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TournaEventTournaEventvor 16 Stunden

Alle deine Karate-Termine in einem Kalender

Ein Turnier in den eigenen Kalender zu bekommen hieß bisher: Datum von der Seite abschreiben, Termin anlegen, Ort dazu — und beim nächsten Turnier von vorn. Verschob der Ausrichter die Startzeit, stand bei dir weiter die alte. Und wer im Jahr fünf Turniere bestreitet, pflegte fünf Einträge von Hand.

Das übernimmt jetzt der Kalender selbst — Apple Kalender, Google Kalender, Outlook. Einmal eingerichtet, danach trägt er nach, was sich ändert.

Herunterladen oder abonnieren — der Unterschied zählt

Auf jeder Turnier- und Lehrgangsseite steht der Knopf „Zum Kalender hinzufügen". Im Dialog liegen zwei Wege nebeneinander, und sie verhalten sich verschieden:

  • Herunterladen legt den Termin einmalig ab. Verschiebt sich später eine Startzeit, erfährst du davon nichts.
  • Abonnieren trägt dein Kalender selbst nach. Du richtest die Adresse einmal ein — ändert der Veranstalter etwas, ändert es sich bei dir.

Für ein Turnier, das noch Wochen entfernt ist, ist das Abo fast immer die richtige Wahl.

Ein Abo statt fünf — dein persönlicher Kalender

Statt für jede Veranstaltung ein eigenes Abo gibt es einen Kalender pro Person. Die Adresse findest du im Profil unter Athlet → Kalender-Abo. Darin steht:

  • alles, was du dir gemerkt hast — Turniere, Lehrgänge, Dojos,
  • die Dojos, in denen du Mitglied bist,
  • und Turniere, für die du gemeldet bist — ohne Herz, ohne dass du die Seite je aufgerufen hast. Meldet dein Dojo dich an, erscheint der Termin; wird die Meldung zurückgezogen, verschwindet er wieder.

Damit steuert das Herz deinen Kalender. Merkst du dir ein Turnier, steht es drin — auf allen Geräten, ohne dass du die Kalender-App anfasst. Nimmst du das Herz weg, verschwindet es. Aufräumen passiert dort, wo du ohnehin bist.

Damit Termine aus drei Quellen nicht zu Brei werden, trägt jeder Eintrag seine Herkunft im Titel — beim Dojo mit Namen, weil man in zwei Vereinen sein kann:

  • Mein Dojo: Kindertraining
  • Turnier: Deutsche Meisterschaft
  • Lehrgang: Pfingstlehrgang

Der Kalender reicht drei Monate zurück und zwölf voraus. Die alten Einzel-Abos bleiben bestehen: Wer nur ein Turnier will, ohne sein halbes Vereinsleben im Kalender, kann das weiterhin.

Der Dojo-Kalender

Der Kalender deines Dojos ist nicht öffentlich — er kann interne Vereinstermine und nicht-öffentliche Trainingszeiten enthalten. Du abonnierst ihn im Mitgliederbereich, nicht auf der öffentlichen Dojo-Seite.

Die Filter oben im Kalender wirken auf beides, auf die Ansicht und auf das Abo. Was du siehst, ist also auch das, was in deinem Kalender landet: Alles, Meine Trainingszeiten, Wo ich Trainer bin, Nur Veranstaltungen.

Wählst du mehrere, werden sie zusammengezählt, nicht geschnitten: Ein Termin erscheint, sobald er zu einem der Filter passt. Für einen Trainer, der selbst noch trainiert, ist genau das der Normalfall.

Turniere und Lehrgänge, die euer Dojo selbst veranstaltet, stehen ohne weiteres Zutun im Kalender — für alle, ungefiltert. Ein Turnier des eigenen Vereins geht auch die an, die nicht starten, sondern beim Kampfrichtern oder Aufbau helfen.

Der Verbands-Kalender — zwei Adressen mit verschiedenem Umfang

Für Mitglieder steht im Kalender-Reiter des Verbands „Kalender abonnieren". Enthalten sind alle Verbandstermine, eigene Turniere und Lehrgänge sowie die Turniere, zu denen der Verband eingeladen ist. Das dürfen alle Mitglieder, auch Kaderathleten — sie sehen dieselben Termine ohnehin im Reiter.

Diese Adresse enthält auch interne Termine; sie ist der Mitgliederbereich in Kalenderform.

Öffentlich geht es ebenfalls: Auf der Verbandsseite steht ein Kasten mit einer festen Adresse, für die es kein Konto braucht. Darin stehen nur die als öffentlich gekennzeichneten Verbandstermine und die veröffentlichten eigenen Turniere und Lehrgänge — nie interne Termine, nie Entwürfe. Zwei Adressen, weil es zwei verschiedene Sichtbarkeiten sind; eine einzige mit Schalter wäre eine Grenze, die man falsch setzen kann.

Dein Abo-Schlüssel

Damit dein Kalender deine Termine bekommt und nicht nur den Rahmentermin, hängt an der Abo-Adresse ein persönlicher Schlüssel.

  • Der Schlüssel ist ein Geheimnis: Wer ihn kennt, sieht deine Termine. Gib ihn nicht weiter.
  • Versehentlich weitergegeben? Neuen Schlüssel erzeugen — der alte wird sofort ungültig. Bestehende Abos musst du danach neu einrichten.
  • Jedes Gerät kann einen eigenen Eintrag haben. So verlierst du beim Widerruf eines verlorenen Handys nicht auch das Familien-Abo im Google-Kalender.

Zwei Dinge, die dich sonst überraschen

  • Abgesagte Termine verschwinden nicht, sie werden als abgesagt markiert. Ein einfach gelöschter Termin bliebe in vielen Kalender-Programmen trotzdem stehen — und du stündest vor verschlossener Tür.
  • Doppelte Einträge sind möglich. Hast du eine Veranstaltung gemerkt und trägst zusätzlich ihr Einzel-Abo ein, erscheint sie zweimal: Kalender-Programme führen zwei getrennte Kalender und erkennen nicht, dass es derselbe Termin ist. Der Abo-Dialog weist darauf hin.

Was der Kalender nicht tut

  • Ein gemerktes fremdes Dojo zeigt dir nur, was ohnehin öffentlich ist. Interne Vereinstermine bleiben den Mitgliedern vorbehalten — ein Herz ist ein Wunsch, keine Berechtigung.
  • Der Verbands-Feed für Mitglieder verlangt eine Mitgliedschaft, auch wenn du die Adresse kennst.
  • Nichts wird ausgeblendet, was dich betrifft. Die Hervorhebung „passt zu dir" ist eine Hilfe, kein Filter — wer einen Start verpasst, weil die Seite ihn verschwiegen hat, verliert mehr als wer eine Zeile zu viel liest.