-Druck.

Diese Einstellungen ändern nur Owner und Turnier-Admin, nicht der Co-Organisator. Der Grund ist die Foto-Pflicht: Sie entscheidet darüber, welche Vereine überhaupt noch melden können.

Foto auf dem Ausweis

Drei Möglichkeiten: kein Foto, optional (wer ein Ausweisfoto hinterlegt hat, bekommt es gedruckt) und Pflicht.

Das Foto kommt aus dem Athleten-Profil, Abschnitt Ausweisfoto – und ausdrücklich nicht aus dem Profilbild, das im Chat neben dem Namen steht. Das ist oft ein Urlaubsbild oder ein Vereinslogo; am Eingang wird damit aber ein Gesicht abgeglichen. Jeder Athlet pflegt sein Ausweisfoto selbst; es liegt in einem privaten Speicher und ist nur für den Ausrichter des Turniers sichtbar, bei dem er gemeldet ist.

Kinder brauchen dafür ein eigenes Athleten-Profil. Das ist derselbe Weg, über den auch Graduierung und Startpässe gepflegt werden.

[!WARNING] Foto-Pflicht schließt die freie Namenseingabe aus. Ein Bild kann nur hinterlegen, wer ein eigenes Konto hat. Mit dieser Einstellung können Dojos ihre Starter nur noch aus dem Dojo-Bestand übernehmen – von Hand eingetippte Namen sind nicht mehr möglich, und die Anmeldung wird abgelehnt, solange ein Foto fehlt. Für internationale Turniere ist das richtig; für ein Kreisturnier bedeutet es, dass die Hälfte der Vereine nicht mehr melden kann.

Bestandsanmeldungen bleiben gültig – die Regel greift erst für neue. Beim Einschalten sagt dir die Plattform, wie viele Starter davon betroffen wären, und fragt nach.

Auf der öffentlichen Turnierseite steht die Foto-Pflicht vor dem Anmelde-Knopf. Wer sie übersieht, bekommt sie im Anmelde-Assistenten noch einmal, dort mit den Namen derjenigen, denen das Bild fehlt – samt fertig formulierter Aufforderung zum Weiterleiten.

Wer druckt

  • Wir drucken und verteilen am Eingang. Bögen zu je 10 Karten, zum Zerschneiden. Die Teilnehmer bekommen ihren Ausweis, wenn sie ankommen.
  • Die Teilnehmer drucken selbst. Nach bezahlter Anmeldung geht automatisch eine Mail mit allen Ausweisen als PDF an das meldende Dojo. Spart Papier und Arbeit am Eingang – kostet die Gewissheit, dass wirklich alle eine Karte haben.

Bei einer Nachmeldung kommt eine zweite Mail mit nur den neuen Ausweisen. Die erste bleibt gültig; niemand muss zwölf Karten ein zweites Mal ausschneiden.

Die Mail ist am Vorabend oft die von vor drei Wochen, untergegangen im Postfach. Deshalb gibt es denselben Bogen auch zum Selbstholen: Unter Meine Anmeldung liegt der Knopf Ausweise als PDF – dasselbe PDF wie in der Mail, nicht ein zweites. Ein einzelner Starter sieht dort statt des Bogens seinen eigenen QR-Code; er braucht kein PDF, er hält sein Handy an den Scanner. Beides gibt es nur, wenn du oben „Die Teilnehmer drucken selbst" gewählt hast.

Farbe oder Schwarz-Weiß

In Schwarz-Weiß erkennt man das Orga-Team etwa ab 5 Metern statt ab 10. Für eine Halle mit einer Fläche reicht das. Bei vier Flächen und 400 Zuschauern lohnt sich der Farbdrucker. Das Layout ist in beiden Fassungen identisch – ein Nachdruck passt immer zum bereits geschnittenen Stapel.

Farbige Schlüsselbänder lösen „von weitem erkennbar" besser als jede Kartengestaltung: rot für das Orga-Team, schwarz für alle anderen. Bänder kosten Cent-Beträge, sind aus 15 Metern sichtbar und brauchen keinen Toner.

Ausweise drucken

Öffne im Turnier-Dashboard den Tab Teilnehmer und dort den Unterreiter Ausweise. Druckbogen, Aushang für den Selbst-Check-in und Gastkarten liegen beisammen.

  1. Stand aktualisieren gleicht die Ausweise mit dem Anmeldestand ab: fehlende kommen dazu, geänderte werden nachgezogen, weggefallene eingezogen.
  2. Wähle aus, für wen du druckst – alles, ein einzelnes Dojo oder nur noch nie gedruckte.
  3. Vor dem Druck siehst du die erste Karte in Originalgröße. Prüfen, bevor 120 Stück auf Papier landen.

Der Code einer Karte bleibt immer derselbe, auch wenn sich Name oder Startnummer ändern. Nachdrucken geht jederzeit und beliebig oft – ein Ausweis ist keine Wertsache.

Der Filter nur noch nie gedruckte ist der Normalfall am Wettkampfmorgen und deshalb an diesem Tag schon eingeschaltet: nur die Nachzügler. Am Vorabend steht er aus – da wird der ganze Stapel gedruckt. Er fängt auch geänderte Karten wieder ein: Ändert sich eine Startnummer, gilt die Karte als ungedruckt, weil der Stapel auf dem Tisch etwas anderes zeigt.

Kampfrichter-Ausweise

Kampfrichter bekommen ihren Ausweis automatisch, sobald du sie im Tab Kampfrichter anlegst – es gibt keinen zweiten Ort, an dem du sie erfassen musst.

Zwei Unterschiede zur Starterkarte:

  • Statt einer Startnummer steht die Fläche darauf, für die der Kampfrichter eingeteilt ist. Ohne Einteilung bleibt das Feld leer; das ist kein Fehler, sondern der normale Stand am Vorabend. Teilst du später ein, wird die Karte beim nächsten Stand aktualisieren nachgezogen – mit demselben Code.
  • Ein Platzhalter wie „Kampfrichter 7" bekommt ebenfalls eine Karte, nur ohne Foto: Er ist noch keine Person, sondern eine geplante Position. Nimmt jemand später die Einladung an, tritt sein Name an die Stelle und sein Ausweisfoto kommt dazu.

Zwei Platzhalter mit demselben Namen sind zwei Positionen und bekommen zwei Karten. Die Plattform legt sie nie zusammen – sonst verlöre eine Matte ihren zweiten Kampfrichter.

Die Foto-Pflicht aus den Einstellungen gilt für Kampfrichter nicht. Sie richtet sich an meldende Dojos; das Kampfrichter-Team steht oft erst am Vorabend fest.

Wer wertet, tritt an diesem Tag nicht an. Steht doch jemand in beiden Listen, sagt es dir der Abgleich beim Stand aktualisieren mit Namen – dann hast du einen Kampfrichter zu viel oder einen Starter zu wenig eingeplant.

Gastkarten für Arzt, Presse und Ehrengäste

Ein Arzt, ein Bürgermeister, ein Pressefotograf hat weder Anmeldung noch Konto. Für sie gibt es die Gastkarte: Pflicht ist nur die Funktion, der Name nicht.

Ein namenloser Funktionsausweis ist ein regulärer Fall, kein Fehler – der Rettungsdienst weiß am Vorabend oft nicht, wen er schickt. Fünf Karten „Sanitätsdienst", nummeriert 1 bis 5.

Die Option auffällig kennzeichnen gibt der Karte das große Kopfband wie beim Orga-Ausweis. Für Arzt und Sanitätsdienst einschalten. Für Ehrengäste eher nicht: Wer auffällt, wird den ganzen Tag nach dem Zeitplan gefragt.

Gastkarten stellt Co-Organisator aufwärts aus – ausstellen heißt Zutritt vergeben. Zurückgezogene Karten bleiben mit Zeitpunkt und Name in der Liste stehen.

Am Eingang scannen

Den Einlass öffnest du im Tab Übersicht über Einlass öffnen. Er ist eine eigene, schmale Handy-Ansicht – kein Dashboard mit gesperrten Bereichen. Zuerst siehst du einen Zwischenschirm mit dem Turniernamen; der bleibt bewusst stehen, denn es ist die einzige Stelle, an der ein Helfer merkt, dass er noch die App vom letzten Wochenende offen hat.

Dann:

  1. Kamera freigeben, QR-Code in den Rahmen halten.
  2. Das Ergebnis deckt den Bildschirm, bei vorhandenem Foto mit großem Bild – der Abgleich Mensch↔Karte ist der eigentliche Zweck.
  3. Erst dein Tippen auf Anwesenheit bestätigen setzt sie.

Der Scan allein ändert nichts. Prüfen und Handeln sind zwei Schritte – ein Handy, das in der Tasche zufällig einen Code erfasst, hat damit nichts ausgelöst.

Diese Fälle unterscheidet der Scanner: gültig · war schon da (mit Uhrzeit) · unbekannter Code · falsches Turnier · zurückgezogener Ausweis · abgemeldet, steht aber hier · eine Eintrittskarte, die im falschen Scanner gelandet ist · und ohne Netz. Jeder Fall hat ein eigenes Symbol und ein eigenes Wort, nicht bloß eine eigene Farbe – in einer hellen Halle, auf einem Handy mit Schutzfolie, ist Farbe allein nicht genug.

Der Fall „Abgemeldet – steht aber hier" ist der wertvollste: Die Auslosung wurde ohne diese Person gemacht, und die Wettkampfleitung muss das erfahren. Hereinlassen und Bescheid geben. „Ausweis zurückgezogen" ist dagegen der einzige Fall ohne Weiterweg – es gibt keinen Knopf, der durchlässt. Das ist eine Erleichterung: Du musst niemandem erklären, warum du keine Ausnahme machst.

Ausweis im Auto vergessen? Unter der Kamera steht Namen suchen. Die Trefferzeile sagt dir gleich mit, ob die Person schon da ist – bei Geschwistern mit gleichem Nachnamen ist der Griff in die falsche Zeile sonst der Normalfall. Ein zweiter Scan am selben Tag ist übrigens kein Fehler: Der erste Zeitstempel bleibt stehen.

Vertippt? Direkt nach dem Eintragen steht 8 Sekunden lang ein Rückgängig unter der Meldung. Danach führt der Weg über Verlauf – deine letzten acht Vorgänge. Zurückgenommene Zeilen bleiben ausgegraut stehen, damit du nicht suchst, ob du dir das eingebildet hast.

Kampfrichter ohne Namen. Steht auf der Karte nur „Kampfrichter 7", fragst du ohnehin nach dem Namen. Trag ihn gleich ein – der Hauptknopf heißt dann Namen eintragen und durchlassen und erledigt beides. Der Name steht danach auch am Wertungstisch. Eilt es, gibt es daneben Ohne Namen durchlassen.

Schlechtes Hallen-WLAN ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Der Einlass geht damit so um:

  • Geprüft wird nur online. Ohne Netz weiß niemand, ob eine Karte zurückgezogen wurde – der Kopf sagt dann ausdrücklich „Nicht geprüft" und nie „gültig".
  • Eingetragen wird trotzdem. Anwesenheit wird gepuffert und nachgesendet, sobald es wieder geht; ein Zähler oben zeigt, wie viele Vorgänge warten. Eine Schlange von 40 Leuten anzuhalten, weil das WLAN wackelt, wäre der größere Schaden.
  • Kamera gesperrt? Neben der Anleitung zum Freigeben steht Ohne Kamera weiterarbeiten – direkt in die Namenssuche.

Das Elternteil, das sich morgens um 7 als Helfer meldet, richtet um 7:10 kein Konto ein. Dafür gibt es in der Übersicht den zweiten Knopf: Einlass an Helfer übergeben.

Dort erzeugst du einen Zugangslink, gibst ihm eine Bezeichnung („Eingang Nord") und übergibst ihn auf drei Wegen: QR zum Abfotografieren, Link kopieren (für die Nachricht an den, der noch im Auto sitzt) oder Ausdruck zum Aufhängen – für den Wechsel der Helfer am Eingang.

Der Link öffnet den Einlass ohne Anmeldung, für genau dieses eine Turnier, und kann genau das, was die Rolle Einlass kann: Anwesenheit setzen und zurücknehmen. Kein Geld, keine Wertung, keine Einstellungen. Er läuft am Ende des Turniertags um 23:00 ab, und der Dialog zeigt dir, wann er zuletzt benutzt wurde – daran erkennst du einen vergessenen Link.

[!WARNING] Wer den Link hat, kann die Teilnehmerliste durchsuchen – samt Passbildern. Die Fotos stehen dort, weil der Abgleich ohne Karte sonst nicht funktioniert. Ablauf und Widerruf sind damit die einzige Schranke davor: Gib den Link nur an Helfer weiter, die du kennst, und widerrufe ihn nach dem Turnier. Jeder Link ist einzeln widerrufbar; widerrufene bleiben mit ihrer Bezeichnung stehen, damit nachvollziehbar bleibt, dass es sie gab.

Helfer mit Konto brauchen keinen Link. Für sie reicht die Rolle Einlass unter Rollen & Zugriff; sie landen nach dem Anmelden direkt auf dem Einlass-Zwischenschirm. Zugangslinks vergeben und widerrufen darf Co-Organisator aufwärts – wer scannt, vergibt keine Zugänge.

Selbst-Check-in ohne Personal am Eingang

Nicht jeder Ausrichter kann jemanden mit einem Gerät an den Eingang stellen. Dann druckst du unter Teilnehmer › Anwesenheit › Ausweise drucken & Aushang einen A4-Aushang und klebst ihn an die Tür. Wer hereinkommt, scannt ihn mit dem eigenen Handy und bestätigt seine Anwesenheit – eingeloggt für seine ganze Gruppe auf einmal, sonst über den eigenen Ausweis-Code.

Hängt der Aushang von gestern noch, oder hat jemand ihn abfotografiert? Neuen Code erzeugen – der alte Ausdruck gilt dann sofort nicht mehr und muss ersetzt werden.

Wer ist da?

Im Tab Teilnehmer gibt es den Unterreiter Anwesenheit, neben Dojos, Startern, Teams, Disziplinen und Registrierungen. Am Wettkampftag steht er vorn, sonst die Dojos. Maßgeblich ist das Datum – am Turniermorgen um 7:30 brauchst du die Ansicht, nicht erst wenn jemand den Status umstellt.

Dieser Bildschirm beantwortet nicht „wie viele Prozent", sondern kann ich Fläche 2 starten?

Oben: die Startfreigabe, eine Karte je Fläche. Nicht je Disziplin – gestartet wird eine Fläche, und genau so steht die Frage am Tisch. Jede Karte zeigt den nächsten Aufruf und den danach, dazu das Urteil in Worten: Startklar oder 3 fehlen. Darunter stehen die Namen der Fehlenden; ein Klick darauf checkt die Person ein, und bei null springt das Urteil um. Fehlen mindestens drei aus einem Dojo, sagt die Karte das ausdrücklich – ein Anruf beim Trainer statt sechs Suchen.

Darunter: die Liste nach Dojo, zusammengeklappt. So kommen die Leute an: als Bus, nicht als Einzelpersonen. Ein Streifen kleiner Kacheln zeigt je Person grün oder grau – vierzehn graue Kacheln nebeneinander sehen anders aus als vierzehn verstreute. Fehlt eine ganze Gruppe, rutscht sie nach oben und bringt die Telefonnummer des Trainers gleich mit. Alle da setzt die ganze Gruppe auf einmal.

Rechts: die Lage. Statt eines Fortschrittsbalkens der Verlauf der Ankünfte je 10 Minuten und ein Satz über die nächste Stunde. „76 %" ist um 8:00 entspannt und um 8:55 ein Problem – die Zahl allein sagt das nicht.

Einchecken ist ein Klick. Zurücknehmen verlangt zwei, und die Rückfrage steht in der Zeile – neben 180 gleich aussehenden Zeilen soll niemand die falsche bestätigen. Über die Suche (Taste /) findest du jemanden nach Name oder Startnummer, Enter checkt den ersten Treffer ein.

Die Anwesenheit gibt es auch ohne Ausweise. Schaltest du die Ausweise nicht ein, bleibt dieser Bildschirm vollständig – nur eben von Hand geführt statt gescannt.

Die Kampfrichter zählen getrennt mit. Jede Flächen-Karte hat eine eigene Zeile dafür, und ein eigener Abschnitt listet alle auf, sortiert nach Fläche. Der Grund für die Trennung ist praktisch: Ein fehlender Starter heißt Anruf beim Dojo, ein fehlender Kampfrichter Anruf beim Obmann. Zwei Zahlen, zwei Anrufe. Erwartet wird, wer für die Fläche eingeteilt ist – einen Sollwert musst du nirgends hinterlegen. Hast du keine Kampfrichter eingeteilt, entfällt die Zeile ganz.

Gezählt wird gegen die Ausgelosten, nicht gegen die Gemeldeten: Wer nicht im Baum steht, wird heute auch nicht aufgerufen. Ist eine Disziplin noch nicht ausgelost, steht das an der Zahl dabei. Abgemeldete zählen nie als Fehlbestand.

Abgemeldet – und doch da

Der wertvollste Zustand des ganzen Bildschirms: Jemand hat vorher abgesagt, die Auslosung lief ohne ihn, und jetzt steht er am Tisch. Das ist kein Fehler, aber jemand muss entscheiden.

Rechts sammelt der Block Auslosung nachziehen diese Fälle, nach Dringlichkeit sortiert. Zwei Wege:

  • Nachlosen nimmt die Abmeldung zurück und setzt die Person in den bestehenden Baum. Betroffene andere Dojos werden benachrichtigt – wer bisher ein Freilos hatte, hat jetzt einen Gegner.
  • Bleibt außen vor blendet den Eintrag für diesen Vormittag weg.

Geht das Nachlosen nicht – die Disziplin läuft schon, der Baum ist voll, oder die Flächen-Aufteilung würde kippen –, wird nicht automatisch neu ausgelost. Der Fall wird gemeldet und die Auslosung als veraltet markiert. Eine Neu-Auslosung würfelt die Gegner aller neu; diese Entscheidung gehört an die Auslosung, wo du die Folgen für Zeitplan und Kampfrichter siehst.

Nachlosen darf Co-Organisator aufwärts. Der Einlass sieht den Fall, damit er ihn meldet, greift aber nicht in einen veröffentlichten Baum ein.

Fehlende auf den Hallenmonitor

Wer fehlt, steht oft im selben Gebäude – am Getränkestand oder auf der Tribüne. Der Knopf Auf Hallenmonitor zeigen legt die Fehlenden der nächsten Aufrufe für fünf Minuten groß auf die Schirme: Startnummer, Name, Dojo, nach Dringlichkeit sortiert.

Auf Flächen, an denen gerade gewertet wird, erscheint er nicht – eine laufende Wertung darf nichts verdecken. Nach fünf Minuten gibt der Schirm sich von selbst wieder frei.

Fotos von Kindern

Die Mehrzahl der Starter ist minderjährig. Ein Bild geht ins Profil, wandert auf eine gedruckte Karte und erscheint am Turniertag auf dem Handy eines Einlasshelfers. Das ist zulässig und der Zweck ist legitim – aber sag es den Betroffenen. Auf dem Einzelausdruck steht der Hinweis automatisch mit auf dem Blatt.

Kapitel 25

Nachrichten an Teilnehmer senden

Du möchtest alle angemeldeten Dojos informieren (z. B. über Zeitplan-Änderungen)?

  1. Öffne bei deinem Turnier Nachricht senden.
  2. Schreibe deine Nachricht.
  3. Sie wird per E-Mail an die angemeldeten Teilnehmer verschickt.

Zum Schutz vor Fehlern ist die Anzahl der Rundmails pro Tag begrenzt.

Kapitel 26

Chat & Kontakte

Tourna Event hat einen eingebauten Chat. Du erreichst ihn von überall über die schwebende Sprechblase unten rechts — und zusätzlich als Tab Chat in jeder Turnier-Ansicht. Damit sprechen sich alle Beteiligten direkt in der App ab, ohne WhatsApp und Zuruf.

Die Chat-Bubble — von überall erreichbar

Klick auf die Sprechblase, und links öffnet sich deine Kontaktliste als Baum. Ganz oben ein Suchfeld und ein Knopf, um neue Kontakte hinzuzufügen. Darunter die Bereiche:

  • KI — dein privater KI-Assistent (siehe unten).
  • Direkt — deine laufenden Einzelunterhaltungen.
  • Kontakte — deine bestätigten persönlichen Kontakte.
  • Meine Gruppen — deine eigenen Gruppenchats.
  • Dojos — die Kanäle deiner Dojos.
  • Turniere — pro Turnier die dir zugänglichen Kanäle.

Ein farbiger Punkt an einer Person zeigt ihren Status: online, abwesend oder offline.

Persönliche Kontakte

Persönliche Kontakte gelten turnierübergreifend — einmal verbunden, bleibt ihr in Kontakt, ganz egal, an welchem Turnier ihr gerade teilnehmt.

  • Anfragen: Über Kontakt hinzufügen suchst du eine Person oder gibst ihre E-Mail ein. Hat sie noch kein Konto, verschicken wir eine Einladung in deinem Namen — registriert sie sich später, wird daraus automatisch eine Kontaktanfrage.
  • Bestätigen: Eine Verbindung entsteht erst, wenn beide zustimmen. Eingehende Anfragen kannst du annehmen oder ablehnen.
  • Blockieren: Wer dich stört, den kannst du blockieren — er kann dir dann nicht mehr schreiben. Später jederzeit wieder entsperren.

Private Nachrichten & eigene Gruppen

  • Direktnachrichten: Klick in der Kontaktliste auf einen bestätigten Kontakt, um ihm direkt zu schreiben. Diese Unterhaltungen bleiben dauerhaft erhalten.
  • Eigene Gruppen: Über Neue Gruppe legst du einen privaten Gruppenchat an und holst Personen aus deinen Kontakten, Dojos oder Turnieren hinein. Der Ersteller ist Admin und kann über das Menü in der Kopfzeile Mitglieder verwalten (hinzufügen und entfernen) oder die Gruppe löschen. Jedes Mitglied kann die Gruppe jederzeit verlassen. Diese Gruppen sind vollständig privat — kein Ausrichter sieht sie.

Dojo-Kanäle

Gehörst du zu einem oder mehreren Dojos, hat jedes seinen festen „Alle"-Kanal. Alle Dojo-Mitglieder erscheinen zugleich als Kontakte — so bleibt ihr auch außerhalb eines Turniers in Verbindung.

Der Turnier-Chat

Jedes Turnier hat unter Turniere eigene Kanäle für die Beteiligten am Wettkampftag.

Wer Zugang hat: jedes Mitglied mit einer Rolle im Turnier — Wettkampfleitung, Scorer und Kampfrichter.

Die Rollen-Kanäle:

  • Alle — jedes Mitglied.
  • Wettkampfleitung — Owner, Admins und Co-Organisatoren.
  • Kampfrichter (intern) und Scorer (intern) — nur die jeweilige Gruppe. Die Wettkampfleitung liest hier nicht mit; Kampfrichter können sich ungestört beraten.
  • Kampfrichter & Leitung / Scorer & Leitung — für die Abstimmung mit der Leitung.
  • Mattenpersonal — Scorer und Kampfrichter gemeinsam.
  • Je Kampffläche eine Gruppe (z. B. „Tatami 1").

In der Kopfzeile jedes Kanals steht, wer mitliest — so ist immer klar, wie vertraulich ein Kanal ist.

Dein Dojo im Turnier: Bist du für ein Turnier gemeldet, bekommst du automatisch eine Gruppe mit den anderen Anmeldern deines Dojos in diesem Turnier. Du siehst dort nur die Leute deines eigenen Dojos — nicht die Organisations- oder internen Kanäle.

Der große Teilnehmer-Chat: Der Ausrichter kann einen Chat für alle Teilnehmer eines Turniers freischalten. Er ist freiwillig — du trittst selbst bei und kannst ihn jederzeit wieder verlassen; standardmäßig bist du nicht drin. (Freischalten: als Ausrichter im Turnier unter den Chat-Einstellungen.)

Durchsagen, Anhänge & KI

Durchsagen (nur Wettkampfleitung): Über Durchsage schickst du eine Ansage an alle. Sie erscheint bei jedem sofort als Popup, das erst mit „Gelesen" verschwindet, und geht zusätzlich als Push aufs Handy. Du siehst anschließend, wer sie gelesen hat und wer noch fehlt.

Anhänge: In Turnier-Kanälen kannst du Bilder und PDFs teilen (bis 10 MB) — etwa das Foto einer Wertungskarte. Ziehe die Datei ins Eingabefeld oder nutze die Büroklammer.

KI-Assistent: Ganz oben in der Kontaktliste findest du den KI-Assistenten — einen privaten Helfer für Fragen zu Turnier, Regeln und Ablauf, inklusive Turnier-Erstellung aus einem PDF. Diese Unterhaltung sieht nur du.

Benachrichtigungen: Neue Direktnachrichten, Gruppen-Nachrichten und Durchsagen melden sich in der Glocke — aber nur, wenn der betreffende Chat gerade nicht offen ist. Ein Klick bringt dich direkt zur Unterhaltung.

Turnier-Chat-Daten werden 90 Tage nach dem Turnier automatisch gelöscht. Persönliche Kontakte und Direktnachrichten bleiben dauerhaft erhalten.

Kapitel 27

Einen Lehrgang (Seminar) erstellen

Neben Turnieren kannst du auch Lehrgänge (Seminare) anbieten.

  1. Klicke auf Lehrgang erstellen.
  2. Trage Titel, Veranstalter/Ausrichter, Ort und Datum ein.
  3. Füge Trainer hinzu (mit Foto und Kurzvita) – bereits bekannte Trainer findest du über die Suche wieder.
  4. Lege fest, für welche Graduierungen (z. B. ab welchem Kyu/Dan) der Lehrgang gedacht ist.
  5. Trage im Schritt Zeitplan die Trainingseinheiten ein – pro Einheit Uhrzeit, Zielgruppe (Graduierung von/bis), optional eine Beschreibung (z. B. „Kata-Training") und die Halle / Ort.
  6. Optional kannst du die Ausschreibung als PDF hinterlegen.
  7. Zum Schluss veröffentlichen – oder als Entwurf speichern.

Veröffentlichte Lehrgänge erscheinen zusammen mit den Turnieren in der Übersicht und lassen sich nach Ort und Datum filtern.

Lehrgänge mit mehreren Hallen

Bei großen Lehrgängen trainieren zur selben Uhrzeit mehrere Graduierungsgruppen parallel in verschiedenen Hallen. Der Trainingsplan der Ausschreibung ist dann eine Tabelle aus Uhrzeit (Zeilen) und Halle (Spalten), mit einer eigenen Gruppe in jedem Feld.

Trage in diesem Fall jedes Feld als eigene Einheit ein: gleiche Uhrzeit, eigene Halle, eigene Graduierungsspanne. Lege keine Sammel-Einheit „alle Graduierungen" je Zeitzeile an – damit geht genau die Information verloren, wegen der die Teilnehmer den Plan überhaupt lesen.

Damit das zügig geht, übernimmt Zeitslot hinzufügen Uhrzeit und Halle der zuletzt erfassten Einheit desselben Tages; du änderst dann nur noch Halle und Graduierung.

Geht der Lehrgang über mehrere Tage, zeigt die Lehrgangsseite den Stundenplan als Raster: die Uhrzeit als Zeilen, die Lehrgangstage als Spalten – und je Halle ein eigenes Raster. So sieht ein Teilnehmer seine ganze Woche auf einen Blick, statt fünf Tageslisten nacheinander zu lesen. Jede Halle behält dabei alle Tagesspalten, auch wenn dort an einem Tag nichts stattfindet – nur so lassen sich die Hallen untereinander vergleichen.

Über den Umschalter oben rechts wechselst du zwischen Raster und Liste; auf dem Telefon ist die Liste die bequemere Ansicht. In der Liste ist der Stundenplan je Tag nach Hallen gegliedert, jede Halle mit eigener Überschrift. Hat ein Tag nur eine Halle – oder gar keine Angabe –, bleibt es bei der einfachen Liste ohne Überschrift. Eintägige Lehrgänge zeigen immer die Liste: Ein Raster mit einer einzigen Spalte wäre nur ein Rahmen darum.

Kapitel 28

Auf der Startseite suchen und filtern

Die Startseite listet Turniere, Lehrgänge und Dojos. Oben wählst du über die Reiter, was du sehen willst; darunter öffnet Filter die Feineinstellung.

Was sich filtern lässt

  • Suchfeld – Titel, Ort, Land, Ausrichter. Bei Lehrgängen auch der Trainername: „Pascal Senn" findet den Lehrgang, in dem er einer von acht Trainern ist, nicht nur den mit seinem Namen im Titel.
  • Standort & Umkreis – setze deinen Standort und ziehe den Regler. Einträge, bei denen kein Ort hinterlegt ist, lassen sich nicht in eine Entfernung umrechnen und fallen deshalb heraus; wie viele das sind, steht direkt unter dem Regler.
  • Status (Alle / Aktiv / Abgeschlossen) und Zeitraum (Wochenende, 30 Tage, 3 Monate) – bei Dojos ausgeblendet, sie haben kein Datum.
  • Tags und Stilrichtung – bei allen drei Arten, auch bei Dojos.
  • Trainer – bei Lehrgängen die Trainer der Veranstaltung, im Dojo-Reiter die Trainer der öffentlichen Trainingszeiten. Zur Auswahl stehen nur Trainer, die tatsächlich irgendwo eingetragen sind. Mehrere Trainer sind eine Oder-Suche: Es genügt, wenn einer davon dabei ist.
  • Eigene und Gemerkt – deine eigenen bzw. deine favorisierten Einträge; beide lassen sich kombinieren. Als „eigenes Dojo" gilt eines, das dir gehört oder in dem du eine Rolle hast.
  • Sortierung – Datum aufsteigend, absteigend oder zuletzt angelegt.

Turniere haben keine Trainer. Sobald du nach einem Trainer filterst, zeigt die Liste deshalb nur noch Lehrgänge und Dojos.

Blättern und Ansicht. Unten wählst du, wie viele Einträge je Seite erscheinen (12, 24, 48 oder 100) und blätterst durch das Ergebnis. Filter, Seite und Ansicht stehen in der Adresse: Du kannst eine gefilterte Ansicht verlinken oder als Lesezeichen ablegen, und der Zurück-Knopf des Browsers funktioniert wie erwartet. Die Kartenansicht zeigt immer alle Treffer, nicht nur die der aktuellen Seite.

Kapitel 29

Favoriten – Events merken

Interessante Turniere, Lehrgänge und Dojos kannst du dir als Favorit merken, um sie später schnell wiederzufinden und rechtzeitig erinnert zu werden. Dafür musst du angemeldet sein.

  • Tippe auf das Herz-Symbol – es erscheint auf den Kacheln, im Dashboard und auf der Detailseite. Ein erneuter Klick entfernt den Favoriten wieder.
  • Über den Filter Gemerkt in der Übersicht blendest du mit einem Klick nur deine favorisierten Einträge ein. Dieser Filter ist unabhängig vom Filter Eigene (der deine selbst erstellten Einträge zeigt) und lässt sich mit ihm kombinieren.
  • Im Dashboard findest du unter Meine Favoriten eine reine Ansicht deiner gemerkten Einträge. Vergangene Events werden dort automatisch ausgeblendet; ein Dojo bleibt stehen, solange es veröffentlicht ist – es hat keinen Termin, der vorbeigehen könnte.
  • Wird ein Turnier, ein Lehrgang oder ein Dojo gelöscht, verschwindet es auch aus deinen Favoriten.

Erinnerungen: Zu jedem gemerkten Event erhältst du rechtzeitig eine Erinnerung – als Benachrichtigung (Glocke) und per E-Mail. Für gemerkte Dojos gibt es keine Erinnerungen, weil es dort keinen Termin gibt, an den zu erinnern wäre:

  • 5 Tage vor dem Start eines Turniers oder Lehrgangs,
  • 5 Tage vor dem Meldeschluss eines Turniers (nur bei Turnieren mit Anmeldung).

Die E-Mail-Erinnerungen kannst du jederzeit unter Einstellungen → Benachrichtigungen abschalten. Die Hinweise im Glocken-Menü bleiben davon unberührt.

Kapitel 30

Benachrichtigungen im Blick behalten

Oben in der Leiste findest du das Glocken-Symbol. Dort sammeln sich wichtige Hinweise, z. B.:

  • neue Anmeldungen für dein Turnier,
  • anstehende Turnierstarts,
  • Erinnerungen an gemerkte Events (Start bzw. Meldeschluss rückt näher),
  • eingegangene Auszahlungen,
  • Antworten auf deine Kampfrichter-Einladungen (angenommen oder abgelehnt),
  • eigene Einladungen als Kampfrichter,
  • Erinnerungen (z. B. Auslosung noch nicht veröffentlicht).

Du kannst Meldungen als gelesen markieren oder entfernen. Gruppierte Hinweise (etwa offene Zahlungen) lassen sich aufklappen. E-Mail-Benachrichtigungen zu Favoriten steuerst du unter Einstellungen → Benachrichtigungen.

Browser-Benachrichtigungen aktivieren (Push)

Das Glocken-Symbol zeigt Hinweise nur, solange die Seite geöffnet ist. Damit dich wichtige Ereignisse auch bei geschlossenem Tab erreichen – als echte Benachrichtigung deines Betriebssystems –, aktiviere die Browser-Benachrichtigungen. Der Haupt-Schalter entscheidet, ob dieses Gerät überhaupt Push bekommt; die Aktivierung gilt pro Gerät und Browser. Darunter kannst du zusätzlich einzelne Kategorien abschalten – siehe „Welche Benachrichtigungen du bekommst".

Auf dem iPhone / iPad (iOS)

Auf iOS funktionieren Push-Benachrichtigungen nur, wenn du die App zuvor auf den Home-Bildschirm gelegt hast (Vorgabe von Apple, ab iOS 16.4).

  1. Öffne die Seite in Safari (nur dort geht „Zum Home-Bildschirm").
  2. Tippe auf das Teilen-Symbol und wähle „Zum Home-Bildschirm" → Hinzufügen.
  3. Starte die App über das neue Home-Icon (nicht mehr aus Safari) und melde dich an.
  4. Öffne Einstellungen → Benachrichtigungen und schalte Browser-Benachrichtigungen ein.
  5. Bestätige den iOS-Dialog mit Erlauben.

Auf Android

  1. Öffne die Seite in Chrome und melde dich an. (Optional für ein App-Gefühl: über das ⋮-Menü „App installieren".)
  2. Öffne Einstellungen → Benachrichtigungen und schalte Browser-Benachrichtigungen ein.
  3. Bestätige den Browser-Dialog mit Zulassen.

Auf dem Computer (Chrome, Edge, Firefox, Safari)

  1. Öffne Einstellungen → Benachrichtigungen und schalte Browser-Benachrichtigungen ein.
  2. Bestätige den Browser-Dialog mit Zulassen.

Danach bekommst du u. a. eine Benachrichtigung, wenn eine Auslosung veröffentlicht wird, sich ein neues Dojo anmeldet, jemand eine Einladung annimmt oder ablehnt oder eine Stripe-Auszahlung unterwegs ist. Bist du selbst als Kampfrichter eingeladen, erreichen dich Push-Nachrichten, wenn sich der Zeitplan oder deine Pool-Einteilung ändert – und am Vortag des Turniers eine Erinnerung mit Beginn und Pool.

Du kannst den Schalter jederzeit wieder ausschalten – die Anmeldung wird dann sofort entfernt.

Lässt sich der Schalter nicht einschalten? Auf dem iPhone muss die App vom Home-Icon geöffnet sein (Schritt 3). Steht „nicht unterstützt" oder ein Hinweis zum Freigeben, wurden Benachrichtigungen zuvor blockiert – gib sie in den Website-Einstellungen deines Browsers für Tourna Event wieder frei und versuche es erneut.

Welche Benachrichtigungen du bekommst

Unter dem Haupt-Schalter stehen vier Kategorien. Alle sind zunächst an – du musst nichts einstellen, wenn dir das recht ist. Wer aber zum Beispiel während eines Turniers keine Durchsagen mehr aufs Handy will, schaltet gezielt diese eine Kategorie ab und behält alles Übrige:

KategorieWas darin steckt
DurchsagenMitteilungen des Veranstalters während des Turniers.
Zeitplan & WettkampfAuslosung veröffentlicht oder geändert, Zeitplan, Verzögerungen, Aufstellungsänderungen, Startnummern, Ergebnisse.
ErinnerungenWenn ein Turnier, ein Lehrgang oder ein Training bald beginnt oder der Meldeschluss naht. Dazu die Kampfrichter-Erinnerung am Vortag.
OrganisatorischesEinladungen (Verband, Kader, Kampfrichter, Dojo), Rollen und Eigentümerschaft, Zahlungen und Auszahlungen sowie Hinweise für Veranstalter.

Die Einstellung gilt für dein Konto, nicht pro Gerät: Schaltest du die Durchsagen am Handy ab, bleiben sie auch am Rechner aus. Ein abgeschalteter Bereich verschwindet nur aus den Push-Benachrichtigungen – im Glocken-Menü und per E-Mail erreichen dich die Meldungen weiterhin.

Die Kategorie-Schalter lassen sich erst bedienen, wenn der Haupt-Schalter an ist. Ohne Abo hätten sie nichts zu filtern.

Bekommst du zu viel? In aller Regel reicht es, Durchsagen und Zeitplan & Wettkampf abzuschalten – das sind die beiden Bereiche, die während eines laufenden Turniers am häufigsten senden. Einladungen und Zahlungen kommen dagegen nur selten und betreffen dich meist direkt.

Kapitel 31

KI-Integration (MCP) einrichten

Du kannst KI-Assistenten wie Claude, ChatGPT oder Cursor direkt mit Tourna Event verbinden. Dann erledigst du Aufgaben im Gespräch – z. B. „Zeige mir meine Turniere" oder „Lege eine neue Disziplin an" – ohne dich durch die Menüs zu klicken. Die Einrichtung findest du unter Einstellungen → KI-Integration (MCP) und dauert drei Schritte.

Schritt 1 – Zugangs-Schlüssel (API-Key) erstellen

Gib dem Schlüssel einen Namen (z. B. „Claude Desktop") und klicke auf Key erstellen. Der Schlüssel wird nur einmal angezeigt – kopiere ihn sofort und bewahre ihn sicher auf.

Schritt 2 – Konfiguration für dein Tool kopieren

Wähle den Reiter für dein Programm – das Format unterscheidet sich je nach Tool:

  • Claude Desktop / Cursor (auch Cline, Claude Code): Standardformat.
  • VS Code (GitHub Copilot): eigenes Format.
  • Windsurf: eigenes Format.

Kopiere den angezeigten Block in die genannte Konfigurationsdatei – der passende Dateipfad steht direkt darunter.

claude_desktop_config.json
{
  "mcpServers": {
    "tourna-event": {
      "type": "http",
      "url": "https://tournaevent.com/api/mcp",
      "headers": {
        "Authorization": "Bearer te_live_••••••••"
      }
    }
  }
}

Schritt 3 – Tool neu starten

Starte dein KI-Programm einmal komplett neu. Danach stehen die Tourna-Event-Funktionen direkt im Chat zur Verfügung. Zum Testen fragst du z. B.: „Zeige mir meine Turniere".

ChatGPT und claude.ai (im Browser)

Hier brauchst du keinen Konfigurationsblock. Trage einfach die Adresse https://tournaevent.com/api/mcp als „Connector" ein – die Anmeldung läuft dann über deinen normalen Tourna-Event-Login. Hinweis: Bei ChatGPT sind schreibende Aktionen je nach Tarif freigeschaltet.

Sicherheit: Dein Schlüssel gibt Zugriff auf deine Turnierdaten. Teile ihn nicht und widerrufe ihn in den Einstellungen, falls er in falsche Hände gerät.

Kapitel 32

Dein Athletenprofil

Wenn dich dein Dojo zu einem Turnier anmeldet, kannst du optional ein eigenes Athletenprofil erhalten – damit siehst du selbst, an welchen Turnieren du angemeldet bist, auch wenn die Anmeldung über dein Dojo lief.

Starter aus dem Dojo übernehmen

Meldest du für dein Dojo, musst du bekannte Namen nicht abtippen: „Aus Dojo übernehmen" über der Starterliste zeigt alle Personen deines Dojos. Ein Tipp darauf füllt das Formular; gepflegte Angaben sind danach gesperrt, fehlende trägst du nach.

In der Liste stehen auch Personen ohne Konto – bei Kindern der Normalfall. Zwei Hinweise können unter einem Namen erscheinen:

  • Kein Profil – die Person pflegt ihre Daten nicht selbst. Kein Mangel, nur eine Erklärung, warum unten vielleicht etwas fehlt.
  • Unvollständig: … – so heißen die Pflichtangaben, die dem Starter noch fehlen, etwa Alter oder Geschlecht.

Übernehmen kannst du in beiden Fällen. Was fehlt, ergänzt du im Formular. Damit es beim nächsten Mal schon dasteht, lohnt es sich, die Angabe gleich auch im Dojo unter Personen nachzutragen.

Für Dojos: E-Mail beim Melden hinterlegen

Beim Anlegen eines Starters kannst du optional dessen E-Mail-Adresse angeben – in jedem Alter. Sie verknüpft den Starter mit einem persönlichen Athletenprofil und ermöglicht später die Aufnahme in die Jahresrangliste. Sobald du eine E-Mail einträgst, bestätigst du per Häkchen, dass der Starter (bzw. die Erziehungsberechtigten) damit einverstanden ist.

Bei Minderjährigen entscheiden die Erziehungsberechtigten. In der öffentlichen Jahresrangliste darf statt des Namens ein Pseudonym stehen (im Athletenprofil unter „Sichtbarkeit"); beim Turnier selbst wird immer der echte Name verwendet – Startlisten und Urkunden brauchen ihn.

Für Athleten: Profil beanspruchen

Rufe die Seite „Athletenprofil" auf und gib die E-Mail-Adresse an, mit der dich dein Dojo gemeldet hat. Du erhältst einen Anmeldelink per E-Mail – erst nach dem Klick darauf sind deine Daten sichtbar. So kann niemand mit einer fremden E-Mail-Adresse deine Anmeldungen einsehen.

Danach findest du unter „Meine Turniere" alle deine Anmeldungen über alle Dojos und Turniere hinweg – jeweils mit Datum, Status und Startnummer.

Wann und wo starte ich?

Sobald die Wettkampfleitung den Zeitplan veröffentlicht, steht unter „Meine Turniere" bei jeder deiner Disziplinen direkt Startzeit und Fläche (z. B. „Kata Einzel · 10:20 · Tatami 2"). Vorher siehst du nur die Disziplin.

Darüber hinaus wirst du aktiv benachrichtigt – über Push und das Glocken-Menü:

  • Zeitplan steht: Wird der Zeitplan veröffentlicht, bekommst du eine Nachricht.
  • Etwas verschiebt sich: Ändern sich Startzeit oder Fläche, informiert dich eine „Zeitplan geändert"-Nachricht – nur zu den betroffenen Disziplinen.
  • 30 Minuten vorher: Kurz bevor es losgeht, erinnert dich eine Nachricht per Push und im Turnier-Chat („Du bist gleich dran – Kata Einzel um 10:20 · Tatami 2").

Auch die anmeldende Person deines Dojos und benannte Betreuer erhalten diese Hinweise, damit am Wettkampftag niemand einen Aufruf verpasst.

Zusätzlich per E-Mail? Standardmäßig laufen die Hinweise über Push und die Glocke. Möchtest du bei der Veröffentlichung des Zeitplans zusätzlich eine E-Mail, aktiviere im Athletenprofil den Schalter „Zeitplan-E-Mails erhalten".

Deine letzte Prüfung

Bist du Person in einem Dojo, das seinen Trainingsbetrieb hier führt, siehst du im Profil deine letzte Prüfung – eine Zeile je Dojo, mit deiner aktuellen Graduierung. Zwei Mitgliedschaften heißen zwei Zeilen: Die Prüfungshistorie gehört jeweils dem Verein, der sie abgenommen hat.

Fehlt eine Prüfung, kannst du sie selbst nachtragen. Sie bleibt dann als unbestätigt gekennzeichnet und zieht deine Graduierung im Profil nicht nach – bestätigen kann sie nur dein Dojo. Das ist Absicht: An dem Datum hängen Wartezeit und Betrachtungszeitraum für die nächste Prüfungsreife, und die soll keine Selbstauskunft sein.

Datenschutz: du behältst die Kontrolle

  • Jahresrangliste abwählen: Über den Schalter im Profil kannst du deiner Aufnahme in die öffentliche Jahresrangliste jederzeit widersprechen.
  • Profil löschen: Du kannst deine Identität und die Verknüpfung zu deinen Anmeldungen vollständig entfernen. Die Meldungen deines Dojos bleiben davon unberührt.

Nur mit E-Mail: Ohne hinterlegte E-Mail-Adresse entsteht kein Athletenprofil und keine Ranglisten-Aufnahme. Die Angabe ist immer freiwillig.

Kapitel 33

Termine in deinen Kalender

Jedes Turnier und jeder Lehrgang lässt sich in deinen eigenen Kalender übernehmen – Apple Kalender, Google Kalender, Outlook. Auf der Detailseite findest du dafür den Knopf „Zum Kalender hinzufügen".

Herunterladen oder abonnieren – der Unterschied zählt

Im Dialog stehen zwei Wege nebeneinander, und sie verhalten sich unterschiedlich:

  • Herunterladen legt den Termin einmalig ab. Verschiebt sich später eine Startzeit, erfährst du davon nichts.
  • Abonnieren trägt deinen Kalender selbst nach. Du richtest die Adresse einmal ein – danach passiert es von allein. Ändert der Veranstalter etwas, ändert es sich bei dir.

Für ein Turnier, das noch Wochen entfernt ist, ist das Abo fast immer die richtige Wahl.

Abgesagte Termine verschwinden nicht. Fällt ein Training oder eine Disziplin aus, bleibt der Eintrag stehen und wird als abgesagt markiert. Ein einfach gelöschter Termin bliebe in vielen Kalender-Programmen trotzdem stehen – und du stündest vor verschlossener Tür.

Was zu dir passt

Bist du angemeldet und hast Geburtstag, Graduierung und Geschlecht im Profil gepflegt, hebt die Seite hervor, was zu dir passt: die passenden Disziplinen eines Turniers, die passenden Einheiten eines Lehrgangs, die passenden Trainingszeiten eines Dojos.

Drei Zustände sind dabei zu unterscheiden:

  • Passt zu dir – Alter, Geschlecht und Graduierung stimmen.
  • Passt · Gewicht offen – alles stimmt bis auf eine Angabe, die die Plattform nicht hat: dein Körpergewicht steht nicht im Profil. Bei Gewichtsklassen kannst nur du entscheiden, ob die Klasse zutrifft.
  • Alles Übrige bleibt normal sichtbar. Nichts wird ausgeblendet – wer einen Start verpasst, weil die Seite ihn verschwiegen hat, verliert mehr als wer eine Zeile zu viel liest.

Fehlt eine Angabe im Profil, sagt die Seite dir, welche – statt nur „Profil unvollständig" zu melden.

Bei Lehrgängen entscheidet allein der Gürtelbereich. Die einzelnen Einheiten tragen keine Alters- oder Geschlechtsangabe; feiner lässt sich dort nicht prüfen.

Dein Abo-Schlüssel

Damit dein Kalender deine Termine bekommt und nicht nur den Rahmentermin, hängt an der Abo-Adresse ein persönlicher Schlüssel. Du findest ihn im Profil unter Athlet → Kalender-Abo.

  • Der Schlüssel ist ein Geheimnis: Wer ihn kennt, sieht deine Termine. Gib ihn nicht weiter.
  • Versehentlich weitergegeben? Neuen Schlüssel erzeugen – der alte wird sofort ungültig. Bestehende Abos musst du danach neu einrichten.
  • Jedes Gerät kann einen eigenen Eintrag haben. So verlierst du beim Widerruf eines verlorenen Handys nicht auch das Familien-Abo im Google-Kalender.

Der Dojo-Kalender

Der Kalender deines Dojos ist nicht öffentlich – er kann interne Vereinstermine und nicht-öffentliche Trainingszeiten enthalten. Du abonnierst ihn im Mitgliederbereich, nicht auf der öffentlichen Dojo-Seite.

Die Filter oben im Kalender wirken auf beides – auf die Ansicht und auf das Abo. Was du siehst, ist also auch das, was in deinem Kalender landet:

FilterZeigt
Allesden kompletten Kalender des Dojos
Meine Trainingszeitennur, was zu deinem Alter und Grad passt
Wo ich Trainer binnur deine eigenen Zuständigkeiten
Nur VeranstaltungenFeiern, Prüfungen, Turniere

Wählst du mehrere, werden sie zusammengezählt, nicht geschnitten: Ein Termin erscheint, sobald er zu einem der Filter passt. Für einen Trainer, der selbst noch trainiert, ist genau das der Normalfall.

Turniere und Lehrgänge, die euer Dojo selbst veranstaltet, stehen ohne weiteres Zutun im Kalender – für alle, ungefiltert. Ein Turnier des eigenen Vereins geht auch die an, die nicht starten, sondern beim Kampfrichtern oder Aufbau helfen.

Kapitel 34

Dein Dojo verwalten

Neben Turnieren kannst du in Tourna Event auch den Trainingsbetrieb deines Dojos führen: Wochenplan, Gruppen, Anwesenheit, Prüfungen und einen Vereinskalender. Du findest den Bereich über Profil → Dojos → Dojo öffnen. Gehörst du auch einem Verband an, heißt der Navigationspunkt Dojos/Verband und führt beide Bereiche zusammen.

Ein Dojo anlegen

Du legst ein Dojo über Profil → Dojos → Dojo hinzufügen an. Suche zuerst nach dem Namen — sehr wahrscheinlich gibt es euer Dojo schon, weil jemand anders es angelegt hat. Erst wenn nichts passt, wählst du Neues Dojo anlegen.

Das Formular fragt bewusst wenig ab: Namen eintippen, Adresse suchen, fertig. Ort, Land, Straße, Hausnummer, Postleitzahl und die Koordinaten kommen aus der Auswahl und lassen sich danach noch von Hand korrigieren.

Der Ort lässt sich nicht eintippen — er kommt ausschließlich aus der Adresssuche, und ohne Auswahl bleibt „Dojo anlegen" ausgegraut. Das ist Absicht: Ein getippter Ort kann sich vertippen oder frei erfunden sein, und der Ort entscheidet mit darüber, ob euer Dojo als Dublette erkannt und ob es in der Umkreissuche gefunden wird. Die Suche findet Einrichtungen, Straßenanschriften und Orte — weltweit, auch eine angemietete Schulturnhalle.

Wer anlegt, ist Eigentümer. Du musst dafür nichts eintragen; das Dojo gehört ab dem Speichern dir. Führt jemand anders den Verein, übergibst du es später in den Stammdaten über Eigentum übertragen — die Person bekommt eine Benachrichtigung und tritt an deine Stelle.

Alles Weitere — Bilder, Beschreibung, Webseite, Beiträge, Stilrichtungen, Verbände und Trainer — trägst du später in den Stammdaten nach. Nichts davon ist zum Anlegen nötig, und alles erscheint danach auf eurer öffentlichen Dojo-Seite.

Die Übersicht – was noch fehlt

Der erste Reiter ist die Übersicht. Ganz oben steht die Karte Dojo-Profil mit einem Prozentwert: wie vollständig eure Stammdaten sind. Darunter stehen die offenen Punkte als anklickbare Kacheln – ein Tipp darauf springt in genau den Abschnitt, in dem das Feld steht. Du musst also nicht suchen, wo „Kopfbild" oder „USt-IdNr." wohnt.

Warum das mehr ist als Ordnungsliebe: Adresse, Beschreibung, Bilder und Links fließen direkt in eure öffentliche Dojo-Seite – und damit in das, was Suchmaschinen von euch finden. Ein Dojo mit drei gepflegten Bildern und einem Beschreibungstext wird gefunden, eines mit nur einem Namen nicht.

Was zum Veröffentlichen zwingend ist – Name, Ort, E-Mail der Dojoleitung und mindestens eine öffentliche Trainingszeit – steht dabei immer vorn und trägt den Vermerk Pflicht. Alles andere ist Kür und in beliebiger Reihenfolge nachholbar. 100 % zeigt die Karte erst, wenn wirklich nichts mehr offen ist.

Darunter stehen vier Kennzahlen (Personen, Gruppen, Termine dieser Woche, offene Anträge), die Trainings der laufenden Woche, eure Events und die Stammdaten in sechs Kurzkarten – jede mit einem eigenen Bearbeiten, das ebenfalls direkt in den passenden Abschnitt führt.

Die Karte Dojo-Profil sieht nur, wer die Stammdaten bearbeiten darf. Einem Trainer eine Aufgabenliste hinzustellen, die er nicht abarbeiten kann, wäre kein Hinweis, sondern ein Vorwurf.

Stammdaten in sechs Abschnitten

Der Reiter Stammdaten ist in sechs Abschnitte geteilt, die links stehen:

AbschnittWas darin steht
BasisName, öffentliche Adresse, Webseite, Social Media, Probetraining und Beitrag
Profil & DarstellungStilrichtungen, Verbände, Beschreibung, Profilbild, Kachel und Kopfbild
Standort & HallenAnschrift, Hallen, Check-in-Aushang
Team & RechteDojoleitung, Telefon, Trainer, Eigentum übertragen
Ferien & SchließzeitenLand, Region, Ferienquelle, Vorgabe für Trainingszeiten
AbrechnungRechnungsanschrift

Neben jedem Abschnitt sitzt ein Punkt: grün, wenn dort nichts offen ist, rot, wenn etwas fehlt. Denselben Vollständigkeitswert wie auf der Übersicht findest du unter der Navigation wieder – es ist dieselbe Rechnung, nicht eine zweite.

Gezeigt wird immer nur ein Abschnitt. Unten klebt eine Leiste mit Verwerfen und Speichern; sie gehört zum Abschnitt, den du gerade siehst. Hast du ungespeicherte Änderungen und wechselst den Abschnitt, fragt die App nach.

Bei Abrechnung, bei den Hallen und beim Check-in-Aushang fehlt die Leiste. Das ist kein Fehler: Diese drei speichern von selbst – die Rechnungsanschrift, sobald du ein Feld verlässt, Hallen und Aushang je Eintrag. Wo keine Leiste steht, ist bereits gespeichert.

Jeder Abschnitt hat eine eigene Adresse. Der Verweis …/dashboard/dojos/dein-dojo?tab=master&section=ferien führt direkt zu den Ferien – praktisch, wenn du jemandem sagen willst, wo etwas einzutragen ist.

Adressen außerhalb Deutschlands

Die Adressfelder sind nicht auf Deutschland zugeschnitten. Das Land wählst du aus einer Liste aller Staaten; angezeigt wird es immer in deiner Sprache, egal in welcher es eingetragen wurde. Dazu gibt es ein optionales Feld Bundesland / Region für Bundesland, Kanton, Provinz oder US-Staat — für deutsche Adressen selten nötig, für amerikanische oder kanadische dagegen der Unterschied zwischen einer vollständigen und einer unbrauchbaren Anschrift. Die Adresssuche füllt es mit.

Die Postleitzahl ist nur dort Pflicht, wo es überhaupt eine gibt. Länder ohne PLZ-System — etwa Katar, Hongkong oder Ghana — blockieren damit weder die Stammdaten noch die Turnier-Anmeldung. Buchstaben sind erlaubt, britische und kanadische Postleitzahlen enthalten welche.

Rechnungsanschrift

Damit dein Dojo sich für ein Turnier anmelden kann, braucht es eine Rechnungsanschrift: Name, Straße, PLZ, Ort und Land. Du trägst sie unter Stammdaten → Abrechnung ein.

Sie hängt am Dojo, nicht an der Person, die gerade meldet. Rechnungsempfänger ist der Verein — und wenn zwei Admins sie getrennt pflegen müssten, hinge es beim nächsten Turnier davon ab, wer sich einloggt. Einmal eingetragen gilt sie für alle Anmeldungen des Dojos.

Meistens ist es dieselbe Adresse wie oben, deshalb steht der Schalter Entspricht der Dojo-Adresse von vornherein an. Er leitet die Rechnungsanschrift aus der Dojo-Adresse ab, statt sie zu kopieren: Zieht der Verein um, zieht der Beleg mit. Habt ihr ein Postfach oder sitzt der Kassenwart woanders, schaltest du ihn aus und trägst eine eigene Anschrift ein.

Im Anmelde-Assistenten steht dieselbe Karte in Schritt 1 – du musst also nicht erst woanders hin. Fehlt etwas, kommst du nicht zum nächsten Schritt, und es steht dabei, welches Feld fehlt.

Meldest du ohne zentrales Dojo – etwa als Einzelperson –, gilt stattdessen deine persönliche Rechnungsanschrift. Sie steht an derselben Stelle im Anmelde-Assistenten.

Öffentliche Adresse

Ein veröffentlichtes Dojo hat eine eigene Seite, die jeder aufrufen kann — unter einer Adresse wie tournaevent.com/dojo/karate-dojo-koeln. Den letzten Teil bestimmst du selbst: beim Anlegen und später jederzeit unter Stammdaten → Basis. Beim Tippen prüft die App sofort, ob die Adresse noch frei ist.

Beim Anlegen schlägt sie dir einen Vorschlag aus Name und Ort vor, solange du das Feld nicht selbst anfasst. Bei einem bestehenden Dojo bleibt die Adresse dagegen stehen, auch wenn du den Namen änderst. Das ist Absicht: Deine Adresse steht auf Flyern, auf der Vereinsseite und in Suchmaschinen. Würde sie bei jeder Namenskorrektur mitwandern, liefen all diese Verweise ins Leere. Änderst du sie bewusst, gilt dasselbe — die alte Adresse funktioniert danach nicht mehr.

Auf der öffentlichen Seite stehen deine Trainingszeiten in zwei Ansichten, Raster und Liste — dieselben wie im Dashboard, voreingestellt ist das Raster. Darunter zeigt ein Trainer-Bereich, wer bei euch unterrichtet.

Dort erscheint, wer im Wochenplan als Trainer einer öffentlichen Trainingszeit eingetragen ist — die Rolle „Trainer" allein genügt also nicht, die Zuordnung zur Trainingszeit macht es. Ein Trainer-Profil ist optional: Wer eines hat, wird mit Bild gezeigt und darauf verlinkt; wer keines hat, steht schlicht mit Namen da. Ein Trainer-Profil legt jede Person selbst in ihrem Profil an — die Karte fragt „Gibst du Training oder Lehrgänge?" und meint beides, nicht nur Lehrgänge.

Was hier steht, ist öffentlich. Der Bereich zeigt genau die Namen aus deinem Wochenplan, auch frei eingetippte. Wer nicht genannt werden soll, gehört nicht ins Trainerfeld einer öffentlichen Trainingszeit.

Kontaktangaben

Drei Angaben erscheinen auf der öffentlichen Seite: Webseite, Name der Dojoleitung und Telefon. Alle drei sind freiwillig.

Die Webseite steht unter Stammdaten → Basis, denn sie gehört dem Verein — ein Vorstandswechsel ändert die Adresse nicht. Name und Telefon stehen unter Stammdaten → Team & Rechte, bei der Dojo-Leitung. Bei der Webseite genügt www.dein-dojo.de; das https:// ergänzt die App. Die Telefonnummer schreibst du so, wie du sie diktieren würdest — +49 221 1234567 oder 0221 / 12 34 56, beides ist recht.

Den Namen der Dojoleitung trägst du hier auch dann ein, wenn sie kein Konto auf der Plattform hat. Ohne ihn stünde auf deiner öffentlichen Seite eine E-Mail-Adresse ohne jeden Namen daneben.

Beschreibung und Gebühren

Unter Stammdaten → Profil & Darstellung stellst du dein Dojo mit einer Beschreibung vor — Stilrichtung, Geschichte, wer bei euch trainiert. Der Editor ist derselbe wie beim Turnier und beim Lehrgang: Fett, Listen, Überschriften und Links sind möglich. Im selben Abschnitt stehen Stilrichtungen und Verbände sowie die drei Bilder (Profilbild, Kachel, Kopfbild).

Unter Stammdaten → Basis stehen zwei Gebühren, beide freiwillig: Probetraining und Beitrag. Sie sind Freitext, weil ein Vereinsbeitrag selten eine einzelne Zahl ist — „30 € / Monat, Kinder 20 €" oder „ab 25 €" schreibst du genau so hin, und ein Probetraining ist meistens schlicht „kostenlos".

Was leer bleibt, erscheint gar nicht. Pflegst du keine Gebühr, steht auf der öffentlichen Seite auch nichts dazu — kein „auf Anfrage", kein Gedankenstrich. Ein Platzhalter wäre eine Aussage, die du nie getroffen hast.

Wochenplan und Rhythmus

Lege je Trainingszeit Wochentag, Uhrzeit, Alters- und Graduierungsfenster sowie die Trainer an. Nicht jede Zeit findet wöchentlich statt – du kannst auch „alle zwei Wochen" oder „jeder erste Mittwoch im Monat" hinterlegen. Wöchentliche Zeiten brauchen dafür nichts: Das ist der Normalfall und wird nicht eigens markiert.

Änderst du später den Rhythmus, wirkt das sofort auf noch unberührte Termine. Termine, an denen bereits Anwesenheit erfasst wurde, bleiben erhalten und werden als „außerhalb der aktuellen Regel" gekennzeichnet – deine erfassten Daten gehen nie durch eine Regeländerung verloren.

Trainer wählst du aus. Im Feld Trainer stehen alle Personen deines Dojos, die ein Konto mit Trainer- oder Admin-Rolle haben, dazu die Dojoleitung. Wer kein Konto hat, wird über „Name eintippen …" als Freitext erfasst – eine Rolle setzt schließlich ein Konto voraus. Die Auswahl ist eine reine Zuordnung und vergibt keine Rechte: Wer Anwesenheit erfassen oder Termine übersteuern darf, entscheidest du weiterhin über die Trainer-Rolle im Personen-Reiter.

Gilt ab. Eine neu angelegte Trainingszeit gilt ein Jahr rückwirkend. Trägst du deinen Wochenplan neu ein, kannst du die zurückliegende Saison also sofort nachpflegen, statt bei null anzufangen. Das Datum steht als „Gilt ab" im Dialog und lässt sich ändern – etwa auf den Tag, an dem die Gruppe tatsächlich gestartet ist. Für die Beteiligungsquoten ist die Rückdatierung folgenlos: Termine ohne jede Erfassung zählen weder als besucht noch als versäumt.

Personen und Mitglieder

Der Bereich Personen führt beides in einer Liste: Menschen im Trainingsbetrieb und Konten mit Verwaltungsrollen. Wer ein Konto hat, trägt seine Rollen (Betreuer, Trainer, Admin) direkt in der Zeile. Wer keins hat – etwa ein achtjähriges Kind – steht trotzdem vollwertig im Roster, denn an dieser Zeile hängen Anwesenheit, Gruppen und Prüfungen.

Über der Liste stehen Filter mit Zähler: Alle, Ohne Konto, Trainer, Ohne Personen-Zeile, Inaktiv > 1 Jahr. Die Zahl steht an der Pille, bevor du klickst – sie beantwortet die Frage, die überhaupt zum Filtern führt („sind da welche?"). Gezählt wird immer über den ganzen Bestand, nicht über die angezeigte Seite; sonst änderte sich die Zahl beim Blättern, ohne dass sich etwas geändert hätte.

In jeder Zeile steht außerdem Letztes Training – das jüngste Datum, an dem die Person als anwesend oder verspätet erfasst wurde. Ein Strich heißt „nie erfasst", und das ist nicht dasselbe wie „war nie da": Vielleicht wurde die Gruppe nie abgehakt. Sichtbar ist die Angabe für Trainer und Dojoleitung, dazu jede Person bei sich selbst.

Sind Mitglieder noch keine Personen, bietet dir die Liste „Alle übernehmen" an. Ohne Personen-Zeile tauchen sie in Anwesenheit, Gruppen und Prüfungen nicht auf. Diese Konten stehen gesammelt am Anfang der ersten Seite, nicht zwischen den übrigen Namen.

Gibt es zu einem Konto schon eine Person mit ähnlichem Namen, wird nichts angelegt. Statt dessen fragt die Liste nach: Verknüpfen – dann bekommt die vorhandene Person das Konto und behält ihre ganze Historie – oder Trotzdem anlegen, wenn es doch zwei verschiedene Menschen sind. Das kommt öfter vor, als man denkt: Ein Buchstabe Unterschied im Nachnamen genügt, damit dieselbe Person zweimal im Roster steht.

Zwei Zeilen für denselben Menschen zusammenführen

Steht jemand doppelt in der Liste, führst du die beiden Zeilen über Zusammenführen an der Personen-Zeile zusammen. Der Dialog geht in drei Schritten vor:

  1. Zweite Person wählen. Namensähnliche stehen oben. Gefiltert wird nicht – nach einer Heirat oder einem Tippfehler im Vornamen ähneln sich die Namen gerade nicht, und über die Suche findest du auch diese Zeile.
  2. Richtung festlegen und Vorschau lesen. Du bestimmst, welche Zeile bleibt. Die Vorschau zeigt, wie viele Anwesenheitseinträge, Prüfungen und Gruppen umziehen – und welche Einträge dabei verworfen werden, weil es sie an beiden Zeilen gibt (etwa dieselbe Trainingseinheit zweimal erfasst). Dort gewinnt immer die bleibende Zeile.
  3. Bestätigen. Beide Namen stehen im Klartext da.

Leere Felder der bleibenden Zeile werden aus der anderen aufgefüllt – Geburtsdatum, Erziehungsberechtigte, Konto. Beim Eintrittsdatum gewinnt das frühere: Der Eintritt ins Dojo ist ein Fakt über den Menschen, nicht über die Zeile. Zwei Notizen werden aneinandergehängt, statt eine zu verwerfen. Die Einwilligung zur Datenverarbeitung wird nicht vererbt – sie gehört der Person, nicht der Verwaltung.

[!WARNING] Das Zusammenführen lässt sich nicht rückgängig machen. Deshalb die Vorschau: Lies sie, bevor du bestätigst. Was dort unter „Wird verworfen" steht, ist danach weg.

Haben beide Zeilen ein Konto, lehnt die App ab. Das sind im Regelfall zwei verschiedene Menschen. Ist wirklich eine Zuordnung falsch, löst du sie zuerst an der betroffenen Person – danach lässt sich zusammenführen.

Hat eine Person kein Konto, obwohl das Konto längst Mitglied im Dojo ist, brauchst du kein Zusammenführen: An der Zeile steht „Konto verknüpfen", und das bindet es unmittelbar an.

Zusammenführen und Verknüpfen dürfen Eigentümer und Dojo-Admins. Trainer nicht – beides greift unwiderruflich in die Trainingshistorie eines anderen Menschen ein.

Im Personen-Dialog steht „Mitglied seit". Das Datum ist mehr als eine Notiz: Solange es keine eingetragene Prüfung gibt, beginnt ab hier der Zeitraum, über den die Beteiligung gerechnet wird. Übernimmst du Bestandsdaten, lohnt es sich, das Datum richtig zu setzen.

Geburtsdatum und „Mitglied seit" wählst du im Kalender. Weil ein Geburtsjahr weit zurückliegen kann, stehen dort Jahr und Monat als Auswahlliste über dem Kalenderblatt – du springst also direkt auf 1974, statt Monat für Monat zurückzublättern.

Geschlecht ist freiwillig und für den Trainingsbetrieb ohne Bedeutung – Anwesenheit, Gruppen und Prüfungen brauchen es nicht. Gebraucht wird es erst bei der Turnier-Anmeldung: Dort ist es Pflichtangabe jedes Starters. Wer es hier einmal pflegt, tippt es nicht bei jeder Anmeldung erneut.

Personen aus einer Liste importieren

Kommt dein Verein neu dazu, steht die Mitgliederliste meist in Excel oder im Export eures Verbands. Statt sie abzutippen, lädst du sie hoch: Personen → CSV importieren.

Lade dir zuerst die Vorlage herunter. Sie enthält die Kopfzeile und eine Beispielzeile, an der du siehst, wie Datum und Graduierung geschrieben werden. Pflicht sind nur Vorname und Nachname – alles Weitere kannst du weglassen. Spalten, die die App nicht kennt (Beitragsklasse, Bankverbindung), stören nicht; sie werden übergangen.

Nach der Auswahl der Datei siehst du zuerst eine Vorschau. Gespeichert wird noch nichts. Jede Zeile steht dort mit dem, was mit ihr passieren wird:

  • neu – wird angelegt
  • bereits vorhanden – wird übersprungen, mit Angabe, wen die App gefunden hat
  • Fehler – wird übersprungen, mit dem Grund

Fehlerhafte Zeilen halten die übrigen nicht auf. Hast du vier Tippfehler in vierundsechzig Zeilen, werden die sechzig guten übernommen; die vier korrigierst du danach in Ruhe.

[!IMPORTANT] Ein Import aktualisiert nichts. Findet die App eine Person mit gleichem Namen und Geburtsdatum, überspringt sie die Zeile – auch wenn in deiner Datei neuere Angaben stehen. Das ist Absicht: Ein Import, der überschreibt, würde Notizen und Graduierungen verwerfen, die im Dojo gepflegt wurden. Zum Ändern nimm den Personen-Dialog.

Höchstens 500 Zeilen und 1 MB je Datei. Trennzeichen darf Semikolon oder Komma sein – die App erkennt es selbst.

Mitglieder können sich über „Das bin ich" selbst einer Person zuordnen; ein Trainer bestätigt die Zuordnung.

Suchen und sortieren. Jede Personenliste – hier, bei der Anwesenheit, bei den Prüfungen und in den Gruppen – hat ein Suchfeld und eine Sortierung. Voreingestellt ist der Vorname, weil im Verein niemand „Bremer" ruft; auf Nachname schaltest du mit einem Klick um. Die Schreibweise folgt der Sortierung: entweder „Linda Bremer" oder „Bremer, Linda".

Karteileichen. War jemand seit über einem Jahr bei keinem Training, schlägt dir die Liste vor, ihn zu deaktivieren. Der Vorschlag tut bewusst nicht mehr als das. Was darüber hinausgeht, entscheidest du: Beim Austritt trägst du das Austrittsdatum ein und nimmst die Person aus dem Dojo – Person und Historie bleiben erhalten. Vollständig löschen kannst du nur, wer gar kein Konto hat; an einer Person mit Konto hängt Anwesenheitshistorie, die nicht dir gehört.

Anwesenheit

Die Erfassung ist für das Telefon gebaut: Termin wählen, Status je Person antippen, fertig. Gemeldete Abwesenheiten sind bereits vorbelegt – sie sind ein Vorschlag, keine Tatsache, und du kannst sie jederzeit übersteuern.

Der Aufbau. Links steht, was erfasst wird: die Tagesnavigation (Pfeile für gestern und morgen, das Datumsfeld für einen bestimmten Tag) und darunter die Trainings dieses Tages als Karten. Ein grüner Punkt an der Karte heißt „schon erfasst". Rechts steht die Erfassung selbst. Am Telefon rutscht die Erfassung nach oben, direkt unter die Tagesnavigation – dort stehst du in der Halle, und die Nachtragsliste ist Schreibtischarbeit.

Die Namen stehen als Kacheln, nicht mehr als eine lange Spalte: eine je Zeile am Telefon, mehrere nebeneinander am Rechner. Ein Tipp auf die Kachel schaltet weiter – anwesend → gefehlt → entschuldigt → verspätet und wieder von vorn. Es ist bewusst kein An/Aus-Schalter: „entschuldigt" und „verspätet" sind eigene Aussagen und fließen in die Beteiligungsquote.

Oben rechts steht, wie weit du bist – „12 von 31 erfasst" mit Balken. Gezählt wird, wer einen Status hat; auch „gefehlt" ist erfasst. Ein Balken, der nur die Anwesenden zeigte, sähe bei einer kranken Gruppe nach Rückstand aus.

Wichtig: Ein Termin, für den gar nichts erfasst wurde, zählt weder als besucht noch als versäumt. Ein vergessener Check-in drückt also niemandes Quote. Damit er nicht dauerhaft untergeht, erinnert dich die App am Folgetag daran.

Nachträglich erfassen. Über die Tagesnavigation links springst du auf einen vergangenen Tag und trägst nach, was liegengeblieben ist – auch Monate zurück. Vorbelegt ist heute. Liegen an einem Tag mehrere Trainings, wählst du darunter die richtige Karte. Ein nachgetragener Termin ist von einem am selben Abend erfassten nicht zu unterscheiden.

Die Liste „Nicht erfasst" darunter zeigt die zurückliegenden Termine, an denen noch nichts eingetragen ist – jüngster zuerst. Ein Tipp darauf springt hin. Beim Nachpflegen suchst du selten ein bestimmtes Datum, sondern den letzten Abend, an dem noch etwas offen ist, und genau der steht hier. Die bereits erfassten Termine sind darunter aufklappbar; du brauchst sie, wenn du an einem alten Abend etwas korrigieren willst.

Alle anwesend und Zurücksetzen. Trainiert die ganze Gruppe, setzt „Alle anwesend" in einem Zug alle auf anwesend – gemeldete Abwesenheiten überschreibt es dabei nicht, sonst wäre die Schnellaktion der bequemste Weg, eine Krankmeldung zu kassieren. „Zurücksetzen" ist der Rückweg: Es stellt alle Kacheln wieder auf „offen", solange nichts gespeichert ist. Beide Knöpfe treten beiseite, sobald du in der Suche etwas eingetippt hast – bei gefilterter Liste wäre nicht klar, ob sie die sichtbaren oder alle meinen.

[!WARNING] Zurücksetzen plus Speichern löscht die Erfassung. Wer nicht mitgeschickt wird, dessen Eintrag wird entfernt – „nicht erfasst" ist ein eigener Zustand und darf nicht als „abwesend" enden. Würde dabei weniger gespeichert als vorher dastand, fragt die App vorher nach und sagt, um wie viele Personen es geht. Willst du nur deine ungespeicherten Änderungen loswerden, nimm Verwerfen unten in der Leiste: Das lädt den gespeicherten Stand zurück.

Termine in der Zukunft stehen bewusst nicht zur Auswahl. Wer heute abhakt, wer nächste Woche da war, erfindet Daten – und die fließen in die Prüfungsreife ein.

Ein Tag zählt einmal. Wer donnerstags Unter- und Mittelstufe hintereinander trainiert, war an diesem Tag einmal im Training – nicht zweimal. Das gilt für die Beteiligungsquote und für den Ausdruck. War jemand in der ersten Einheit da und in der zweiten nicht mehr, gilt der Tag als besucht. Als ausgefallen gilt ein Tag nur, wenn alle seine Trainings ausfallen.

Jemanden ergänzen, der nicht auf der Liste steht. Steht ein Kind vor dir, das die Liste nicht kennt, brauchst du den Reiter nicht zu verlassen: Über „+ Person" legst du sie neu an oder weist eine bestehende Person deines Dojos der Gruppe zu. Die Liste lädt danach neu, damit du sofort abhaken kannst. Neu anlegen darf, wer Personen verwalten darf; zuweisen, wer die Gruppe führt.

Selbst einchecken per QR-Code

Statt jeden Namen selbst abzuhaken, kannst du einen QR-Code an die Hallentür hängen. Wer ein Konto hat, scannt ihn beim Ankommen und steht in der Liste, bevor das Training beginnt.

Den Aushang findest du unter Stammdaten → Standort & Hallen, in der Karte Check-in-Code. Ein Klick auf Drucken gibt ein DIN-A4-Blatt mit dem Code, dem Namen deines Dojos und einer kurzen Anleitung aus. Ein Code genügt für das ganze Dojo – welches Training gemeint ist, erkennt die App selbst.

So läuft es für das Mitglied: Code scannen, gegebenenfalls kurz anmelden, fertig. Trainiert nur eine seiner Gruppen gerade, ist es sofort eingetragen, ohne einen einzigen Klick. Trainieren zwei gleichzeitig, fragt die Seite kurz nach – zwei Antworten sind dann beide richtig.

Der Check-in ist ab 90 Minuten vor Trainingsbeginn offen und schließt mit dem Trainingsende. Der Vorlauf ist großzügig, weil Kinder gebracht werden und mancher direkt von der Arbeit kommt. Nach dem Training geht es nicht mehr: Ein Eintrag von zu Hause wäre kein Check-in mehr, sondern eine Behauptung – dafür bist du da.

In deiner Anwesenheitsliste erkennst du diese Einträge an einem kleinen QR-Zeichen neben dem Status. Du hast immer das letzte Wort: Deine Erfassung wird nie überschrieben, und jeden Selbst-Check-in kannst du ändern.

[!WARNING] Ein ausgedruckter Code lässt sich abfotografieren. Wer ihn hat, kann sich theoretisch auch von zu Hause eintragen. Das Zeitfenster begrenzt das auf den laufenden Trainingsabend, und du siehst in der Liste, welche Einträge nicht von dir stammen. Kursiert der Code, erzeugst du unter Stammdaten → Standort & Hallen einen neuen – der alte Ausdruck gilt dann sofort nicht mehr und muss neu gedruckt werden.

Wessen Konto noch keiner Person zugeordnet ist, bekommt beim Scannen einen Hinweis darauf statt einer Fehlermeldung. Die Zuordnung läuft über „Das bin ich".

Gruppen

Eine Gruppe trainiert an mehreren Zeiten – und an einer Zeit können mehrere Gruppen trainieren. Deshalb stehen Trainingszeiten und Mitglieder nebeneinander in der aufgeklappten Gruppe, nicht in getrennten Masken. Zeiten zuordnen darf die Dojoleitung, Mitglieder pflegen auch Trainer.

Meine Gruppen. Bist du im Wochenplan als Trainer einer Trainingszeit eingetragen, stehen die Gruppen dieser Zeit oben unter „Meine Gruppen", vor allen anderen. Bei zwanzig Gruppen im Verein sind das die zwei, die dich angehen.

Anwesenheitsliste als PDF. Je Gruppe kannst du die Anwesenheit ausdrucken – Personen in den Zeilen, Trainingstage in den Spalten, je Person die Summe, Legende darunter. Der Zeitraum ist auf ein Jahr begrenzt: Die Spalten wachsen mit dem Zeitraum, und ein Ausdruck über fünf Jahre wäre auf Papier nicht mehr zu lesen. Die Grenze steckt in der Auswahl selbst – der Kalender lässt dich gar nicht weiter zurück, und schiebst du das Ende nach vorn, wandert der Anfang mit. Ausgefallene Termine erscheinen nicht, nicht erfasste Tage bleiben leer und zählen nicht als Fehlen. Die Reihenfolge und Schreibweise der Namen ist dieselbe wie in der Ansicht, aus der du druckst.

Ferien und Schließzeiten

Trag unter Stammdaten → Ferien & Schließzeiten dein Land und Bundesland ein, dann holt die App die Schulferien automatisch. Je Trainingszeit entscheidest du, ob sie in den Ferien pausiert, normal weiterläuft oder als Sondertraining stattfindet.

Zusätzlich kannst du eigene Ausnahmen setzen: „Halle gesperrt" für eine Sanierung oder „wir trainieren trotzdem" für ein Sommertraining. Deine eigene Angabe hat immer Vorrang vor dem amtlichen Kalender.

Kalender

Der Kalender zeigt in Monats- und Wochenansicht alles zusammen: Trainings, Vereinstermine, eigene Turniere und Lehrgänge. Ferien liegen als farbiges Band über dem Tag. Ausgefallene Trainings werden durchgestrichen dargestellt statt ausgeblendet – du sollst sehen, dass ein Termin ausfällt, statt dich über eine Lücke zu wundern.

Vereinstermine (Feier, Meisterschaft, Prüfungstermin …) sind zunächst intern. Erst wenn du sie ausdrücklich öffentlich stellst, erscheinen sie auf der öffentlichen Dojo-Seite.

Wenn ein Trainer ausfällt

Trainer werden krank, fahren in Urlaub, haben Elternabende. Statt das per Nachrichtengruppe zu regeln, gibt es drei Wege – sie unterscheiden sich darin, wie laut es dabei zugeht.

Abwesenheit eintragen (still). Du meldest einen Zeitraum: Urlaub, Krankmeldung oder einen einzelnen Termin. Bei Urlaub und Einzeltermin wird niemand benachrichtigt – deine Termine erscheinen im Dienstplan als offen, und andere Trainer können sich eintragen. Bei Krankmeldung werden die betroffenen Termine ausgeschrieben.

Das ist Absicht: Ein dreiwöchiger Urlaub berührt schnell sechs bis neun Trainings. Würde jedes davon eine Nachricht an alle Trainer auslösen, wäre die Funktion nach zwei Wochen abgeschaltet. Beide Voreinstellungen kannst du im Formular umstellen.

Vertretung ausschreiben (laut). Alle Trainer bekommen die Frage, ob sie übernehmen können. Wer zuerst zusagt, übernimmt – weitere Zusagen bekommen die Rückmeldung, dass der Termin bereits vergeben ist.

Trainer zuweisen. Du schlägst einen konkreten Kollegen vor. Er bekommt eine Nachricht und muss bestätigen – bis dahin steht der Termin als Vorschlag da. Eine Zuweisung ist eine Bitte, keine Anordnung; lehnt er ab, kannst du den Termin mit einem Klick ausschreiben.

Dienstplan – wer hat wann Dienst

Der Reiter Dienstplan (nur für Trainer und Dojoleitung) beantwortet die Frage, die sonst erst am Trainingstag auffällt: wo steht niemand in der Halle?

Über der Liste stehen der Zeitraum (4 Wochen bis 1 Jahr) und Filter mit Zähler: Alle, Nicht besetzt, Meine Dienste. Vorbelegt ist „Nicht besetzt" – man öffnet den Dienstplan, weil man eine Lücke vermutet, nicht um eine vollständig besetzte Woche zu bewundern. Darunter steht die Zusammenfassung: „32 Dienste im Zeitraum · 24 unbesetzt".

„Meine Dienste" erscheint nur, wenn du selbst irgendwo als Trainer eingetragen bist. Ein Filter, der garantiert leer bleibt, wäre kein Filter.

Die Termine stehen nach Kalenderwoche in Karten, deren Kopfzeile beim Scrollen stehen bleibt und sagt, wie viele Dienste dieser Woche offen sind. Unbesetzte Termine sind rot hinterlegt, und jeder Trainer kann sich dort mit „Ich übernehme" direkt eintragen, ohne dass ihn jemand gefragt hat. Filterst du eine Woche leer, verschwindet sie nicht, sondern sagt „In dieser Woche ist alles besetzt" – sonst sähe eine gut besetzte Woche aus wie eine, die es gar nicht gibt.

Unbesetzt heißt: Der Trainingszeit ist niemand zugeordnet, oder alle Zuständigen sind an dem Tag abwesend und niemand ist eingesprungen. Ferien und abgesagte Trainings zählen nicht als Lücke – dort soll ja niemand stehen.

Ein unbesetztes Training fällt nicht automatisch aus. Ob es stattfindet, entscheidet ihr, nicht die Software. Absagen kann nur die Dojoleitung – dann wird der Termin für alle als abgesagt markiert.

Events

Was dein Dojo veranstaltet und wo es teilnimmt, steht als Karte Events auf der Übersicht – einen eigenen Reiter dafür gibt es nicht mehr. Ein Verein richtet ein bis zwei Termine im Jahr aus; dafür einen von zwölf Reitern zu belegen, hätte Wochenplan und Anwesenheit nur weiter nach rechts geschoben.

In der Kopfzeile steht die Bilanz („2 ausgerichtet · 2 Teilnahmen"). Darunter stehen die Veranstaltungen, bevorstehende zuerst, dahinter die vergangenen. Eure eigenen tragen den Vermerk „Wir richten aus" – Entwürfe eingeschlossen, denn die sind eure laufende Vorbereitung, und sie sind als Entwurf gekennzeichnet. Fremde Entwürfe erscheinen nicht: Sie gehören jemand anderem, haben weder festen Termin noch offene Anmeldung, und ihr könntet an ihnen nichts tun.

Sind es mehr, als die Karte zeigt, steht die Zahl der übrigen darunter.

Prüfungen

Unter Prüfungen siehst du je Person die aktuelle Graduierung, das Datum der letzten Prüfung, die Trainingsbeteiligung und den Stand zur nächsten Prüfung. Klick auf eine Zeile, dann stehen die Kriterien im Klartext da – mit Ist-Wert, Schwelle und, wo berechenbar, dem frühesten Datum.

Über Zeitraum der Quote stellst du ein, über welche Spanne die Beteiligung gerechnet wird: 3, 6, 12 oder 24 Monate. Vorgabe sind 6 Monate – die Quote soll sagen, wie regelmäßig jemand zur Zeit kommt; über ein ganzes Jahr gemittelt verwischt genau das. Hast du ältere Daten übernommen, hilft ein längerer Zeitraum. Neben jeder Zeile steht, ab welchem Datum tatsächlich gerechnet wurde.

Zwei Zahlen mit verschiedenen Zeiträumen stehen dabei nebeneinander: Die Beteiligung rechnet über den eingestellten Zeitraum, die Trainingseinheiten dagegen seit der letzten Prüfung – sonst wäre eine Bedingung wie „50 Einheiten" in einem Halbjahresfenster nie erreichbar. „3 von 50 Einheiten" bei gleichzeitig „Beteiligung 0 %" ist deshalb kein Widerspruch.

Beim Eintragen einer Prüfung wählst du das Datum im Kalender – wie bei der Anwesenheit, und aus demselben Grund: Eine Prüfung, die du Wochen später nachträgst, suchst du im Monat, nicht in drei Zahlenfeldern. Zukünftige Daten stehen nicht zur Auswahl.

Drei Dinge sind dabei wichtig:

  • Die Liste ist ein Vorschlag, kein Bescheid. Du kannst jede Person mit Begründung manuell zulassen; die Freigabe bleibt mit deinem Namen sichtbar.
  • „Angabe fehlt" ist nicht dasselbe wie „nicht erfüllt". Fehlt etwa das Geburtsdatum, lässt sich das Mindestalter nicht prüfen – das ist eine Rückfrage, kein Mangel.
  • Die Bedingungen legst du selbst fest (nur Dojoleitung). Beim ersten Öffnen schlägt die App ein an der DKV/DJKB-Praxis orientiertes Regelwerk vor; gespeichert ist es erst, wenn du speicherst. Ein leeres Feld heißt „wird nicht geprüft" – nicht „Schwelle 0".

Trägt ein Mitglied eine eigene Prüfung nach, gilt sie als unbestätigt, bis ein Trainer sie bestätigt. Erst danach zieht die App die Graduierung im Athletenprofil nach – und immer nur aufwärts. Jede Person kann diesen Abgleich für ihr Dojo abschalten.

Erinnerungen

Zwei Erinnerungen stehen bereit:

  • Anwesenheit nachtragen (Vorgabe: an) – geht an die Trainer, wenn zu einem Termin nichts erfasst wurde.
  • Heute Training (Vorgabe: aus) – geht an die Gruppenmitglieder mit Konto, mit einstellbarer Vorlaufzeit.

Ausgefallene Termine lösen keine Erinnerung aus. Abbestellen kannst du beides über deine allgemeinen Benachrichtigungseinstellungen – es gibt keine zweite Stelle dafür.

Beiträge einziehen

Neben dem Trainingsbetrieb kann dein Dojo die Mitgliedsbeiträge monatlich per SEPA-Lastschrift einziehen. Du findest den Bereich im Dojo-Dashboard unter Beiträge.

[!IMPORTANT] Gläubiger der Lastschrift ist immer dein Verein, nie Tourna Event. Das Geld geht direkt auf euer Vereinskonto und berührt kein Konto der Plattform.

Der Kassenwart

Beiträge darf genau eine Person je Verein bearbeiten: der Kassenwart. Nicht der Vorstand, nicht die Trainer, und auch nicht der Eigentümer des Dojos — die dürfen alles mitlesen, weil der Vorstand haftet, aber nichts ändern und nichts freigeben.

Das erste Mal benennt ihn jemand mit Dojo-Verwaltungsrecht. Danach gibt nur der amtierende Kassenwart das Amt weiter, und die Übergabe wird erst wirksam, wenn der Nachfolger sie annimmt.

Fällt der Kassenwart aus oder antwortet er nicht, wäre der Verein sonst handlungsunfähig. Deshalb kann der Eigentümer eine Amtsübernahme mit 14 Tagen Widerspruchsfrist beantragen: Widerspricht der Kassenwart, ist der Antrag gescheitert. Reagiert er nicht, wechselt das Amt nach Fristablauf automatisch.

Ohne benannten Kassenwart entsteht kein Lauf. Das steht auch als Warnung oben auf der Beitrags-Übersicht — es fällt also nicht erst am Fälligkeitstag auf.

Zwei Wege, den Einzug einzureichen

Ihr wählt einmal, wie die Lastschriften bei der Bank landen:

  • Automatisch — Tourna Event zieht über einen Zahlungsdienstleister ein. Kein Handgriff im Monat, Kosten je Einzug, die Bankverbindungen liegen beim Dienstleister und nicht bei uns.
  • Selbst einreichen — Tourna Event erzeugt eine SEPA-Datei (pain.008), die der Kassenwart selbst im Online-Banking hochlädt. Kostenlos, dafür jeden Monat Datei laden, hochladen, TAN.

[!WARNING] Der Wechsel geht nur in eine Richtung. Von „Selbst einreichen" könnt ihr jederzeit auf „Automatisch" wechseln — die Bankverbindungen ziehen dann mit um, und eure Mandate bleiben gültig. Umgekehrt nicht: Beim automatischen Einzug liegen die IBANs beim Dienstleister und sind für uns nicht auslesbar. Ein Rückwechsel bräuchte ein neues Mandat von jedem Zahler. Wer unsicher ist, startet mit „Selbst einreichen".

Auf der Auswahlseite steht ein Kostenrechner mit euren Mitgliederzahlen, damit ihr nicht mit Beispielwerten entscheidet.

Beitragsordnung: Tarife, Versionen, Familienstaffel

Unter Beitragsordnung legst du die Tarife an — etwa „Kinder", „Jugend", „Erwachsene", „Passiv". Jeder Tarif ist historisiert: Erhöhst du ihn, entsteht eine neue Version ab dem gewählten Datum, und alte Buchungen behalten den Betrag, der in ihrem Fälligkeitsmonat galt. Eine Beitragserhöhung schreibt also nie die Vergangenheit um.

Mehrere Tarife lassen sich gemeinsam anheben: Tarife ankreuzen, Prozentsatz eintippen. Noch während du tippst, steht daneben, wie viele Personen betroffen sind, wie viel im Monat dazukommt und je Tarif der alte und der neue Betrag. Gerechnet wird je Tarif gerundet — 3 % auf 18,00 € sind 18,54 €, nicht ein Anteil an eurer Gesamtsumme. Möglich sind nur ganze Prozent, und die Erhöhung gilt frühestens ab dem nächsten Monatsersten: Der laufende Monat ist womöglich schon angekündigt.

[!IMPORTANT] Eine Betragsänderung löst für alle betroffenen Zahler eine erneute Vorabankündigung aus. Sie geht mit dem ersten Lauf nach dem Stichtag raus.

Die Familienstaffel trägst du als Prozentsätze nach Rang ein: „0, 25, 100" heißt erstes Kind voll, zweites 25 % günstiger, ab dem dritten frei. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Beitrag, absteigend — der teuerste bleibt voll. Der letzte Wert gilt für alle weiteren Geschwister; du pflegst also drei Zahlen und nicht acht.

Der erste Rang muss immer 0 sein. Eine Staffel, die schon dort ermäßigt, ist eine Beitragssenkung und gehört in die Tarife. Einzelne Personen kannst du beim Zuweisen des Tarifs von der Staffel ausnehmen — etwa wenn ein Dritter zahlt. Sie belegen dann auch keinen Rang und machen ihre Geschwister nicht teurer.

Ein Tarif lässt sich an eine Trainingsgruppe koppeln. Wechselt jemand die Gruppe, steht er anschließend in der Personenliste als Vorschlag: alter Tarif, neuer Tarif, Wirkung im Monat. Du übernimmst ihn oder bestätigst den bisherigen — beides gilt ab dem Monatsersten.

[!IMPORTANT] Umgebucht wird nichts von selbst. Ein Trainer, der eine Gruppe umsortiert, soll nicht die Abbuchung einer Familie ändern. Vorgeschlagen wird außerdem nur der Wechsel: Wer den Tarif nach dem Gruppenwechsel bewusst so gelassen hat, wird nicht wieder gefragt. Trainiert jemand in zwei Gruppen mit verschiedenen Tarifen, schweigt die Funktion — hier entscheidest du.

Zahler, Personen und Mandate

Ein Zahler ist nicht dasselbe wie eine Person: Eltern zahlen für ihre Kinder, ein Erwachsener zahlt für sich selbst. Der Zahler bekommt eine Abbuchung über den Gesamtbetrag seiner Personen — nicht drei Abbuchungen für drei Kinder.

Nicht jeder zahlt per Lastschrift. Für das Ehrenmitglied, den Trainer oder den Zahler im Ausland stellst du in der Zahler-Ansicht die Zahlungsart auf Selbstzahler. Er bekommt dann eine Rechnung statt einer Abbuchung — und erscheint nicht länger in der Liste „Mandat fehlt", die sich sonst nie abarbeiten lässt.

Ein bereits erteiltes Mandat bleibt beim Umstellen bestehen, es wird nur nicht mehr genutzt. Wer später zurückstellt, braucht deshalb keine neue Unterschrift.

In der Personenliste stehen die auffälligen Zeilen oben: ohne Tarif und ohne gültiges Mandat. Beides behebst du direkt dort — den Tarif wählst du in der Zeile aus, den Mandatslink erzeugst du je Zahler. Eine Tarifzuweisung gilt ab dem Monatsersten, nicht ab heute: Der Verein rechnet in Monaten, ein anteiliger Betrag mitten im Monat überrascht nur.

Ein Mandat ist die Erlaubnis, von einem Konto einzuziehen. Es entsteht auf zwei Wegen:

  • Online: Du schickst dem Zahler einen Link. Er trägt seine Bankverbindung ein, liest den Mandatstext und bestätigt. Der Link ist einmalig und 30 Tage gültig.
  • Auf Papier: Bestandsvereine haben oft hunderte unterschriebene Formulare. Die bleiben gültig — ein SEPA-Mandat erlischt nicht dadurch, dass der Verein die Software wechselt. Du erfasst sie unter Mandate mit der Mandatsreferenz vom Papier und dem Unterschriftsdatum.

[!WARNING] Die Mandatsreferenz vom Papier musst du übernehmen, nicht neu vergeben: Unter ihr kennt die Bank des Zahlers das Mandat. Ohne das Unterschriftsdatum lässt sich außerdem die 36-Monats-Frist nicht berechnen — ein Mandat verfällt, wenn es drei Jahre lang nicht genutzt wird. Wurde aus einem Mandat nie eingezogen, läuft die Frist ab der Unterschrift: Ein 2019 unterschriebenes Papier-Mandat, das nie benutzt wurde, ist heute verfallen.

Beitragspause

Wer verletzt ist, ein Jahr im Ausland studiert oder in Elternzeit geht, soll nicht ausgetragen werden — sonst verlierst du Mandat, Zahler und Historie und baust alles neu auf, wenn die Person zurückkommt. Trage stattdessen in der Personenliste eine Pause ein: ab welchem Monat, bis welchem Monat, und warum.

In dieser Zeit wird für die Person nichts eingezogen; danach läuft der Beitrag von selbst wieder an. Niemand muss im Frühjahr daran denken. Ohne Enddatum gilt die Pause dauerhaft — das ist der Weg für Übungsleiter und Ehrenmitglieder.

Gerechnet wird in ganzen Monaten, weil auch der Lauf nur Monate kennt. Der zuletzt genannte Monat ist noch frei; in der Zeile steht deshalb ausgeschrieben, ab wann wieder eingezogen wird.

Kommt jemand früher zurück, beendest du die Pause. Der laufende Monat bleibt frei: Er kann schon als frei angekündigt sein, und eine nachträgliche Abbuchung wäre genau die Überraschung, die die Vorabankündigung verhindern soll. Eine Pause, die bereits in einem Lauf steht, lässt sich nur beenden und nicht löschen — sie erklärt, warum in diesem Monat nichts abgebucht wurde.

Den Grund schreibst du für später: „Kreuzbandriss" ist in einem Jahr mehr wert als „Pause".

Der Monatslauf in drei Schritten

1. Vorschau. Die App rechnet den Lauf und zeigt Summe, Positionen und Konten. Wichtiger als die Summe sind die beiden Blöcke daneben:

  • Übersprungene Personen stehen ganz oben, mit Grund — kein Tarif, kein Mandat, Mandat verfallen. Wer übersprungen wird, zahlt nichts; das darf nicht stillschweigend passieren.
  • Der Vergleich zum Vormonat mit begründeten Einzelposten. Weicht die Summe um mehr als 20 % ab, erscheint eine Warnung und die Freigabe verlangt später eine zusätzliche Bestätigung. Das ist meist ein Fehler in der Beitragsordnung, nicht in der Mitgliederliste.

2. Vorabankündigung. Vor jedem Einzug bekommt der Zahler eine Mail mit Betrag, Fälligkeitsdatum, Gläubiger-ID und Mandatsreferenz. Das ist Pflicht, keine Serviceleistung: Ohne rechtzeitige Ankündigung darf nicht eingezogen werden. Die Frist steht in eurer Beitragsordnung, üblich sind 14 Kalendertage.

3. Freigabe. Erst hier wird Geld bewegt, und der Schritt ist bewusst unbequem:

  • Du tippst die Summe zur Bestätigung ein.
  • Bei mehr als 20 % Abweichung setzt du zusätzlich ein Häkchen.
  • Ohne versendete Ankündigung bleibt der Knopf gesperrt.

[!IMPORTANT] Die Freigabe macht immer ein Mensch. Die App bereitet den Lauf nachts von selbst vor und meldet ihn dir — aber sie gibt nie etwas frei. Ein Programm, das ohne Rückfrage 148 fremde Konten belastet, wäre kein Komfort.

Beim Weg Selbst einreichen steht danach die SEPA-Datei bereit. Herunterladen, im Online-Banking als Sammellastschrift hochladen, mit TAN freigeben, Datei löschen.

[!WARNING] Der Download ist danach gesperrt. Ein zweiter Upload derselben Datei bucht bei allen Zahlern ein zweites Mal ab. Die Datei enthält außerdem alle Bankverbindungen im Klartext: nicht per Mail weitergeben, nicht in geteilte Ordner legen, nach dem Upload löschen.

Danach fragt sich: Ist das Geld angekommen? Beim Weg „Automatisch" meldet das der Zahlungsdienstleister von selbst. Beim Selbst-Einreichen meldet es niemand — die einzige Quelle ist dein Kontoauszug. Lade ihn deshalb im nächsten Monat als camt.053-Datei aus deinem Online-Banking hoch; die App liest daraus, was durchging und was zurückkam.

Die Auszugsdatei wird gelesen und verworfen, nie gespeichert — sie enthält alle Umsätze des Vereinskontos, nicht nur Beiträge. Rückgaben tauchen bis zu acht Wochen nach dem Einzug auf; sie werden auch dann noch dem richtigen Monat zugeordnet.

Aus derselben Seite zieht sich der Zahler seine Jahresbescheinigung — ein PDF je Jahr, in dem alles steht, was tatsächlich eingezogen wurde. Das entlastet dich im Januar, wenn sonst zwanzig Familien dieselbe Frage stellen.

Zurückgegebene Lastschriften stehen nicht darin, Rabatte dagegen mit ihrem Vorzeichen — die Summe lässt sich so gegen den Kontoauszug halten. Beiträge und Einmalposten wie eine Prüfungsgebühr werden getrennt ausgewiesen. Eine Zuwendungsbestätigung im steuerlichen Sinn ist das nicht, und der Satz steht auf dem Blatt selbst.

Wenn eine Zahlung zurückkommt

Eine Rücklastschrift ist normal und kostet den Verein Bankgebühren. Unter Rückgaben siehst du jede mit Grund und Rückgabecode.

  • Die Forderung bleibt bestehen — eine Rückgabe tilgt nichts, sie sagt nur, dass dieser Versuch nicht getragen hat.
  • Die Gebühr kannst du dem Mitglied weiterberechnen. Sie erscheint dann als eigene Position im Folgemonat, nicht als stille Erhöhung des Beitrags. Voreingestellt ist 0 € — wer nichts einstellt, berechnet nichts.
  • Nach der zweiten Rückgabe geht das Mandat auf „prüfen" und wird nicht weiter eingezogen. Einmal ist ein ungedecktes Konto zum falschen Zeitpunkt; zweimal ist ein Muster, und beim dritten Mal zahlt der Verein zum dritten Mal Gebühren.
  • Bei Gründen wie „Konto erloschen" oder „Mandat widerrufen" ist das Mandat beendet, nicht nur pausiert. Dann braucht es ein neues.

Reagiert der Zahler nicht, kann die Plattform zweimal nachfassen: erst eine Erinnerung, dann eine Mahnung mit optionaler Gebühr. Beides schaltest du unten auf dieser Seite ein — von selbst passiert es nicht, denn Post im Namen des Vereins ist eure Entscheidung.

Beide Fristen zählen ab dem Tag der Rückgabe, nicht voneinander. Mehr als zwei Stufen gibt es nicht: Alles darüber ist Inkasso und gehört nicht in diese Software. Ist das Mandat erloschen, bittet die Mail um Kontakt statt um Freigabe — ein Knopf, der nichts bewirkt, endet in einem Anruf bei dir.

Was der Zahler selbst kann

Jeder Zahler bekommt einen login-freien Link zu seiner Seite. Dort sieht er, was diesen Monat abgebucht wird, die Historie der letzten zwölf Monate — und er kann seine Bankverbindung selbst ändern.

Das ist der wichtigste Punkt der ganzen Seite: Jeder Bankwechsel, den der Zahler nicht selbst erledigen kann, wird zur Rücklastschrift und danach zu einem Telefonat beim Kassenwart.

Beim Wechsel bleibt das Mandat bestehen — es wechselt nur das Konto, niemand muss neu unterschreiben. Ist der laufende Lauf schon eingereicht, greift die Änderung erst zum Folgemonat. Beides steht auf der Seite, damit es keine Rückfrage gibt.

Die Änderung gilt erst nach einem Klick in der Bestätigungsmail, die an die hinterlegte Adresse geht. Der Portallink allein reicht nicht: Er liegt in einem Postfach, wird weitergeleitet, ausgedruckt, auf fremden Rechnern geöffnet. Wer ihn hat, darf sehen, was abgebucht wird — er soll nicht bestimmen, von welchem Konto. Der Bestätigungslink gilt 48 Stunden; danach beantragt der Zahler den Wechsel einfach neu.

Aus derselben Seite zieht sich der Zahler seine Jahresbescheinigung — ein PDF je Jahr, in dem alles steht, was tatsächlich eingezogen wurde. Das entlastet dich im Januar, wenn sonst zwanzig Familien dieselbe Frage stellen.

Zurückgegebene Lastschriften stehen nicht darin, Rabatte dagegen mit ihrem Vorzeichen — die Summe lässt sich so gegen den Kontoauszug halten. Beiträge und Einmalposten wie eine Prüfungsgebühr werden getrennt ausgewiesen. Eine Zuwendungsbestätigung im steuerlichen Sinn ist das nicht, und der Satz steht auf dem Blatt selbst.

Aufnahmeformular

Statt Zettel auszudrucken kannst du ein öffentliches Aufnahmeformular anbieten. Wer eintreten möchte, trägt dort ein, wer eintritt und wer zahlt, wählt Gruppe und Beitrag — soweit er sie kennt — und erteilt gleich die SEPA-Erklärung. Du schaltest es unter Aufnahmeanträge ein; dort steht auch die Adresse zum Weitergeben.

[!IMPORTANT] Aus dem Formular entsteht ein Antrag, kein Mitglied. Person, Zahler und Mandat entstehen erst, wenn du den Antrag annimmst und dabei den Tarif festlegst. Bis dahin taucht niemand in Läufen, Anwesenheitslisten oder Statistiken auf.

Nach der Annahme geht automatisch eine Bestätigung an den Zahler, mit dem persönlichen Link für die Bankverbindung. Eine Absage verschickt die Plattform nicht — wer ablehnt, tut das persönlich.

Das Formular fragt keine IBAN ab; die Bankverbindung kommt erst nach der Bestätigung über den Link und geht direkt zum Zahlungsdienstleister. Ist dein Dojo noch nicht veröffentlicht, führt die Adresse ins Leere — das steht bei der Einstellung dabei.

Bestandsdaten übernehmen

Kommt ihr von Excel oder einem Altprogramm, importierst du Mitglieder, Tarife und bestehende Mandate unter Import. Geschrieben wird erst nach einer Vorschau — ein Import, der direkt schreibt, hinterlässt bei einem Fehler in Zeile 91 eine halb befüllte Datenbank.

Führt deine Datei eine Spalte mit dem Beitrag, ordnet die App daraus den Tarif zu — aber nur bei centgenauer Übereinstimmung mit einem eurer Tarife. 18,50 € trifft keinen 18,00-€-Tarif. Solche Zeilen werden trotzdem angelegt, nur eben ohne Tarif; die Vorschau nennt vorher ihre Zahl und die Beträge, zu denen nichts passt.

[!IMPORTANT] Wer ohne Tarif angelegt wird, zahlt nichts — und das fällt in keiner Summe auf. Deshalb steht diese Zahl gleich neben den Fehlern. Nachträglich weist du den Tarif in der Personenliste zu.

Exportiere die IBAN-Spalte aus Excel als Text, nicht als Zahl. Sonst verschwinden führende Nullen (DE02… wird zu 2…), die IBAN ist zu kurz und die Prüfziffer stimmt nicht. Die App meldet solche Zeilen, repariert sie aber nicht — geratene Bankverbindungen kosten Rücklastschriftgebühren.

Was der Einzug kostet

Die Funktion ist bis zum 31. Januar 2027 kostenlos. Danach beginnt ein kostenloser Probemonat, erst dann wird abgerechnet: 14,99 € im Monat oder 149,99 € im Jahr, jeweils brutto inklusive Umsatzsteuer. Es wird nichts ohne eure Zustimmung abgebucht, und vor jeder Umstellung geht eine Vorwarnung raus.

Beim Weg „Automatisch" kommen die Gebühren des Zahlungsdienstleisters je Einzug dazu. Sie stehen offen auf der Abo-Seite und auf jeder Rechnung — zusammen mit dem, was der andere Weg kosten würde.

Kündigen kannst du jederzeit in der App, mit Wirkung zum Ende der bezahlten Periode — ohne Mail, ohne Telefon und ohne Angabe von Gründen.

Wird das Abo gekündigt oder wegen einer fehlgeschlagenen Zahlung gesperrt, bleiben Mandate und Buchungen vollständig erhalten und exportierbar. Sie gehören dem Verein.

Kapitel 35

Deinen Verband verwalten

Gehörst du zu einem Verband, hat er in Tourna Event einen eigenen Bereich – aufgebaut wie das Dojo-Dashboard, aber mit dem, was auf Verbandsebene zählt: Personen, Kadergruppen, Veranstaltungen und Stammdaten. Du findest ihn über Profil → Dojos/Verband → Verband öffnen.

Der Navigationspunkt im Profil heißt „Dojos/Verband", sobald du einem Verband angehörst oder das Recht hast, einen anzulegen. Andernfalls heißt er weiterhin nur „Dojos". In beiden Fällen steht dort nur, was deine eigene Mitgliedschaft betrifft; verwaltet wird im Verbands-Bereich selbst.

Wer was darf

Es gibt zwei Rollen:

  • Administrator – darf alles: Stammdaten pflegen, Mitglieder einladen, Verbandsrecht vergeben, Kadergruppen anlegen und Athleten berufen.
  • Kaderathlet – darf nur lesen. Er sieht die anderen Kaderathleten, die Kadergruppen und die Veranstaltungen, aber keine offenen Einladungen und keine Bearbeiten-Knöpfe.

Wer weder das eine noch das andere ist, bekommt beim Aufruf der Adresse eine „Nicht gefunden"-Seite. Das ist Absicht: Eine Meldung „kein Zugriff" würde bestätigen, dass es diesen Verband gibt.

Als Verbands-Administrator verwaltest du Daten anderer – ein zweiter Faktor wird empfohlen (Pflicht ist er nur an den Zahlungswegen). Siehe das Kapitel „Zwei-Faktor-Authentisierung“.

Übersicht

Oben stehen die Kennzahlen: Mitglieder (davon Ämter), Kadergruppen, Kaderathleten (davon bestätigt), offene Einladungen und eigene Veranstaltungen.

Ganz oben steht die Karte Verbands-Profil mit einem Prozentwert: wie vollständig eure Stammdaten sind. Darunter stehen die offenen Punkte als anklickbare Kacheln – ein Tipp darauf springt in genau den Abschnitt, in dem das Feld steht. Du musst also nicht suchen, wo „Kopfbild" oder „Kurzname" wohnt. Zwei Kacheln führen nicht in die Stammdaten, sondern in einen anderen Reiter: „Weiteres Mitglied einladen" nach Personen, „Erste Kadergruppe anlegen" nach Kadergruppen.

Nicht jeder Punkt wiegt gleich. Name, Nation, Ort und eine Kontaktmöglichkeit zählen dreifach, Webseite, Straße, Logo und Beschreibung doppelt, der Rest einfach. Solange irgendetwas offen ist, bleibt der Wert unter 100 % — auch bei nur einer Kleinigkeit.

Drei Angaben sind Pflicht, wenn ihr den Verband öffentlich stellen wollt: Name, Ort und eine Kontaktmöglichkeit. Sie stehen vorn und tragen die Marke Pflicht. Alles andere ist Kür in beliebiger Reihenfolge — der Verband arbeitet auch unvollständig.

Offene Einladungen stehen bewusst neben dieser Liste und nicht darin: Eine ausgesprochene Einladung ist kein Mangel, sondern etwas, das gerade läuft, und niemand kann sie einseitig schließen.

Darunter stehen die Stammdaten auf einen Blick — nach denselben fünf Abschnitten gruppiert, jede Gruppe mit eigenem Bearbeiten, das direkt dorthin führt.

Die Karte Verbands-Profil sieht nur, wer die Stammdaten auch bearbeiten darf. Einem Kaderathleten eine Aufgabenliste vorzulegen, die er nicht erfüllen kann, wäre keine Hilfe, sondern ein Vorwurf.

Trag früh ein zweites Mitglied mit Administratorrolle ein. Ist nur ein Konto Administrator und dieses fällt aus, kommt niemand mehr an die Kaderverwaltung.

Kalender

Der Reiter Kalender beantwortet zwei Fragen: was der Verband selbst veranstaltet und wann er antritt. Darin stehen

  • eigene Termine, die du hier anlegst — Mitgliederversammlung, Kaderlehrgang, Vorstandssitzung,
  • eigene Turniere und Lehrgänge, die der Verband ausrichtet,
  • Turniere, zu denen der Verband als Nationalmannschaft eingeladen ist.

Die letzten beiden erscheinen von allein; anzulegen ist nur die erste Sorte. Umschalten lässt sich zwischen Monats- und Wochenansicht, angelegt wird über den Knopf oben oder über das + auf einem freien Tag.

Trainingszeiten und Ferien gibt es hier nicht — die gehören zum Trainingsbetrieb und stehen im Dojo-Kalender.

Beim Anlegen entscheidest du über die Sichtbarkeit. „Intern" ist die Vorgabe: Den Termin sehen nur Verbandsmitglieder. „Öffentlich" ist eine Vormerkung — sichtbar wird ein so markierter Termin erst, wenn der Verband eine öffentliche Seite bekommt. Das Feld gibt es trotzdem schon, damit du es später nicht für jeden Bestandstermin nachträglich raten musst.

Trag beim Kaderlehrgang die Adresse ein, nicht nur „Stadthalle". Aus der Adresse startet im Kalender der Athleten die Navigation; aus einem Namen nicht. Beides zusammen geht auch — das Freitextfeld bleibt für Zusätze wie „Nebenraum".

Nur Administratoren legen Termine an, ändern und löschen sie. Kaderathleten sehen den Kalender, aber ohne Bearbeiten-Wege.

Kalender abonnieren. Über Kalender abonnieren bekommst du eine Adresse, die du einmal in deine Kalender-App einträgst — danach erscheinen neue Verbandstermine dort von selbst. Enthalten sind alle Verbandstermine, eigene Turniere und Lehrgänge sowie die Turniere, zu denen der Verband eingeladen ist.

Das dürfen alle Mitglieder, auch Kaderathleten. Gerade für sie ist es der eigentliche Nutzen: Lehrgangstermine im Handy, ohne sich einzuloggen.

[!IMPORTANT] Die Adresse enthält auch interne Verbandstermine — sie ist der Mitgliederbereich in Kalenderform. Gib sie nicht weiter. Auf der öffentlichen Verbandsseite gibt es bewusst keinen Abo-Knopf.

Personen

Der Reiter Personen zeigt alle in einer Liste: Menschen mit einem Amt und Kaderathleten, mit ihren Kadergruppen als Marken daneben. Wer beides ist, steht einmal da.

Anders als im Dojo hat im Verband jeder ein echtes Benutzerkonto. Es gibt hier keine von Hand angelegten Personen ohne Konto und folglich auch keine nachträgliche Zuordnung. Neue Personen entstehen ausschließlich über eine Einladung per E-Mail – als Mitglied über Mitglied einladen, als Kaderathlet über den Reiter Kadergruppen.

Eine ausgesprochene, noch nicht angenommene Berufung steht als eigene Zeile mit dem Vermerk „eingeladen" in der Liste – mit der E-Mail-Adresse statt eines Namens, denn mehr ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Offene Mitglieds-Einladungen stehen zusätzlich in einer eigenen Karte darunter und lassen sich dort zurückziehen.

Ein Mitglied wieder zu entfernen oder seine Rolle zu ändern, ist derzeit nicht möglich. Einladen und Einladungen zurückziehen geht; für alles Weitere wende dich an den Support.

Trainer

Der Reiter Trainer führt die Trainer des Verbands — mit Bild, Grad und Funktion („Bundestrainer“, „Kaderleitung Kumite“). Diese Liste erscheint auf der öffentlichen Verbandsseite.

Trainer sind plattformweit dieselben: Du suchst aus der bestehenden Liste aus, aus der auch Lehrgänge ihre Trainer nehmen. Findest du jemanden nicht, legst du ihn hier an — mit Name, Dan-Grad, Biografie und Bild. Er steht danach allen zur Verfügung. Das ist Absicht: Eine eigene Kopie je Verband führte denselben Menschen doppelt, und ein geänderter Dan-Grad wäre nur an einer Stelle nachgetragen worden.

Die Funktion gehört dagegen dem Verband. Derselbe Trainer kann bei euch Bundestrainer sein und anderswo etwas anderes.

Entfernen löst nur die Verknüpfung. Der Trainer bleibt auf der Plattform bestehen, mit allen Lehrgängen, an denen er hängt.

Pflegen darf nur ein Administrator. Kaderathleten sehen die Liste.

Kadergruppen

Was im Dojo „Gruppen" heißt, heißt im Verband Kadergruppen – etwa „Nationalkader Kata" oder „Junioren Kumite". Du legst sie an, benennst sie und berufst Athleten hinein.

Berufen läuft über die E-Mail-Adresse: Der Athlet bekommt eine Einladung und ist erst nach deren Annahme bestätigt. Bis dahin steht er als ausstehend in der Gruppe. Bei bestätigten Athleten zeigt die Gruppe Alter, Graduierung, Geschlecht, Nationalität und Spezialisierung – diese Angaben kommen aus dem Athletenprofil der Person, nicht aus dem Verband. Sind sie leer, muss die Person selbst nachtragen.

Eine Person kann in mehreren Kadergruppen stehen, etwa in Kata und Kumite.

Veranstaltungen

Die Karte Events auf der Übersicht listet, was der Verband selbst ausrichtet, und die Turniere, zu denen er als Nationalmannschaft eingeladen ist. Bevorstehende Termine stehen oben, danach die vergangenen; zusammen höchstens sechs Zeilen, der Rest wird gezählt. Entwürfe sieht nur der Administrator – für Kaderathleten erscheinen sie erst nach der Veröffentlichung.

Einen eigenen Reiter Events gibt es nicht mehr. Er zeigte dieselbe Liste, und zwei Wege zur selben Auskunft heißen zwei Stellen, an denen sie veralten kann.

Stammdaten in fünf Abschnitten

Der Reiter Stammdaten ist in fünf Abschnitte geteilt, die links untereinander stehen:

AbschnittWas darin steht
BasisLogo, Name, Nation, Verbandstyp, Kurzname, Webseite, soziale Netzwerke
Profil & AuftrittBeschreibung, Kachel, Bildbereich
StandortName des Standorts, Anschrift, Kartenvorschau
Team & KontaktGeschäftsstelle und Kontaktperson
AbrechnungRechnungsanschrift

Neben jedem Abschnitt sitzt ein Punkt: grün, wenn dort nichts offen ist, sonst rot. Denselben Vollständigkeitswert wie auf der Übersicht findest du hier unter der Navigation – es ist dieselbe Rechnung, keine zweite.

Gezeigt wird immer nur ein Abschnitt. Unten klebt eine Leiste mit Verwerfen und Speichern; sie gehört zu dem Abschnitt, den du gerade siehst. Hast du ungespeicherte Änderungen und wechselst den Abschnitt, fragt die Anwendung nach.

In Abrechnung fehlt die Leiste. Das ist kein Fehler: Die Rechnungsanschrift speichert von selbst, sobald du ein Feld verlässt. Bilder ebenso — sie sind mit dem Hochladen gesichert.

Jeder Abschnitt hat eine eigene Adresse. Der Verweis …/dashboard/federations/euer-verband?tab=master&section=standort führt direkt zur Anschrift – praktisch, wenn du jemandem sagen willst, wo etwas einzutragen ist.

Der Verbandstyp (WKF oder JKA) steht als Marke oben im Kopf und legt fest, in welcher Weltverbands-Familie ihr geführt werdet. Ändern kann ihn nur ein Plattform-Betreuer.

Geschäftsstelle und Kontaktperson stehen zusammen in Team & Kontakt, weil beide dieselbe Frage beantworten: Wen erreiche ich? Webseite, Telefon und E-Mail der Geschäftsstelle gelten für den Verband — getrennt von der Kontaktperson daneben. Der Grund ist einfach: Wechselt die Person, bleibt die Verbandsnummer trotzdem erreichbar. Für die Vollständigkeit genügt eine von beiden Adressen.

Öffentliche Adresse. Der letzte Teil der Adresse, unter der der Verband öffentlich erreichbar ist. Beim Anlegen wird sie aus dem Namen abgeleitet; danach folgt sie dem Namen nicht mehr. Das ist Absicht — eine Adresse, die einmal auf einem Rundschreiben steht, darf bei einer Namenskorrektur nicht ins Leere laufen. Ändern kannst du sie jederzeit, aber dann funktionieren Verweise auf die alte nicht mehr.

Rechnungsanschrift. Richtet der Verband ein Turnier aus, ist er Rechnungsempfänger. Der Schalter Entspricht der Verbandsadresse steht von vornherein an und leitet die Anschrift ab, statt sie zu kopieren: Zieht die Geschäftsstelle um, zieht der Beleg mit. Habt ihr ein Postfach oder sitzt der Kassenwart woanders, schaltest du ihn aus und trägst eine eigene Anschrift ein. Sie erscheint auch in „Nächste Schritte", solange etwas fehlt.

Name des Standorts. Über der Straße steht ein eigenes Feld für den Namen — „Sporthalle Zweibrücken“, „Bundesleistungszentrum“. Trägst du die Anschrift über die Adress-Suche ein, wird er automatisch mitgefüllt. Auf der öffentlichen Seite erscheint er als erste Zeile der Anschrift.

Die Beschreibung ist formatierbar — Absätze, Fett, Listen, wie beim Dojo und beim Lehrgang.

Bilder. Neben dem Logo gibt es zwei weitere: die Kachel (quer, höchstens 2 MB) und den Bildbereich (quer, höchstens 5 MB) — das breite Bild am Kopf der öffentlichen Verbandsseite. Ein Foto aus der Halle in brauchbarer Auflösung liegt schnell über 2 MB, deshalb darf der Bildbereich größer sein. Beide sind mit dem Hochladen gespeichert, ein Klick auf Speichern ist dafür nicht nötig. Fehlt eines, erscheint an seiner Stelle das Logo.

Den Verband veröffentlichen

Ein Verband ist zunächst ein Entwurf und für Außenstehende unsichtbar — auch dann, wenn alle Felder gepflegt sind. Sichtbar wird er erst, wenn du oben im Kopf auf Veröffentlichen drückst. Das gilt ausdrücklich auch für Verbände, die es hier schon länger gibt: Niemand geht über Nacht online, weil eine neue Funktion dazukam.

Verlangt werden dafür nur drei Dinge: Name, Ort und eine E-Mail-Adresse — entweder die der Geschäftsstelle oder die der Kontaktperson. Fehlt etwas, sagt dir die Meldung, was fehlt, statt „unvollständig". Bilder und Beschreibung sind keine Pflicht; ohne sie sieht die Seite magerer aus, ohne Kontakt wäre sie nutzlos.

Was auf der Seite steht: Bild, Name, Verbandstyp, Beschreibung, kommende Termine, Anschrift mit Karte und die Kontaktangaben. Dazu ein QR-Code für gedruckte Aushänge.

[!IMPORTANT] Was ausdrücklich nicht auf die öffentliche Seite kommt: Personen, Ämter, Kadergruppen und Kader-Athleten. Das sind echte Konten, oft von Minderjährigen — eine öffentliche Namensliste wäre eine Veröffentlichung, der niemand zugestimmt hat. Ebenso bleiben interne Kalendertermine intern; nur Termine, die du ausdrücklich als öffentlich markiert hast, erscheinen dort.

Veröffentlichte Verbände tauchen außerdem in der Suche auf der Startseite auf — im selben Reiter wie die Dojos, der jetzt „Dojos & Verbände" heißt. Ein eigener Reiter wäre unnötig: Beides sind Einrichtungen, die man nachschlägt, keine Termine.

Zurückziehen kannst du jederzeit, ohne Rückfrage. Die Seite antwortet danach wieder mit „nicht gefunden".

Einen Verband anlegen

Anlegen darf, wer das Verbandsrecht hat – vergeben von einem bestehenden Verbands-Administrator oder vom Plattform-Betreiber. Du findest den Knopf „Verband anlegen" im Profil unter Dojos/Verband. Nach dem Speichern bist du automatisch Administrator deines Verbands.

Ein Konto gehört zu genau einem Verband. Nimmst du eine Einladung in einen anderen an, während du schon in einem bist, wird sie abgelehnt.

Kapitel 36

Neuigkeiten (News)

Über den Menüpunkt „News" oben erreichst du die Neuigkeiten aller Dojos, Verbände und von TournaEvent selbst. Die Seite ist öffentlich – auch ohne Anmeldung lesbar.

Oben filterst du nach Verbände, Dojos und TournaEvent oder wählst über „Herausgeber wählen" einzelne Vereine aus. Der Filter steht in der Adresse: Du kannst einen gefilterten Stand also weitergeben. Auf dem Telefon liegen die Filter hinter dem Knopf „Filter".

Auf der öffentlichen Seite deines Dojos und deines Verbands erscheinen die letzten Meldungen zusätzlich als eigener Abschnitt „Neuigkeiten" – mit einem Verweis auf alle.

Nur die Vereine sehen, die dich interessieren

Bist du angemeldet, steht neben „Alle" ein weiterer Filter: „Meine". Er zeigt ausschließlich Meldungen der Herausgeber, denen du folgst.

Den Knopf „Folgen" findest du an zwei Stellen:

  • auf der Seite eines Dojos oder Verbands, oben im Abschnitt „Neuigkeiten",
  • auf jeder Meldung selbst, rechts neben dem Namen des Herausgebers.

Erneut anklicken beendet es wieder. Ein Verein, der noch nichts veröffentlicht hat, lässt sich noch nicht abonnieren – bei ihm gibt es den Abschnitt „Neuigkeiten" noch nicht.

Benachrichtigung aufs Telefon? Standardmäßig verschickt „Folgen" nichts — es ist ein Filter. Wer möchte, schaltet es ein: Einstellungen → Benachrichtigungen → Neuigkeiten. Dann kommt eine Push-Nachricht, sobald einer deiner Herausgeber etwas veröffentlicht. Kommen mehrere Meldungen auf einmal herein — etwa beim erstmaligen Verbinden eines Feeds —, bekommst du trotzdem höchstens eine.

„Folgen" ist nicht dasselbe wie das Herz. Das Herz an einem Turnier oder Lehrgang merkt einen Termin vor: Er landet in deinem Kalender, und du bekommst Erinnerungen. „Folgen" verschickt nichts – es sammelt die Meldungen eines Herausgebers unter „Meine". Ein Dojo kann beides tragen.

Meldungen, die von selbst entstehen

Zu deinem Turnier oder Lehrgang schreibt die Plattform einige Meldungen selbst — du musst dafür nichts tun. Sie erscheinen, sobald du den jeweiligen Schritt machst:

WannMeldung
Turnier veröffentlicht„Neues Turnier: …"
Anmeldung geöffnet„Anmeldung offen: …"
Meldeschluss vorbei, Nachmeldung erlaubt„Meldeschluss vorbei: …"
Meldeschluss vorbei, keine Nachmeldung„Anmeldung geschlossen: …"
Auslosung veröffentlicht„Auslosung veröffentlicht: …"
Zeitplan veröffentlicht„Zeitplan veröffentlicht: …"
Ergebnisse veröffentlicht„Ergebnisse veröffentlicht: …"
Ausschreibung hochgeladen„Ausschreibung veröffentlicht: …"
Erster Kampf wird gewertet„Live-Ticker läuft: …"
Termin oder Ort geändert„Termin oder Ort geändert: …"
Turnier abgesagt„Turnier abgesagt: …"
Lehrgang veröffentlicht„Neuer Lehrgang: …"

Herausgeber bist du, nicht TournaEvent: Die Meldung erscheint unter deinem Verband oder deinem Dojo, und wer euch folgt, sieht sie unter „Meine". Gehört das Turnier weder einem Verband noch einem Dojo, erscheint sie unter TournaEvent.

Jede dieser Meldungen gibt es genau einmal je Turnier — auch wenn du etwas zurücknimmst und erneut veröffentlichst. Sie sind mit „Automatisch" gekennzeichnet und enthalten nie Namen von Startern, auch nicht bei den Ergebnissen: Es steht nur der Turniername darin.

Auf deiner Dojo- oder Verbandsseite erscheinen sie standardmäßig nicht. Dort steht, was ihr selbst geschrieben habt — sonst verdrängte Maschinentext eure eigenen Beiträge: Der Abschnitt zeigt fünf Einträge, und ein Turnier erzeugt schnell zehn Meldungen.

Beides lässt sich umstellen. Im Reiter News deines Dojos oder Verbands, direkt unter dem Nachrichten-Feed, stehen zwei Schalter:

  • Automatische Meldungen erzeugen — aus: Es entstehen keine neuen mehr. Bereits erschienene bleiben stehen.
  • Auch auf meiner öffentlichen Seite zeigen — standardmäßig aus, aus dem oben genannten Grund.

Turniere im Testmodus melden nichts. Wer zum Üben ein Turnier anlegt, soll nicht plötzlich eine öffentliche Ankündigung dafür haben.

Zwei Sorten Meldung

  • Selbst verfasst: Text, Bild und alles Weitere stehen bei uns. Ein Klick öffnet die Meldung hier.
  • Aus dem Feed deiner Webseite: Wir zeigen nur Titel, Datum und einen kurzen Anriss. Ein Klick führt auf die Webseite des Herausgebers – erkennbar am Pfeil-Symbol und am Hinweis „Zum Original". Den vollständigen Text übernehmen wir bewusst nicht: Er gehört auf die Vereinsseite und wird dort gepflegt.

Eine Meldung schreiben

Öffne dein Dojo (Profil → Dojos → Dojo öffnen) oder deinen Verband und wechsle auf den Reiter „News". Dort:

  1. Neuer Beitrag anklicken.
  2. Titel und Text eingeben; der Text lässt sich formatieren (fett, Listen, Links, Zwischenüberschriften). Bilder kannst du hochladen – im Text über das Bild-Symbol, für das Titelbild über den Knopf Hochladen daneben. Erlaubt sind JPG, PNG und WebP bis 5 MB. Liegt dein Bild schon im Netz, trag stattdessen einfach seine Adresse ein. Ein Titelbild ist optional.
  3. Der Anriss ist freiwillig, lohnt sich aber: Er steht in der Liste, als Vorspann über dem Text und in der Vorschau, wenn jemand die Meldung teilt. Etwa 160 Zeichen – was darüber hinausgeht, kürzt die Vorschau. Lässt du ihn leer, nehmen wir dort den Textanfang.
  4. Unter Veröffentlichung wählst du zwischen sofort und für später planen. Ein geplanter Beitrag erscheint erst zum gewählten Zeitpunkt – vorher findet ihn niemand. Der Knopf heißt dann „Planen".
  5. Als Entwurf speichern oder gleich Veröffentlichen.

Später kannst du jeden eigenen Beitrag bearbeiten, zurückziehen (er verschwindet aus der Öffentlichkeit, bleibt aber erhalten) oder löschen. Über dasselbe Menü lässt sich auch das Titelbild erzeugen – im Design der TournaEvent-Beiträge, mit Titel und Datum. Hat der Beitrag schon eins, heißt der Punkt Titelbild neu erzeugen und ersetzt es erst auf diesen Klick hin.

Ein geplanter Beitrag meldet sich selbst. Erscheint er, bekommen deine Follower die Benachrichtigung genau dann – nicht beim Schreiben und nicht gar nicht. Sie kommt bis zu eine Stunde nach dem Erscheinen und nur bei denen, die Neuigkeiten eingeschaltet haben. Ziehst du einen geplanten Beitrag über „jetzt veröffentlichen" vor, geht sie ebenfalls raus.

Wer darf das? Beim Dojo die Dojoleitung (Eigentümer und Mitglieder mit der Rolle „Admin"), beim Verband der Verbands-Admin – dieselbe Stufe wie für die Stammdaten. Trainer und einfache Mitglieder sehen den Reiter nicht.

Meldungen von deiner Webseite übernehmen

Hat deine Vereinswebseite eine Neuigkeiten-Seite, können wir die Meldungen automatisch übernehmen. Du musst dafür nichts Technisches wissen.

  1. Trag im Reiter News unter Nachrichten-Feed nichts ein, sondern klicke „Feed suchen". (Deine Webseite muss in den Stammdaten stehen – dort sehen wir nach.)
  2. Werden wir fündig, zeigen wir dir die gefundene Adresse und die letzten drei Meldungen von dort. Daran erkennst du, ob es die richtige Quelle ist.
  3. Erst mit Übernehmen wird sie gespeichert. Vorher steht ausdrücklich „Noch nicht gespeichert" dabei.

Ab dann holen wir die Meldungen stündlich im Hintergrund. Neue erscheinen von selbst; nichts wird doppelt angelegt. Beim ersten Mal übernehmen wir höchstens 20 Meldungen. Frisch angeschlossen holen wir sechs Stunden lang auch Älteres – was auf deiner Nachrichtenseite steht, hast du schließlich selbst dorthin gestellt. Danach gilt wieder: nichts, was älter als ein Jahr ist, sonst stünde irgendwann dein halbes Archiv in der Übersicht. Den ersten Abruf machen wir sofort beim Verbinden – so siehst du gleich, ob es klappt, statt bis zur nächsten vollen Stunde zu warten. Ein Titelbild aus dem Feed übernehmen wir mit. Erlaubt uns dein Bildserver die Kopie, liegt es danach bei uns; verweigert er sie, zeigen wir das Bild direkt von deiner Seite.

Wir sehen dabei an drei Stellen nach, immer in dieser Reihenfolge:

  1. Der Feed deiner Seite. Die beste Quelle: ein Abruf, und das Erscheinungsdatum steht mit drin.
  2. Die Inhaltsübersicht (Sitemap). Bietet deine Seite keinen Feed, aber eine Sitemap, lesen wir die Meldungen darüber. Das Datum ist dann „zuletzt geändert“, nicht immer der Erscheinungstag.
  3. Deine Nachrichtenseite selbst. Hat deine Seite auch keine Sitemap, suchen wir die Seite, auf der deine Meldungen aufgelistet sind, und lesen von dort die Adressen der einzelnen Meldungen. Titel, Anriss und Bild holen wir wie immer aus den Angaben, die deine Seite für Link-Vorschauen bereitstellt.

Finden wir nichts, ist das kein Problem: Du kannst Meldungen weiterhin von Hand schreiben. Kennst du die Adresse des Feeds oder deiner Nachrichtenseite, trag sie einfach selbst ein. Wir prüfen sie beim Speichern: Liegt dort kein Feed – etwa weil es die Adresse deiner Webseite ist –, sagen wir das und schlagen dir den richtigen vor. Und stehen auf der eingetragenen Nachrichtenseite gar keine Meldungen, sagen wir auch das, statt eine Quelle zu verbinden, die nichts liefert.

Feed antwortet nicht mehr? Zieht dein Verein um oder baut die Webseite um, kann der Feed verschwinden. Wir melden das im Reiter News („Der Feed antwortet seit … nicht"). Deine bisherigen Meldungen bleiben sichtbar – es fehlen nur die neuen. Über Feed entfernen löst du die Verbindung; die übernommenen Meldungen bleiben auch dann erhalten.

Was wir nicht tun: Wir lesen nicht das Aussehen deiner Seite aus – wir raten nirgends, wo auf der Seite der Titel steht oder wie der Anriss aussieht. Von deiner Nachrichtenseite nehmen wir ausschließlich die Verweise, also die Adressen der einzelnen Meldungen; Titel, Anriss und Bild kommen aus den Angaben für Link-Vorschauen, die sich bei einem Umbau nicht ändern. Ein Layout-Parser würde bei jeder Änderung brechen, und dann stünde eine falsche Liste auf deiner Vereinsseite, ohne dass es jemandem auffällt. Deshalb gilt bei uns: Führt deine Nachrichtenseite plötzlich keine Meldungen mehr auf, ist das für uns ein Fehler, kein „nichts Neues“ – du siehst den Hinweis im Reiter News, statt monatelang auf demselben Stand zu bleiben.

Wir halten uns an deine robots.txt. Sperrst du einen Bereich für Maschinen, lesen wir ihn nicht. Können wir die Datei nicht lesen, holen wir im Zweifel nichts – eine Abwehr, die im Zweifel durchlässt, ist keine.

Termine von deiner Webseite übernehmen

Führt eure Webseite eine Terminliste, können wir sie in euren Kalender übernehmen – als Verein wie als Verband. Du findest das jeweils im Reiter Kalender unter Termin-Seite. Anschließen darf, wer auch die Stammdaten pflegen darf: beim Verband der Verbands-Admin, beim Verein die Dojoleitung.

  1. Klicke „Termine suchen" – wir sehen auf deiner Webseite nach. (Die Webseite muss in den Stammdaten stehen.)
  2. Werden wir fündig, zeigen wir dir die Adresse, die Anzahl und die drei nächsten Termine samt Datum. Das Datum ist hier der eigentliche Beweis: Daran siehst du, ob wir deine Seite richtig gelesen haben.
  3. Erst mit Übernehmen wird die Verbindung gespeichert – und einmal sofort abgeglichen.

Danach gleichen wir einmal täglich ab. Übernommen werden Titel, Datum und ein Verweis auf deine Seite – mehr nicht:

Ein übernommener Termin ist kein Lehrgang bei uns. Es gibt dazu keine Anmeldung, keine Gebühr und keine Teilnehmerliste. Die Veranstaltung gehört dir, und alles Weitere – Uhrzeit, Ort, Referent, Anmeldung – steht auf deiner Seite. Ein Klick auf den Termin führt genau dorthin. Willst du eine Veranstaltung bei uns durchführen, leg sie als Lehrgang oder Turnier an.

Wie viel wir übernehmen, hängt davon ab, wie deine Seite gebaut ist. Wir raten nirgends – wir lesen nur, was ausgeschildert ist:

Deine SeiteWas wir lesenUhrzeit und Ort
Jeder Termin hat eine eigene Unterseite (Datum im Dateinamen)Verweise der Liste, Titel aus den Angaben für Link-Vorschauennein
Alle Termine stehen auf einer SeiteTitel, Datum und Ort aus der ZeileOrt ja, Uhrzeit nein
Deine Seite bietet je Termin eine Kalenderdatei (.ics)die Datei selbstja, beides

Die Kalenderdatei ist der beste Fall: Dort sind Beginn, Ende und Ort ausgezeichnete Angaben, und wir müssen nichts aus Fließtext herauslesen. Gibt deine Seite beides her, nehmen wir die Kalenderdatei. Bietet sie nichts davon, entsteht auch kein Termin – lieber keine Angabe als eine geratene.

Sagst du einen Termin ab, verschwindet er auch bei uns. Steht ein künftiger Termin nicht mehr auf deiner Seite, entfernen wir ihn beim nächsten Abgleich – sonst führe jemand zu einer Veranstaltung, die es nicht mehr gibt. Vergangene Termine bleiben stehen; sie sind Geschichte, keine Absage. Deine von Hand angelegten Termine rühren wir nie an.

Deine Terminseite wurde umgebaut? Findet ein Abgleich dort gar keine Termine mehr, löschen wir nichts – wir melden es dir im Reiter Kalender. Ein Umbau darf keinen Kalender leeren.

Blättert deine Terminliste über mehrere Seiten? Dann lesen wir die Folgeseiten mit. Kommen wir nicht bis zur letzten, entfernen wir in diesem Lauf gar nichts: Was wir nicht gesehen haben, ist nicht abgesagt. Lieber ein Termin zu viel im Kalender als einer, den wir irrtümlich austragen.

Übernommene Termine erscheinen überall dort, wo deine eigenen erscheinen: im Kalender-Reiter, auf der öffentlichen Verbandsseite und in den Kalender-Abos. Wer den Verbandskalender abonniert hat, bekommt sie automatisch mit – samt Verweis auf deine Seite.

Kommentare

Unter jeder Meldung — auch unter einer aus dem Feed — können angemeldete Nutzer kommentieren. Lesen kann jeder, auch ohne Konto.

Der Bereich liegt unten auf der Detailseite und startet eingeklappt mit der Anzahl. Bei einer Feed-Meldung steht der Knopf zum Original darüber: Wer mitredet, soll den Text vorher lesen können — bei uns steht nur der Anriss.

  • Antworten sind eine Ebene tief möglich. Eine Antwort auf eine Antwort gibt es nicht; das ist auf dem Telefon nicht mehr lesbar.
  • Bearbeiten kannst du deinen Kommentar 15 Minuten lang — und nur, solange niemand geantwortet hat. Sonst stünde die Antwort plötzlich neben einem anderen Text als dem, auf den sie sich bezieht. Ein geänderter Kommentar trägt den Vermerk „bearbeitet".
  • Löschen geht jederzeit. Hängen Antworten daran, bleibt ein Platzhalter ohne deinen Namen und ohne deinen Text stehen, damit die Antworten der anderen verständlich bleiben.

Kommentare sind öffentlich und können von Suchmaschinen erfasst werden. Schreib dort nichts, was nicht öffentlich stehen soll. Eine IP-Adresse speichern wir zu Kommentaren nicht — siehe die Datenschutzerklärung.

Melden und moderieren

Passt ein Kommentar nicht, kannst du ihn über das Menü melden (Beleidigung, Spam, Falschinformation, Sonstiges). Wir sehen uns das an. Der Verfasser erfährt nicht, wer gemeldet hat, und mehrfaches Melden derselben Person zählt einmal.

Kommen mehrere Meldungen von verschiedenen Personen zusammen, wird der Kommentar vorläufig ausgeblendet, bis jemand hingesehen hat. Ohne das stünde ein grober Kommentar über Nacht online.

Als Herausgeber — Dojoleitung oder Verbands-Admin — kannst du Kommentare unter deinen eigenen Beiträgen ausblenden und wieder einblenden. Löschen kannst du sie nicht: Das bleibt beim Verfasser und bei uns als Betreiber. Ein fremder Beitrag soll nicht spurlos verschwinden können.

Der Verfasser sieht seinen ausgeblendeten Kommentar weiterhin — mit dem Hinweis, dass er ausgeblendet wurde, und mit der Begründung. Ein wortlos verschwundener Beitrag ist von einem Fehler nicht zu unterscheiden, und das erzeugt mehr Ärger als eine klare Ansage.

Kapitel 37

Jahresrangliste

Die Jahresrangliste erreichst du über den Menüpunkt „Rangliste" oben – sie ist öffentlich und auch ohne Anmeldung sichtbar. Sie zeigt über eine Saison (die letzten 365 Tage) an, wer die meisten Punkte gesammelt hat – als Athlet:innen-Rangliste und als Dojo-Rangliste (Top 100).

Die Punkte ergeben sich aus den bei Turnieren gewonnenen Medaillen:

  • Gold = 10 Punkte
  • Silber = 6 Punkte
  • Bronze = 3 Punkte

Ältere Ergebnisse fallen nach 365 Tagen automatisch wieder heraus. Du kannst nach Athlet:in oder Dojo suchen und nach Geschlecht, Altersklasse, Graduierung und Verband filtern – oder auf ein Dojo klicken, um nur dessen Mitglieder zu sehen. Das rotierende Podium oben zeigt die Spitze verschiedener Kategorien (z. B. beste Frauen, beste Jugend, Gold-Sammler).

Dojo-Zuordnung: Bist du in mehreren Dojos, zählt für die Dojo-Wertung jeweils das Dojo, mit dem du dich zum jeweiligen Turnier gemeldet hast – nicht deine sonstigen Mitgliedschaften.

Noch Beispieldaten? Solange noch keine echten Turnierergebnisse vorliegen, zeigt die Rangliste Beispieldaten mit einem Hinweis-Badge. Mit dem ersten ausgewerteten Turnier verschwinden Badge und Beispieldaten automatisch und echte Ergebnisse rücken nach. Der Block „Nächste Chance auf Punkte" zeigt dagegen von Anfang an echte kommende Turniere.

Kapitel 38

Dein Profil & Konto

Über das Menü oben rechts erreichst du:

  • Profil: Name, Telefon, Geburtstag und Dojo bearbeiten. Kundennummer und E-Mail siehst du hier ebenfalls.
  • Dojos/Verband: Deine Mitgliedschaften. Ein Klick öffnet das jeweilige Dashboard – verwaltet wird dort, nicht hier. Ohne Verbandszugehörigkeit heißt der Punkt nur „Dojos".
  • Kampfrichter: Deine Kampfrichter-Lizenzen (DJKB/JKA und WKF) mit Lizenznummer und Gültigkeit sowie deine JKA/WF-Mitgliedschaft. Die Angaben gelten für alle Turniere: Ausrichter sehen deine Stufe, die Lizenznummer bleibt privat. Wirst du als Kampfrichter eingeladen, kannst du die Lizenzen schon im Willkommens-Assistenten angeben.
  • Passwort ändern: Vergib jederzeit ein neues Passwort (bei Konten mit E-Mail/Passwort). Hast du dein Passwort vergessen, nutze auf der Anmeldeseite „Passwort vergessen".
  • Zwei-Faktor-Authentisierung: Ein zweiter Faktor zusätzlich zum Passwort – siehe den nächsten Abschnitt.
  • Einstellungen: Standardwerte für Disziplinen, Design-Optionen für die Kampfbäume und dein Auszahlungskonto.
  • Konto löschen: Falls gewünscht, kannst du dein Konto hier dauerhaft entfernen (mit Sicherheitsabfrage).

Ungespeicherte Änderungen gehen nicht verloren – die App fragt vor dem Verlassen nach.

Kapitel 39

Zwei-Faktor-Authentisierung

Ein zweiter Faktor schützt dein Konto, selbst wenn jemand dein Passwort kennt. Du findest ihn unter Profil › Sicherheit.

Für alle freiwillig – verlangt nur an den Zahlungswegen. Anbieten tun wir es jedem, und wer Turniere oder einen Verband verwaltet, dem sei es ausdrücklich empfohlen: In diesen Rollen siehst du die Meldungen anderer Vereine, oft mit Geburtsdaten von Kindern. Gesperrt wird ohne zweiten Faktor aber nichts – Onboarding, Turnierverwaltung und alle übrigen Funktionen laufen ganz normal.

Verpflichtend ist der zweite Faktor genau dort, wo es um Geld und Bankdaten geht:

  • Stripe-Auszahlungskonto verbinden, öffnen oder ändern (hier wird festgelegt, wohin die Startgebühren fließen),
  • Beitragseinzug des Dojos beim Weg „Selbst einreichen“: SEPA-Mandat mit IBAN erfassen, Bankdaten importieren oder die Einzugsdatei mit den vollständigen IBANs herunterladen.

Rufst du eine dieser Funktionen ohne eingerichteten Faktor auf, führt dich die App zur Einrichtung und bringt dich danach dorthin zurück, wo du hinwolltest.

Einrichten

  1. Profil › Sicherheit öffnen und bei „Zwei-Faktor-Authentisierung" auf Jetzt einrichten klicken.
  2. Authenticator-App wählen (z. B. Google Authenticator, Microsoft Authenticator, 1Password).
  3. Den QR-Code mit der App scannen. Kann dein Gerät nicht scannen, tippe stattdessen den Schlüssel ein, der daneben steht.
  4. Den sechsstelligen Code aus der App eingeben und bestätigen. Vergib einen Namen wie „iPhone von Ramsey", damit du später mehrere Geräte unterscheiden kannst.

Das dauert etwa zwei Minuten. Du kannst mehrere Faktoren einrichten – praktisch, wenn du ein zweites Gerät als Reserve willst.

Wiederherstellungscodes

Direkt nach der Einrichtung bekommst du zehn Wiederherstellungscodes. Sie sind dein Weg zurück, wenn dein Telefon verloren geht.

[!IMPORTANT] Die Codes werden nur dieses eine Mal angezeigt. Speichere sie ab oder drucke sie aus – und zwar nicht auf demselben Gerät, auf dem deine Authenticator-App läuft. Jeder Code gilt genau einmal.

Neue Codes erzeugst du jederzeit unter Profil › Sicherheit. Die alten werden damit ungültig.

Anmelden mit zweitem Faktor

Nach Passwort oder Google-Anmeldung fragt die App nach dem sechsstelligen Code aus deiner App. Hast du mehrere Faktoren, steht der zuletzt benutzte oben; die anderen kannst du darunter auswählen.

Lass den Anmeldebildschirm nicht zu lange offen liegen. Bestätigst du den zweiten Faktor nicht innerhalb von 15 Minuten, läuft die Anmeldung ab und du beginnst von vorn. Die App sagt dir das dann auch so.

Telefon verloren?

  1. Melde dich wie gewohnt mit Passwort oder Google an.
  2. Klicke im zweiten Schritt auf „Ich komme nicht an meinen zweiten Faktor".
  3. Gib einen deiner Wiederherstellungscodes ein.

Damit wird dein zweiter Faktor zurückgesetzt. Du meldest dich anschließend neu an und richtest ihn frisch ein – mit neuen Wiederherstellungscodes.

[!WARNING] Sind sowohl dein Telefon als auch deine Wiederherstellungscodes weg, hilft nur noch der Support. Wir setzen den zweiten Faktor dann von Hand zurück, protokollieren den Vorgang und informieren dich per E-Mail darüber. Einen Selbstbedienungsweg per E-Mail-Link gibt es bewusst nicht: Dein Postfach ist der erste Faktor – wer es übernommen hat, käme damit auch am zweiten vorbei.

Auszahlungskonto ändern

Willst du dein Stripe-Auszahlungskonto verbinden oder ändern, fragt die App den zweiten Faktor erneut ab, auch wenn du längst angemeldet bist. Hier wird festgelegt, wohin das Geld fließt – genau die Stellen, an denen eine übernommene Sitzung wirklich weh tut. Dasselbe gilt für die IBAN-Wege des Dojo-Beitragseinzugs. Hast du noch gar keinen Faktor eingerichtet, holt die App das an dieser Stelle mit dir nach.

Programm-Zugänge (API-Schlüssel)

Nutzt du die KI-Integration (MCP) oder eigene Skripte: Einen neuen Zugangsschlüssel kannst du nur mit eingerichtetem zweitem Faktor erzeugen.

Ein Schlüssel selbst fragt beim Benutzen nichts ab – ein Skript kann keinen Code eintippen. Die Hürde sitzt beim Erzeugen, nicht beim Benutzen. Widerrufen kannst du deine Schlüssel jederzeit unter Einstellungen › MCP.

Kapitel 40

Hilfe & Support

  • Kommst du nicht weiter, nutze das Support-Formular und schildere kurz dein Anliegen.
  • Viele Aktionen (Turnier speichern, Auslosung, Wertung) lassen sich gefahrlos ausprobieren, solange dein Turnier noch ein Entwurf ist – ideal zum Üben.
🥋Viel Erfolg mit deinem nächsten Turnier!